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Testspiele: FCK gewinnt 2:1 gegen Daegu - Niederlage gegen Red Bull (fck.de)

Archiv für Threads zu nicht mehr aktuellen Spielen.
szymaniak
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Beitrag von szymaniak »

Wenn Fortounis auf der Außenbahn spielt, dann wird er immer unter Wert spielen, weil er von seiner spielerischen Struktur her ein Spieler ist, der im zentralen offensiven Mittelfeld seine wahren Stärken hat und somit dort seine Fähigkeiten optimal für eine Mannschaft einbringen kann.
Aber ein gewisser Herr Foda scheint dies jedoch nicht zu sehen oder nicht sehen zu wollen, weil er den Baumjohannes unbedingt wollte u. ihn somit auf dieer Position immer brachte, ob er was brachte oder nicht. Meistens aber hat er nichts gebracht, weil ihm die strategischen u. taktischen Fähigkeiten fehlen um diese zentrale, für die Mannschaft so eminent wichtige Position zu bekleiden.
Unser Baumjohannes spielt leider nur mit den Füßen Fuball, weil er schlicht u. ergreifend meist nicht in der Lage ist auch im Spiel sein Köpfchen einzusetzen, was aber auf dieser Position unabdingbar ist.
Weil er dies nicht tut sollte man ihn an ein Zirkusunternehmen verkaufen, wo er in der Manege als Ballartist auftreten kann. Dort wäre er besser aufgehoben als auf dem grünen Rasen, wo auf der offensiven Mittelfeldposition ein taktischer, sowie strategischer Kopf gefragt ist und kein kopfloser Rastelli.
Im Übrigen:
Foda sollte dem Baumjohannes täglich Videos von einem gewissen C. Sforza vorspielen, dass er nämlich einmal sieht wie man effektiv Fußball spielt, nämlich mit Köpfchen, mit Hirn u. großem Fußballverstand.
Nach einem halben Jahr Baumjohannes auf dem Betzenberg wissen die meisten jetzt auch, warum er in den anderen Vereinen, außer Mönchen-Gladbach, von den Trainern nach kurzer Zeit in die U 23 abkommandiert wurde. Muss ja einen Grund haben. Die Trainer können ja nicht alle blöd sein.
paulgeht
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Beitrag von paulgeht »

Hellboy hat geschrieben:[...] Manchmal habe ich das Gefühl, hier geht es nur darum, auf Teufel komm raus etwas zum Anprangern zu finden.
Da auch ich diese Aussage von Foda aufgenommen habe, fühle ich mich da von dir auch angesprochen. Ich glaube schon, dass man manchmal Gefahr läuft jede Lapalie gleich zu einem mittelgroßen Skandal aufzublasen. Gerade wenn man der Meinung ist, dass manches im Verein nicht richtig rundläuft (Grund dazu gibt es meiner Meinung in vielen Punkten im Verein genug).

Spätestens nach der "Entsorgung" Amedicks (ohne Verabschiedung etc.) ist man (im Nachhinein) da halt hellhörig. Konkret jetzt auf Sippel bezogen glaube ich auch nicht wirklich, dass er sich gegen 60 dann auf der Bank wiederfinden wird. Man hätte halt mit diesem Satz nicht unbedingt gerechnet, deswegen sorgt er vielleicht für etwas Wirbel.

Es wird Zeit, dass es jetzt endlich losgeht.
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Blochin

Beitrag von Blochin »

@ szymaniak

Ich gebe Dir in dem Punkt Recht, dass Fortounis in der Tat im offensiven zentralen Mittelfeld am besten aufgehoben wäre. Bei Baumjohann bin ich mir immer noch unsicher, wie ich ihn beurteilen soll. In einem früheren Beitrag hast Du mal geschrieben, er käme mit seinen kurzen Beinchen nicht richtig auf Tempo. Möglicherweise liegt es nicht an seinem guten Willen (wie immer unterstellt wird, wenn man ihn als Diva bezeichnet), sondern an Defiziten im Läuferischen. Wenn ich Trainer wäre, würde ich entweder Fortounis oder Baumjohann zentral spielen lassen, aber nicht beide in der Startelf bringen. Für die Außenbahn haben wir neue Spieler geholt. Außerdem ist Zuck auch noch da.


