Forum

Die FCK-Winterbilanz: Kein Häuptling und keine Krieger (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Thomas
Beiträge: 27866
Registriert: 05.07.2006, 20:40
Dauerkarte: Ja
Vereinsmitglied: Ja
Wohnort: Piesport / Mosel
Kontaktdaten:

Beitrag von Thomas »

Bild
Auf Cheftrainer Franco Foda und die FCK-Verantwortlichen wartet in der Winterpause viel Arbeit, ehe es ab Februar richtig um die Wurst geht.

Im Blickpunkt: Die FCK-Winterbilanz
Kein Häuptling und keine Krieger

von Marky

Was läuft schief beim 1. FC Kaiserslautern? Von einer verkorksten Hinrunde zu sprechen, wäre übertrieben - dennoch ist es unübersehbar, dass auf dem Betzenberg auch in der Winterpause noch einige Baustellen offen sind.

Es gibt dieses eine Spiel, das so bezeichnend für die bisherigen 19 Auftritte des 1. FC Kaiserslautern in der Zweitligasaison 2012/2013 ist. Eigentlich sind es nur drei Minuten: Der FCK dreht nach feinen Einzelleistungen von Mo Idrissou, Albert Bunjaku und Hendrick Zuck ein 0:2 in ein 3:2. In der 89. Minute stürmt Ilian Micanski mutterseelenallein auf das Tor von Union Berlin zu und verzieht. Der Micanski, der nach einer starken Halbserie als Leihspieler des FSV Frankfurt mit markigen Sprüchen und hohen Ansprüchen an den Betzenberg zurückgekehrt war. Dann sind nur noch zwei Minuten zu spielen: Union hat längst einen Riesen eingewechselt, der am Strafraum des FCK auf den einen langen, hohen Ball lauert. Ein erster Freistoß wird auf ihn platziert. Doch Tobias Sippel vereitelt die Chance und schlägt den Ball auf Idrissou ab, dem leichtfertig der Ball verspringt - zum Gegner. Ariel Borysiuk sucht im Mittelfeld den Zweikampf, aber nicht das Foul. Auch Kostas Fortounis probiert - mit Sicherheitsabstand - den Ball zu stibitzen. Danach legen der Grieche und seine Mittelfeldkollegen den Rückwärtsgang ein, warten auf den langen, hohen Ball. Und der kommt - auf den Turm aus Köpenick, der Florian Dick überspringt. Abwehrkollege Alexander Bugera versucht die Kopfablage technisch sauber zu verarbeiten. Das misslingt und ein „Eiserner“ nimmt sein Herz in beide Hände und haut drauf...

Man braucht gar nicht so viel Betzenberg-Erfahrung, um zu wissen, dass, wenn der FCK zuhause einmal ein 0:2 in ein 3:2 gedreht hat, nix mehr anbrennen kann. Zu hoch ist dann die Betriebstemperatur auf dem Spielfeld und auf den Rängen. Meist getraut sich der Gegner nicht einmal mehr an den Ball, er sieht nur noch rot. Und wenn er an den Ball kommt, wird er kollektiv weggeräumt. Man stelle sich vor, der FCK hätte damals gegen den KSC, als Stefan Kuntz & Co. aus einem 0:2 ein 3:2 machten, noch den Ausgleich kassiert. Oder in den vielen anderen legendären Aufholjagden...

Nun hat der FCK die verlängerte Zweitligahalbserie auf Platz drei abgeschlossen, hat 32 Punkte geholt, war 16 Spiele ungeschlagen, aber die Gesichter der Fans nach dem gruseligen Schlussakt gegen Aalen waren so leer, so emotionslos, als hätte man ihnen den Teufel ausgetrieben. Nur knapp über 20.000 waren überhaupt noch gekommen.

Was läuft schief in unserem Verein?

Stefan Kuntz hat es vor ein paar Tagen in einem „Rheinpfalz“-Interview so ausgedrückt: „Ich hatte - auch nach den Erfahrungen, die einige unserer Spieler in der letzten Saison gemacht haben - die Erwartung, dass Teamgeist, Laufbereitschaft, unbedingter Drang, schnell wieder in der Bundesliga spielen zu wollen, der Wille über den inneren Schweinehund zu gehen, stärker wären.“ Jeder habe vor Anpfiff der Zweitligasaison erzählt, dass er aufsteigen wolle. Zwischen Reden und Handeln gebe es da allerdings „eine große Diskrepanz“, so Kuntz. Alle Spieler müssten sich jetzt „zu 100% auf ihre Leistung und Aufgabe konzentrieren und nicht auf andere Dinge“. Und auch die Ansage des Ober-Teufels an seinen neuen Trainer Franco Foda ist bemerkenswert: Dieser arbeite ja auch gerne mit schwierigen Typen zusammen - „da gilt es jetzt, durch klare Ansagen und Grenzen Grundlagen zu finden, damit auch die ihre Leistung wieder komplett abrufen und der Teamgeist stimmt“.

