Hier mal zwei Artikel aus der heutigen Rheinpfalz am Sonntag, einen zum FCK , den anderen zu dem komischen Narrenverein.
Eine Frage des Vertrauens
FUSSBALL: Im Derby morgen gegen den FSV Mainz 05 will der 1. FC Kaiserslautern seine Abschluss-Schwäche kurieren. Der Abstiegskandidat setzt auch auf stimmgewaltige Fans. Mittelfeldspieler Aimen Demai glaubt an sich und seine Kollegen.
VON OLIVER SPERK
KAISERSLAUTERN. Die Vorzeichen haben sich geändert: Vor dem Rheinland-Pfalz-Derby der Zweiten Fußball-Bundesliga morgen vor wohl mehr als 40.000 Zuschauern steht Gastgeber 1. FC Kaiserslautern auf einem Abstiegsplatz, während der FSV Mainz 05 als heißer Aufstiegskandidat anreist.
FCK-Trainer Kjetil Rekdal erwartet, dass die Mainzer „auf jeden Fall bis zum Schluss oben mitspielen". Der Norweger meint aber auch: „Sie sind auf jeden Fall zu Hause besser als auswärts." Die „Nullfünfer" holten bisher in sieben Heimspielen 17 Punkte, auswärts gelangen ihnen in sechs Spielen zwei Siege bei einem Remis und drei Niederlagen.
Der FCK will nach der Länderspielpause spielerisch an seinen viel versprechenden Auftritt beim unglücklichen 1:2 zuletzt in Aachen anknüpfen. Und baut dabei auf die Unterstützung durch das eigene Publikum: „Ich hoffe, dass die Stimmung von den Zuschauerrängen auch auf den Platz getragen wird", sagt Aimen Demai.
In Aachen hatte der 24-jährige Mittelfeldspieler in der dritten Minute das 1:0 auf dem Fuß, scheiterte nach Vorlage Emeka Oparas an Torwart Stephan Straub - eine der vielen vertanen Lauterer Chancen. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss - eine der Hauptursachen für die sportliche Misere der „Roten Teufel" und in der vergangenen Runde die große Hypothek im verlorenen Aufstiegsrennen. (...)
Klopp denkt nur an Mainz
FUSSBALL: Die „Nullfünfer" gehen morgen mit dem wiedergenesenen Feulner ins Zweitliga-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern. Stielike nimmt Gunkel unter die Lupe.
VON DANIEL MEUREN
MAINZ. Unruhe wie am Betzenberg kennt der FSV Mainz 05 nicht. Dafür geht es im Umfeld nach sportlichen Misserfolgen wie dem Bundesligaabstieg viel zu beschaulich zu. Deshalb haben auch die Spekulationen um Jürgen Klopp nicht für größere Diskussionen gesorgt. Der 40 Jahre alte Fußballlehrer wird im Umfeld des Hamburger SV als möglicher Nachfolger von Huub Stevens gehandelt.
„Damit befasse ich mich derzeit aber überhaupt nicht", sagt Klopp. „Gedanken mache ich mir erst, wenn wirklich ein Angebot von Dietmar Beiersdorfer bei mir ins Haus flattern sollte."
Stattdessen beschäftigt sich Klopp, der vermutlich in der Winterpause über seine berufliche Zukunft entscheiden wird, derzeit nur mit dem Spiel beim FCK. Dort sieht Klopp sein Team trotz der deutlichen Sprache der Tabelle nicht in einer Favoritenrolle.
„Ich glaube schon, dass es beispielsweise einen Toppmöller-Effekt geben wird", meint Klopp, der anders als bei Auswärtspartien in weiter entfernten Städten erst am Spieltag mit seinem Team anreisen wird. „Für Lautern bietet sich die Chance, mit einem Sieg gleich mehrere Steine aus dem Weg zu räumen." (...)
Quelle für die beiden Artikel ist die heutige Ausgabe der Rheinpfalz am Sonntag
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