Zu der Diskussion um Sippel:

Ein Forum ist auch zum Spekulieren da. Dass Spekulationen auch falsch sein können, liegt in der Natur der Sache. Irgendein User hat angemerkt, dass Sippel keine unhaltbaren Bälle halten könne. Das sehe ich ähnlich - obwohl er tolle Reflexe hat.

Meine Prognose: Sippel spielt die Rückrunde. Aber ganz sicher bin ich mir nicht ...
Zuletzt geändert von Blochin am 27.01.2013, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
Hellboy
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Beitrag von Hellboy »

@paulgeht:
Weißt du, mich stört hier einfach diese anhaltende defizitorientierte Wahrnehmung und Interpretation von den Dingen, die bei unserem FCK geschehen. Wenn man wie ich nicht nah dran ist am Betze und sein Wahrnehmungsspektrum durch Seiten wie dbb über die Sportschau hinaus erweitern möchte, muss man den Eindruck bekommen, dass der FCK der schlecht geführteste Verein der Welt ist:. Wirtschaftlicher Dilettantismus, Klüngelwirtschaft, unmenschlicher Umgang mit den Spielern etc. Dass in den letzten Jahren (abgesehen von der letzten Saison) viele Fakten eine andere Sprache sprechen, ist hier kaum eine legitime Sicht der Dinge. Zieht man in Betracht, dass manche (oder auch viele?) Dinge hier normal oder vielleicht sogar ganz gut laufen, ist man normalerweise nur das dumme Stimmvieh, ein Kuntzjünger oder ein Jubelperser. Und dies vor allem bei den Leuten, die hier schon seit Monaten und Jahren den bevorstehenden Niedergang des FCK ins Fußball-Nirwana prophezeihen. Das nervt einfach gewaltig.
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Yves
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Beitrag von Yves »

Hab ich was verpasst? Sippel hat doch an dem Tag genauso lange gespielt wie Hohs, oder nicht?
Blochin

Beitrag von Blochin »

Yves hat geschrieben:Hab ich was verpasst? Sippel hat doch an dem Tag genauso lange gespielt wie Hohs, oder nicht?
Es geht um eine Aussage Fodas, in der - so interpretiert man - ein eindeutiges Bekenntnis zu Sippel als Nr. 1 nicht enthalten sei.

Lies mal den Beitrag von "werauchimmer", der die Spekulation ins Rollen brachte:

http://www.der-betze-brennt.de/forum/vi ... &start=100
wkv
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Beitrag von wkv »

basdri hat geschrieben:
wkv hat geschrieben:Da gehört die Sprache des Landes dazu, wo sie ihren Beruf ausüben.
Sprache lernt man in erster Linie durch Sprechen.
Und wenn sich keiner darum bemüht mit ihnen zu sprechen, wirds entsprechend schwierig.
Aber ich nehme an das brauch ich dir nicht zu erzählen, du hast sicherlich schon im Ausland gearbeitet, dir dort alles selbst angeeignet und natürlich auch alle Verwaltungsangelegenheiten selbst geregelt.
So ist es nicht ganz, aber ich arbeite mit Ausländern. Ich arbeite im medizinischen Bereich, und dort musste ich aufgrund der Nähe zu Amerikanern mir fliessendes Englisch sowie Fach-Englisch aneignen, damit ich nicht immer auf Übersetzer angewiesen bin. Das entsprach meiner Auffassung von Beruf und Professionalität. Ebenso hab ich entsprechende Kenntnisse, wenngleich auch auf sehr viel niedrigerem Niveau, in Französisch und, noch etwas geringer Italienisch. Aber ich kann in dieser Sprache mich zumindest verständlich machen. Und keiner hat mich dazu aufgefordert. Eigener Antrieb

Ich hoffe, dein Anfall von akuter Arroganz bleibt dir gerade im Hals stecken.