All das erinnert an ein Gespräch von Kuntz mit der „Rheinpfalz“ vom August 2011, als der FCK-Boss vor dem ersten Heimspiel der Bundesligasaison gegen Augsburg seine Profis daran erinnern musste, den Kampf gegen den Abstieg anzunehmen. Es folgte eine katastrohpale Spielzeit, die auf „Der Betze Brennt“ deftig, aber treffend mit „Pussy-Fußball“ umschrieben wurde. Die Distanz zwischen Fans und Mannschaft war nie größer. Und jetzt, nach dem großen Schnitt und Umbruch (neuer Trainer, mehr als ein Dutzend frische Spieler), muss Stefan Kuntz schon wieder Grundlagen des Profifußball einfordern und die Anhänger sind desillusioniert. Was läuft schief beim FCK?

Die großen Fußstapfen des Martin Amedick

Der Mannschaft fehlt ein Häuptling, es fehlen Krieger und es fehlt eine Spielphilosophie, die dem Anspruch der Fans gerecht wird. All das war in der Aufstiegssaison 2009/10 gegeben, als die Stimmung euphorisch war und 36.000 Zuschauer im Schnitt ins Stadion strömten - jetzt sind es rund 29.000. Der FCK hatte damals einen Leader auf dem Platz, der in kniffligen Phasen voranging, der aber auch außerhalb des Spielfeldes eine gute Figur machte: Martin Amedick. Die große Lücke, die er hinterließ, hat der FCK bis heute nicht schließen können. Von Christian Tiffert, Amedicks glücklosem Nachfolger, stammt sinngemäß der Satz, dass mit dem Abgang des großen Blonden auch das letzte Quentchen Teamgeist entwichen wäre. Foda hat vor dieser Saison überraschend Neuzugang Albert Bunjaku als Kapitän auserkoren. Viel Verantwortung für einen Mann, der Bundesliga-Erfahrung mitbringt, aber sehr schwer und lange verletzt war. Bunjaku hat anfangs im FCK-Trikot seine Qualität und Entschlossenheit gezeigt, nicht nur vom Elfmeterpunkt oder aus spitzem Winkel. Aber neuerliche Muskelleiden haben ihn außer Tritt gebracht. Seine Gesundheit hängt an einem seidenen Faden. Und darunter leidet auch seine Ausstrahlung. Dazu hat Bunjaku mit Altlasten des Vereins zu kämpfen: Nach den jüngsten drei Niederlagen in Folge sei eine etwas ungewöhnliche Stimmung im Team zurückgekommen, viele seien sehr schnell wieder verunsichert gewesen. „Da merkt man noch den Stachel aus der vergangenen Saison“, so der Schweizer.

Jemand, der den Abstieg noch im Kopf hat ist Florian Dick. Ihn hatten die meisten FCK-Beobachter als neuen Kapitän auf dem Zettel. Der Publikumsliebling spielt bislang seine schwächste Serie im rot-weiß-roten Dress, wirkt mitunter fahrig und kraftlos, als würde er nach der Dauerpower seiner Anfangsjahre nicht mehr aus dem Energiesparmodus kommen. Dick hätte das Amt des Spielführers sicher gerne übernommen, genauso wie Sippel, der gereift und gleichzeitig zu alter Klasse zurückgekehrt ist. Nach der ersten Niederlage der Saison, in St. Pauli, platzte dem Torhüter der Kragen, er sprach von „Hallo-Wach“, vom viel zitierten Boden der Tatsachen, von Mutlosigkeit und Sterben in Schönheit. „Vielleicht spielen wir zu viel, ein Pass zu viel, anstatt einfach mal drauf zu schießen.“

Sippels- Ex-Mannschaftskameraden Sidney Sam und Ivo Ilicevic waren so zwei, die einfach mal aufs Tor schossen. Auch im Training, wo ihr Wettkampf „Wer trifft öfter die Latte“ Legendenstatus erhielt. Mit Sid und Ivo, den Gebrüdern Gift und Galle, konnte man ebenso einen Krieg gewinnen - beispielsweise im Pokal gegen Leverkusen - wie mit Erik Jendrisek, Srdjan Lakic und dem noch von Führungsaufgaben unbelasteten Tiffert. Sie alle hatten die Augen des Tigers und einen festen Platz im vom Amedick angeführten Rudel. Gemeinsam gingen sie auf die Jagd, ihr Hunger war unstillbar. Betrachtet man die aktuelle Erfolgsgeschichte von Eintracht Braunschweig, finden sich große Parallelen.

Indianer ohne Giftpfeile und verkehrte Betze-Welt

Für die jetzige FCK-Mannschaft verwendete ein Schreiber im DBB-Forum folgendes Bild: Sie erinnere ihn an hoch talentierte Schüler, die nur das Nötigste machen würden, um durchzukommen. 16 Spiele ging das mehr oder weniger gut. Mit Alexander Baumjohann und Mo Idrissou wurden Fußballer verpflichtet, die den Unterschied machen können. Aber von Erstgenanntem kann man nach seiner Vorgeschichte (noch) nicht verlangen, andere zu führen bzw. mitzureißen (siehe „Der Betze Brennpunkt: Alexander Baumjohann - und die Angst vor dem Flop“) und Idrissou ist immer noch ein Klasse-Torjäger, aber er funktioniert wie eine Ich-AG, verfolgt seine eigenen Ziele. Eine traumatische Anfangszeit in Lautern durchlebte Ariel Borysiuk. In Polen wurde er wegen seiner Kompromisslosigkeit gefürchtet und gefeiert, in Deutschland flog er nach nicht mal 45 Minuten vom Platz und wurde von seinem Kapitän an den Pranger gestellt. Borysiuk muss sich als Hauptverantwortlicher für eine entscheidende Niederlage im Abstiegskampf gefühlt haben - und bis heute hat er die Handbremse nie wirklich lösen können. Große Hoffnungen hat man in Lautern in Fortounis gelegt - und wohl mehr auf winkende Transfererlöse, als auf den Charakter des Spielers geschaut. Kaiserslautern ist für den hoch gehandelten Jung-Nationalspieler nur ein Sprungbrett. Beweisen musste er sich und anderen hier nur wenig, seine Leistung stagniert. Immerhin kann man Fortounis zu Gute halten, dass er in all seinen FCK-Tagen keine feste und funktionierende Hierarchie in der Mannschaft vorfand. In Dortmund könnte er auf die bauen, wo ihn Jürgen Klopp dem Vernehmen nach als Ersatz für den scheidenden Ivan Perisic auf dem Zettel hat.

Ein gesundheitlich angeschlagener Häuptling, Indianer ohne Giftpfeile - und es ist noch etwas anderes, was beim FCK die Kluft zwischen denen auf dem Platz und denen auf den Tribünen (Verantwortliche auf der Nordtribüne eingeschlossen) schon wieder so groß hat werden lassen: das Spiel selbst. „Wir wollen Fußball spielen, und die Gegner versuchen oftmals, durch taktische Fouls im Mittelfeld unseren Spielfluss zu unterbrechen“, analysierte Franco Foda zum Jahresende. Die Spieler müssten nun beherzigen, dass es nicht genüge, nur Fußball zu spielen. Sie müssten künftig die entsprechende Aggressivität zeigen. Das sei ein Prozess. In der Praxis sah das bislang so aus, dass aufopferungsvoll kämpfende Regensburger vom Lautrer Publikum viel Anerkennung bekamen, während die eigene Mannschaft, die alle FCK-Tugenden schuldig blieb, mit Unmut bedacht wurde. Verkehrte Fußballwelt am Betzenberg. Nicht nur in diesem Heimspiel. Foda will Tempofußball mit viel Laufbereitschaft und Leidenschaft sehen. Als Zuschauer erinnert man sich vor allem an passives, folgenschweres Fehlverhalten nach Führungstoren und Querpässe frei vor dem gegnerischen Kasten.

„Wir werden in der Vorbereitung weiter am technisch-taktischen Bereich arbeiten, um noch schwerer auszurechnen zu sein“, kündigt Foda an - und meint damit hoffentlich auch Standards und Laufwege. Die Matrix des FCK ist vom Gegner längst entschlüsselt. Foda nahm im finalen Spiel 2012 seinen Regisseur zur Pause vom Platz. Ein Wink mit dem kompletten Zaun. Von frechen, gelernten Flügelspielern wie dem blutjungen Mitchell Weiser und (wohl auch) Christopher Drazan könnte in dem von Foda propagierten 4-2-3-1 nicht nur die Spitze profitieren, könnte das bisherige Spiel durch die Mitte variabler gestaltet werden - auch Baumjohann würde Luft zum Atmen bekommen, müsste sich nicht mehr so oft ins defensive Mittelfeld zurückfallen lassen. Ein Millionen-Transfer von Fortounis würde die Suche nach einem Sechser, der wohl wichtigsten Schachfigur im modernen Fußball, erleichtern. Der Zweitliga-Zweitplatzierte Hertha hat hier mit dem erfahrenen Peer Kluge einen Volltreffer gelandet. Bitter, dass sich der vom FCK favorisierte Enis Alushi das Kreuzband riss. Viel Arbeit also für Kuntz und Foda in der Winterpause, die alles überprüfen und hinterfragen wollen. Aus Fehlern kann man lernen und Fehler sind in den letzten 18 Monaten reichlich passiert.