Ich sprach auch nicht von Verwaltungsangelegenheiten, sondern von DEUTSCH auf dem Platz. Was völlig anderes. Und in einem Mannschaftssport ist KOMMUNIKATION elementar. Und in einem Mediensport noch mehr.

Und wir Lautrer sind echt ein scheiss Volk, anscheinend. Wir sprechen mit keinem Fußballprofi, nicht beim Bäcker, nicht beim Metzger, nicht auf dem Fußballplatz, gar nirgends. Keiner spricht mit ihm....dem Ausländer. Ist echt schwierig geworden, in Deutschland Deutsch zu sprechen.

Ist echt schwierig, in Deutschland Deutschl zu lernen, weil wir ja alle nur Russisch sprechen.

So ein Limbogespräch.
basdri
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Beitrag von basdri »

wkv hat geschrieben:von DEUTSCH auf dem Platz.
Naja, das beide "Hintermann", "Leo" oder "Abseits" nach über einem Jahr nicht verstehen, kann ich mir kaum vorstellen.
Es ist auch schön, dass du multilingual bist.
Es ist aber immer noch was anderes, wenn man sich das zu Hause aneignet.
Ich gehe mal dreist davon aus, dass auch du erste Englischkenntnisse aus der Schule hattest.
Die hatte ich auch, relativ gute sogar, als ich in die USA gegangen bin. Alleine und ohne einen einzigen deutschsprachigen Kollegen.
Und ich war durchaus dankbar, dass sich mein Arbeitgeber sehr hilfsbereit zeigte was die Behördengänge, Autosuche und ähnliche Sachen anging.
Ist aber auch nicht vergleichbar. Denn ich vermute mal, dass die beiden angesprochenen Jungs in der Schule keinen Deutschunterricht hatten.
Wenn mich nicht alles täuscht ist der in Polen bestenfalls freiwillig, in Griechenland gibts ihn vermutlich gar nicht.
Und von daher muss man sich im privaten Bereich mehr um die Jungs kümmern.
Und sie zur Not eben nach dem Training mit ihren anderen ausländischen Kollegen zum Pauken schicken und das auch verfolgen.
Natürlich brauchts auch eigenen Antrieb dazu, eine fremde Sprache zu lernen, wo aber soll der sein, wenn man die Kollegen zwischen 3 und 5 Stunden am Tag sieht und in dieser Zeit zum Großteil eine Sprache gesprochen wird, mit der man beim Bäcker und Metzger nicht sehr weit kommt.
Und dann zieht man sich im Alltag eben zurück, begnügt sich mit der Playstation, spielt Samstags seinen Stiefel runter und wechselt im nächsten Sommer.
Wer junge Spieler verpflichtet, gerade auch mit dem Hintergrund, diese irgendwann gewinnbringend verkaufen zu wollen, der muss sich auch abseits des Stadions und des Trainingsplatzes um sie kümmern.
Die Jungs sind 18-20 und keine gestandenen Persönlichkeiten, die da ihren eigenen Weg gehen könnten.
Wenn du das anders sehen willst, kannst dus gerne tun, wird aber an der Realität wenig ändern, denn ein spezifisches Problem ausgerechnet unserer jungen Spieler ist das mit Sicherheit nicht.
Fischi
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Beitrag von Fischi »

Wir müssen doch jetzt nicht allen Ernstes drüber reden ob es dazu gehört deutsch zu lernen oder nicht. Das tut es nämlich, ohne wenn und aber!
Wenn man die Entscheidung trifft in einem anderen Land zu arbeiten, zu studieren oder zu leben geht das zwangsläufig Hand in Hand mit dem Lernen der Landessprache.
Betzi191
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Beitrag von Betzi191 »

Thomas wo bleibt die Vorab-Diskussion?
Wird Zeit, dass mal wieder über Fußball geredet wird... :teufel2:
"Es sind wir, auf die es letztendlich ankommt. Ob auf, neben oder unter den Tribünen. Wir sind der Verein." Marky, 29.07.2014
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