Heintz ist der Gewinner

Ausnahmslos erfreulich ist die Entwicklung der jungen Spieler unter Foda. Denis Linsmayer, Steven Zellner, Hendrick Zuck, Dominique Heintz - Foda hat ihnen vom ersten Trainingstag an das Vertrauen geschenkt. Sucht man einen Gewinner des Kalenderjahres 2012 so kann man Zuck und muss Heintz nennen, dessen zweiter und dritter Vorname Leidenschaft und Wille sind. Hier wachsen glaubwürdige Identifikationsfiguren heran, die der FCK so dringend benötigt. Gerade, wenn das in diesem Verein so wichtige Band zwischen Fans und Mannschaft belastet ist. Vielleicht wird die Relegation, die bei diesem Berg voll Problemen ein Erfolg wäre, alle wieder zusammenschweißen. Für solche Schlachten ist der 1. FC Kaiserslautern doch gemacht. Eigentlich.

Quelle: Der Betze brennt
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Lautrer Jung
Beiträge: 1917
Registriert: 17.08.2007, 20:34
Dauerkarte: Ja
Vereinsmitglied: Ja
Wohnort: Hunsrück

Beitrag von Lautrer Jung »

Und Samstag der erste "größere" Test gegen die Eintracht aus Trier :!:

Endlich wieder Fußball :D

Wie hieß es vor einigen Jahren noch, TRIER IST ROT :pyro:
Aus Scheisse Gold machen :lol:
KleinerLoewe1605
Beiträge: 461
Registriert: 10.08.2006, 18:49
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von KleinerLoewe1605 »

TOP - mehr kann man nicht sagen!
.................................
WernerL
Beiträge: 3178
Registriert: 14.05.2010, 12:37
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von WernerL »

Was heisst hier: was läuft schief?

Verstehe die Frage nicht, bzw. kann sich die jeder selbst erklären.
Der FCK hat mit FF einen Trainer geholt und ihm alle Möglichkeiten gegeben und erlaubt diesen Fussball spielen zu lassen und auch entsprechend eingekauft!

Das Resultat ist der Fussball den wir hier sehen und der wird sich auch mit weiteren Neuzugängen nicht ändern...ich meine was sollte sich denn ändern?!?

Der FCK spielt Kurzpass mit schnellen Staffetten in die Spitze, vor allem durch die Mitte (bisher), aber das soll sich ja tatsächlich ändern.

Dieses Team ist nicht auf Kampf mit hohen Flanken in den Strafraum ausgestattet und trainiert.

Entweder in der Rückrunde läuft es besser, mit dem Resultat Aufstieg oder der FCK sollte mal wieder Trainer verpflichten die auch den bekannten FCK-Fussball spielen lassen.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]
lauternfanmosel
Beiträge: 52
Registriert: 20.05.2011, 10:21
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja
Wohnort: Brauneberg

Beitrag von lauternfanmosel »

mal sehen was noch kommt und wie das Spiel am Samstag in Trier läuft wir sind auf jedenfall dabei!!! :D
Haltet zusammen und steht zum FCK, egal in welcher Liga! Wir sind der FCK!
Betze_Joe
Beiträge: 362
Registriert: 27.11.2012, 23:48

Beitrag von Betze_Joe »

Treffende Analyse, aber ganz ehrlich, Ich glaube nicht mehr an eine Wende. Einen Baumjohann will ich eigentlich nicht mehr im Fck-Dress sehen und wenn Idrissou kein Wort mehr mit Bunjaku redet, dann soll Foda entweder Idrissou suspendieren oder Bunjaku degradieren. Aber das wird nicht passieren, es wird genau so weiterlaufen wie bisher.
Ich tippe im ersten Spiel auf ein 0:2 in München und dann ein 0:0 gegen Dresden. Ich hoffe, dass reicht dann um das Kapitel Foda zu beenden.

Ganz ehrlich, diese Mannschaft ist noch schlimmer als die letztes Jahr. Foda hat alles falsch gemacht, einen Spieler wie Baumjohann zur zentralen Figur gemacht und einen Phrasendrescher zum Kapitän bestimmt. Man hätte auch Spieler wie Sippel oder Dick zum Kapitän machen können, Spieler die die Betzetugenden noch verkörpern. Desweiteren wie soll sich ein Fortounis weiterentwickeln, wenn nicht konsequent auf ihn gesetzt wird. Der hat jetzt in seiner kompletten Zeit beim Fck nicht ein mal auf der 10 gespielt, was eigentlich seine Idealposition ist. Aber da sind wir ja mit Baumjohann so überragend besetzt....

Das schlimmste ist aber das Auftreten der Mannschaft und zwar die komplette Hinrunde. Es gab ein Spiel wo ich das Gefühl hatte, hier steht eine Mannschaft auf dem Platz die ganz klar den Plan hat zu gewinnen und diesen Plan konsequent umsetzt. Das war in Bochum, komischerweise ohne Baumjohann und Bunjaku.....

Die anderen Spiele hatte ich immer das Gefühl, die kommen auf den Rasen, sauen dann irgendeine Leistung dahin und hoffen das es für 3 Punkte reicht. Das ging dann sogar noch einigermaßen gut, da wir am Anfang einfach Glück und eine gute Chancenverwertung hatten.. Man muss sich nur mal an die Spiele in Dresden, in Aalen, gegen Duisburg, gegen Cottbus,... errinnern.. Das war alles nicht überzeugend!

Es wird erst dann besser, wenn Baumjohann aussortiert ist und Bunjaku nicht mehr Kapitän ist... Diese beiden Spielern sind meiner Meinung nach die Hauptschuldigen... Baumjohann fällt bei jeder Berührung und Bunjaku kann ausser mal ab und zu einen abstauben wirklich gar nichts... Dann spielt man meistens 9 gegen 11....
Zuletzt geändert von Betze_Joe am 07.01.2013, 16:05, insgesamt 1-mal geändert.
derhonkel
Beiträge: 411
Registriert: 25.01.2012, 12:51

Beitrag von derhonkel »

WernerL hat geschrieben: Entweder in der Rückrunde läuft es besser, mit dem Resultat Aufstieg oder der FCK sollte mal wieder Trainer verpflichten die auch den bekannten FCK-Fussball spielen lassen.
Den bekannten FCK-Fussball spielen lassen?
Wie soll der aussehen? Auf sie mit Gebrüll?

Wurde vor ein paar Jahren von Onkel Milan praktiziert. War auch Mist.

Evtl. sollten wir uns darüber im klaren sein dass "der bekannte FCK-Fussball" etwas für die Mottenkiste ist. Kampf ja. Aber nur Kampf gewinnt im "modernen" (sic!) Fussball leider auch keinen Blumentopf mehr.
Gegen die moderne 50 Zeichen Regel.
Steel
Beiträge: 357
Registriert: 01.04.2012, 11:36
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Steel »

Ich finde man sollte dem alten nicht zu sehr hinterher trauern. Wir sind im heut und jetzt. Hoffe Foda übt fleißig das Flügelspiel und Flanken damit wir wieder schwerer ausrechenbarrer sind für die Gegner. Hoffe noch das Darzan unterschreibt damit wir auf den Flügeln endlich wieder Druck erzeugen können. Stehe egal was passiert hinter der Mannschaft und feure sie an. Hoffe das die Spieler wissen was sie uns schuldig sind und sich endlich richtig reinhauen. Die Hoffnung stirbt zuletzt euer Steel
TDFCK

Beitrag von TDFCK »

Üben:
Eckbälle + Freistösse ( 1. Trainings-Einheit )
Eckbälle + Freistösse ( 2.Trainings-Einheit )
Eckbälle + Freistösse (3. usw.)
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
Eckbälle + Freistösse
und morgen früh das gleiche.....
Betze_Joe
Beiträge: 362
Registriert: 27.11.2012, 23:48

Beitrag von Betze_Joe »

@Overchurch7.1:
Achja dann nenn mal ein paar Gegenargumente... Hat dich Baumjohann überzeugt, hat dich Bunjaku überzeugt? Erkennst du den Willen von der ersten bis zur letzten Minute Gas zu geben?

Klar es spielen immer 11 in einer Mannschaft, aber gerade Bunjaku und Baumjohann lähmen diese Mannschaft meiner Meinung nach extrem. Ich bin der Überzeugung das wir ohne diese beiden Spieler stärker wären.

Für mich würde aktuell die beste Mannschaft folgendermaßen aussehen:

---------------Sippel----------------
---Dick-----Torrejon---Heintz---Jessen
-------Borysiuk-----De Wit-------------
--Zuck-------------------------Fortounis
------Idrissou---neuer Stürmer----------

Dann wäre man viel flexibler, da auch Fortounis mal in die Zentrale rücken könnte und De Wit auf Außen. Man könnte schnell von flacher 6 auf Raute umstellen....
Und mit einem neuen Stürmer meine Ich einen der Kategorie Jendrisek. Das muss keiner sein, der 15 Tore schießt aber einer der vorne draufgeht und für die Mannschaft arbeitet. Das ist nämlich in erster Linie das was ich bei Bunjaku vermisse...
Schlossberg
Beiträge: 9482
Registriert: 24.11.2009, 17:42
Dauerkarte: Ja
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Schlossberg »

Es ist sehr bitter, zu lesen was Marky da schreibt, weil es leider nur allzu wahr ist.

Noch bitterer jedoch ist, dass in die Gesamtsituation noch weitere negative Dinge einfließen, vor allem ein deutlicher Vertrauensverlust in die Führung, bedingt durch den (zum Glück misslungenen) Versuch, sich jeder Kontrolle durch den AR zu entledigen, und den am 12.12. ohne Not vollzogenen Kotau.

Ich lese immer mal wieder mit Interesse die Geschichte des 15.3. 44 v. Chr.
Zur Vorgeschichte gibt es Parallelen, die aber bislang im Februar 44 enden, als Caesar Diktator wurde.
Mal sehen was noch kommt.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
Copa
Beiträge: 472
Registriert: 20.01.2011, 14:01
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Copa »

Guter Bericht!

Wobei ich irgendwie das Gefühl habe, dass das "Problem" so vielschichtig ist, dass SK und FF es selber nicht sagen können, was alles schief läuft...

Mir fallen da folgende Sachen ein, die widerum alle irgendwie mit einander zusammenhängen:
- Kaderzusammensetzung
- Spieler-Charaktäre
- Spielphilosophie
- Motivationsfähigkeit Trainer
- Teamgeist

...ich habe das Gefühl dass da vieles einfach nicht zusammen passt. Zumindest wirkt es so (aus der Ferne) auf mich, ohne das ich FF oder irgendeinen der Spieler persönlich kenne!
“AC/DC sind wie die Beatles: Erst Rock, dann Balladen, dann Pop und dann wieder Rock - nur lassen WIR den Kack dazwischen weg!”
w8.1
Beiträge: 315
Registriert: 28.09.2007, 02:18
Dauerkarte: Ja
Vereinsmitglied: Nein
Wohnort: wo

Beitrag von w8.1 »

Man könnte übrigens immer noch eine “vernunftige” Verabschiedung mit den besten Wünschen für die Zukunft für unseren Kaptn organisieren. Sowohl er diese annehmen würde.
Ein großer Fehler seinerzeit, aber das ist eine andere Geschichte.
sapere aude, FCK!
JG
Beiträge: 2344
Registriert: 12.08.2006, 00:14

Beitrag von JG »

Am meisten zu schaffen macht die Diskrepanz zwischen Mannschaft und Umfeld.
In meinem weiteren Bekanntenkreis redet man nur noch gelangweilt über den FCK.
Kaum jemand interessiert sich wirklich mehr für "die da oben".
Da wird nur noch mitleidig über die gebeutelten Stadiongänger gelächelt, abwertend über die Verantwortlichen und Spieler gelästert.
Aber das schlimmst daran ist, dass dieses Thema FCK nur noch lästiges Beiwerk ist. Kaum wer hat noch Lust sich über den FCK zu unterhalten.
Ich denke es wird fast unmöglich sein, dieses mittlerweile zerüttete Verhältniss zwischen Anhängern und Verein wieder einigermaßen herzustellen.
Scherr78
Beiträge: 113
Registriert: 11.03.2012, 09:39

Beitrag von Scherr78 »

Guter Bericht!

Teamgeist vs Idrissou - Antagonisten!!!!

Etwas zu kurz kommt die postive Entwicklung der jungen Spieler.


Es fehlt Selbstkritik: Was ist mit uns eigentlich?
Klar sind wir Fans enttäuscht, aber was wir zuhause abliefern, ist merkwürdig. Ja, es ist eine wechselseitige Abhängigkeit von Fans und Mannschaft/Verein. Aber: Die Truppe braucht auch uns! Auch wir auf den Rängen müssen TEAMGEIST zeigen und einfach länger lauter(n) werden.

Scheiße, wir wollen hoch!

Auf gehts - zusammenreißen
Mac41
Beiträge: 5354
Registriert: 30.11.2007, 09:29
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein
Wohnort: Berlin

Beitrag von Mac41 »

Marky, aus dem zeitlichen Ablauf ist ersichtlich, das wir 2 Dummen nur den gleichen Gedanken hatten und nicht von einander abschrieben.
http://www.der-betze-brennt.de/forum/vi ... 17#p736217
Ich hatte hinsichtlich der Stimmung und der Führungsfiguren einen ähnlichen Gedanken in einem anderen Thread geäußert.
Unbefriedigend schön ist es aber, hinsichtlich der Entwicklung des FCK in dieser Saison recht gehabt zu haben. Das unbefriedigende Ergebnis, ungenügend ist es ja (noch) nicht, deutete sich schon in den ersten Spielen an, wurde aber durch den Mythos der Unbesiegbarkeit verschleiert.
Auch die charkterlichen Defizite, die einigen der neuen Spieler nachgesagt wurden, scheinen sich herauszuschälen.
Was ich jedoch nicht akzeptiere ist der Ansatz, daß die letzte Saison den Akteuren in den Knochen steckt. Bis auf Sippel und Dick sind alle Führungsspieler neu oder haben nur am Rande das Drama miterlebt. Bei Dick sehe ich eher die Unsicherheit in seiner persönlichen Situation. Als einer der wenigen, die in der Katastrophensaison 2011/12 wenigstens versuchten sich gegen das Schicksal zu stemmen und dem das Publikum weiter Sympathie entgegenbrachte, hatte er wohl das Gefühl, unter dem neuen Trainer nicht mehr wohl gelitten zu sein. Diese Unsicherheit war in den ersten Spielen zu sehen, hatte sich zwischenzeitlich etwas gelegt, ist nun aber wieder um so heftiger zurück. Die Kapitänsentscheidung erweist sich aus vielerlei Gründen als eher suboptimal.
Das kann keine Versagensangst aus dem Abstieg sein, wenn Spieler verkünden, sie sind gekommen um Aufzusteigen.
Da ist eher in der Führung die Unsicherheit spürbar, nun zum zweiten Mal hinter den eigenen Erwartungen und Versprechungen zurückzubleiben.
Hasta la Victoria - siempre!
teufelwiesbaden
Beiträge: 1919
Registriert: 13.04.2009, 14:35
Dauerkarte: Ja
Vereinsmitglied: Ja
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag von teufelwiesbaden »

Gegenüber so manchen Spieltagsberichten ist dies wirklich eine abwägende und fundierte Analyse, die die Gesamtsituation treffend widerspiegelt. :applaus:
Es gibt noch genug positive Ansätze und wenn wir unsere Heimspiele gewinnen bin ich überzeugt, dass wir den 3.Platz schaffen können. Die Mannschaften hinter uns sind auch alles andere als stabil :!:
"Eines weiß man,wenn du das versuchst, wenn du glaubst in die Sache, wenn du gibst nie auf, dann ist wirklich in Fußball alles möglich."
Milan Sasic am 18.05.2008
KallisErbe
Beiträge: 218
Registriert: 07.08.2009, 08:54

Beitrag von KallisErbe »

Scherr78 hat geschrieben:Guter Bericht!

Teamgeist vs Idrissou - Antagonisten!!!!

Etwas zu kurz kommt die postive Entwicklung der jungen Spieler.


Es fehlt Selbstkritik: Was ist mit uns eigentlich?
Klar sind wir Fans enttäuscht, aber was wir zuhause abliefern, ist merkwürdig. Ja, es ist eine wechselseitige Abhängigkeit von Fans und Mannschaft/Verein. Aber: Die Truppe braucht auch uns! Auch wir auf den Rängen müssen TEAMGEIST zeigen und einfach länger lauter(n) werden.

Scheiße, wir wollen hoch!

Auf gehts - zusammenreißen
Ich denke auch, dass wir insbesondere mit der Entwicklung der Nachwuchsriege sehr zufrieden sein können und sollten.

Was mir auch ein wenig zu kurz kommt, ist, dass wir, die Fans, die immer zum Betze gepilgert sind und dies auch nach wie vor noch tun, uns lange Zeit nicht selbstkritisch hinterfragt haben. Wir sind die die seit Jahr und Tag diesem Verein hinterherreisen, die sich mit ihm identifizieren - von einigen wenigen im Team abgehen nicht die jede Saison neu zusammengewürfelte Truppe auf dem Rasen. Wie sollen die Jungs harmonieren? Die Mannschaft ist eben nichts gewachsenes. Individuelle Klasse? Ja! Teamgeist? Nein.

Ich für meinen Teil, hoffe, dass dieses Team, auf ein, zwei Positionen verstärkt, sich (zusammen-)findet und (ja, ich weiß, es ist utopisch) in der Konstellation mal ein, zwei Jahre zusammenspielt. Das Potenzial ist da. Meines Erachtens gibt es von der Hertha abgesehen, keinen stärker besetzten Kader, wenn man sich die Einzelspieler anschaut.

Was wir tun können, ist uns zu hinterfragen, ob auf den Tribünen alles rund läuft. Das wäre ein erster Schritt - und den Weg können wir gemeinsam, unabhängig von Mannschaft und Führung, einschlagen. Das haben wir in den Händen.

Also... Packen wir's an!
SaDr24
Beiträge: 193
Registriert: 15.06.2007, 20:11

Beitrag von SaDr24 »

alo unbestritten ist es ja, dass es im moment probleme auffem berg gibt. da braucht mann absolut nicht drumrum sprechen. so kam auch die winterpause im absolut richtigem moment. aber dass mann jetzt alles und jeden in frage stellt ist dann mmn ein bisschen übertrieben. wir sind immer noch an 3. stelle und hatten unsere krise. bin mir sicher dass im winter die richtigen entscheidungen getroffen werden und wir min. die relegation packen.
werauchimmer
Beiträge: 3989
Registriert: 04.11.2009, 08:11

Beitrag von werauchimmer »

JG hat geschrieben:Am meisten zu schaffen macht die Diskrepanz zwischen Mannschaft und Umfeld.
In meinem weiteren Bekanntenkreis redet man nur noch gelangweilt über den FCK.
Kaum jemand interessiert sich wirklich mehr für "die da oben".
Da wird nur noch mitleidig über die gebeutelten Stadiongänger gelächelt, abwertend über die Verantwortlichen und Spieler gelästert.
Aber das schlimmst daran ist, dass dieses Thema FCK nur noch lästiges Beiwerk ist. Kaum wer hat noch Lust sich über den FCK zu unterhalten.
Ich denke es wird fast unmöglich sein, dieses mittlerweile zerüttete Verhältniss zwischen Anhängern und Verein wieder einigermaßen herzustellen.
Das ist das allerschlimmste überhaupt.
Und wenn ich Dein Fazit zugrundelege, dann wars das auf Dauer mit dem FCK, denn eines ist klar: ohne die Fans - kein FCK.

Siegen oder fliegen, das ist das Motto der kommenden Wochen - ich kann Foda heute schon nicht mehr sehen, auch wenn ich nicht weiß, wer es besser machen soll, bzw. ob es beim FCK überhaupt noch besser geht.
jones83
Beiträge: 935
Registriert: 11.01.2011, 10:01

Beitrag von jones83 »

Weltklasse zusammengefasst Marky!!!
Du bringst meinen Gemütszustand auf den Punkt!
Kampf und Leidenschaft müssen endlich auf der Tribüne wieder spürbar - wieder greifbar werden - dieses blutleere Pussygekicke kann man sich einfach nicht mehr geben.
http://youtu.be/bvCuq4uN2NU

Wir lieben dicke Titten und den Suff - wir gehen 3x täglich in den Puff und wenn der Waldhof brennt, dann ist alles klar - dann warn die Lautrer wieder da!!!
paulgeht
Beiträge: 9165
Registriert: 01.05.2010, 23:46
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von paulgeht »

JG hat geschrieben:[...]
Ich denke es wird fast unmöglich sein, dieses mittlerweile zerüttete Verhältniss zwischen Anhängern und Verein wieder einigermaßen herzustellen.
Ja, das stimmt. Egal ob kurz-, mittel- oder langfristig, der Verein wird diese Verhältnis nur durch sportlichen Erfolg oder einen radikalen Schnitt erreichen. Ich erinnere mich da an @Macs (und auch von anderen gemachte) Äußerung, dass der FCK an einigen Stellen mal grundlegend "überarbeitet" werden müsste.

Mein Gefühl der "Lähmung" den FCK betreffend ist nach wie vor vorhanden. Die Zeit die ich für den FCK investieren ist keine "Qual", aber insbesondere die Fahrt nach Kaiserslautern zu den Heimspielen ist seit einiger Zeit nicht mehr von diese Vorfreude und Euphorie begleitet.
Zuletzt geändert von paulgeht am 08.01.2013, 10:01, insgesamt 1-mal geändert.
Bild
Ihr findet uns auch bei Facebook und Twitter.
F.W.8
Beiträge: 1055
Registriert: 15.04.2012, 15:55

Beitrag von F.W.8 »

Ein guter Bericht, allerdings muss man zu M.Amedick auch sagen, dass er fussballerisch doch limitiert war. Ich trauere ihm nur bedingt nach.

Interessant finde ich die Beschreibung der Situation mit Ariel. Ich hab mich damals total über Tiffert geärgert, auch MK hat da als Trainer versagt. Nach so einem Ding vom Kapitän, wäre die Binde bei einem Trainer mit Eiern sofort weg.

Zu Foda: Mir gehen seine Spielanalysen auf die Nerven. Er spricht mir zu wenig Klartext. Es wird zu viel relativiert und mit irgendwelchen Umständen argumentiert.

Ich hoffe nur, dass seine Arbeit in der Rückrunde sichtbare Früchte trägt. Langsam darf man eine Handschrift bzw. ein Konzept erwarten. Die Eingewöhnungszeit ist für Trainer und Spieler vorbei!
AlbiundIssi
Beiträge: 2965
Registriert: 16.08.2012, 22:32

Beitrag von AlbiundIssi »

AUSGEZEICHNET!

und ziemlich auf den punkt gebracht!

endlich ein statement zur lage, das stimmig ist -
statt dem ständigen genörgel und schuldsuchen
der meisten foren-nutzer, die sich (leider auch
hier immer wieder - aber v.a. auf transfermarkt.de)
mit ihrem geschreibsel meist selbst in den vordergrund drängen
bzw. einfach nur unsinnige
politik gegen die vereinsführung oder den trainer
abliefern...

stefan kuntz ist der richtige mann,
fanco foda meiner meinung nach auch

jetzt gilt es, dass die entscheidenden spieler
sowohl selbstvertrauen tanken, als auch in den
entscheidenden spielmomenten "eier" zeigen!

und ich bin zuversichtlich, dass stefan
und franco nun wesentliche stellschrauben
ergänzen oder verändern -
was finanziell in unserer lage aber nicht immer
so einfach ist wie es sich hier viele vorstellen...


auf gehts, fck! auf gehts, fans!
aufstieg! zur not über die relegation!
und wenns schwierigkeiten gibt:
zusammenstehen! nicht immer nur meckern!

danke nochmal für den tollen bericht!


:teufel2:
AlbiundIssi
Beiträge: 2965
Registriert: 16.08.2012, 22:32

Beitrag von AlbiundIssi »

ergänzung:

ich stimme zu, dass ame lange unser leader war -
aber dennoch war es auch richtig, ihn abzugeben -
er war sportlich an seine grenzen gestoßen...
Antworten