chris aus lux hat geschrieben:hallo allerseits!
ich wollte mal was loswerden was den stadiionnamen betrifft.
hört doch auf immer hier los zu weinen sobald dieses thema erwähnt wird.
wenn das stadion ab nächstem jahr mc donals fritz walter stadion heisst, ist das zwar nicht unbedingt super, wäre mir, wenn durch die eingegengenen 5mio euro ordentliche spieler verpflichtet würden, aber ziemlich scheissegal.
ich bin lauternfan. kein fritz walter stadion fan.
er kriegt jetzt ein museum im stadion, sein name würde voraussichtlich weiter im stadionnamen vorkommen.
mein gott ist das so schlimm?
was sollen franz beckenbauer, maradonna, pele usw sagen, nach denen wird auch kein stadion benant , geschweige denn es gibt ein eigenes museum!
fritz walter sollte ein idol sein, soll auch weiterhin im stadionnamen präsent sein, falls es aber nicht anders geht muss alles getan werden um wieder flüssig zu werden.
hört mir bitte mit dem gejammere auf, von wegen heilige kuh schlachten.
wir brauchen geld, um das erbe fritz walters, seinen fck, vor dem aussterben zu bewahren.
von mir aus könnt ihr jetzt auf mich draufschlagen, aber echt dieses gejammere nervt mich.
dass als kreditgeber keine lokalen banken fungieren, finde ich wiederum einen vorteil. das heisst doch nur, daß diese banken nur rein kaufmännische/betriebswirtschaftliche kriterien in den vordergrund stellen und wenig empfänglich für "klüngeleien" sind. die wesentliche frage ist dabei: wie hoch wäre im zweifelsfall der liquidationserlös für stadion und fröhnerhof und in welcher relation steht dieser zu den zu bedienenden verbindlichkeiten (per 31.12.2005 immerhin rd. 52 mio eur exkl. gesellschafterdarlehen)? meiner meinung nach stellt die verwertung keine echte alternative dar, weil unter dem strich ein zu geringer erlös dabei rumkommt. als stadion wird das objekt aller voraussicht nach nicht zu verwerten sein; eine umwidmung des geländes wäre wahrscheinlich zu teuer, politisch nicht mehrheitsfähig und wiederum mit zu hohen vermarktungsrisiken verbunden (ich behaupte jetzt einfach mal, daß der immobilienmarkt in KL eher von überkapazitäten geprägt ist, ohne es genau zu wissen).bushaltestelle hat geschrieben:aber soweit ich das aus dem beteiligungsbericht entnehme, ist das auf der politischen seite bereits geregelt. die stadt tritt doch als bürge auf. und die kreditgeber können doch so oder so die tilgung vor ablauf durchsetzen - zitat aus dem letztjährigen beteiligungsbericht: "der gläubigerin bzw. etwaigen zessionaren ist das recht eingeräumt, nach 20 jahren mit einer ankündigungsfrist von 10 geschäftstagen die vorzeitige rückzahlung zu verlangen. unabhängig davon versucht die stadiongesellschaft, das stadion an interessierte investoren zu verkaufen."Hessischer Aussenposten hat geschrieben: das ist mir auch zu einseitig. zunächst sind das verbindlichkeiten der stadiongesellschaft (=sg) und dem pächter fck kann es egal sein, wer die tilgung bzw. zinsen für diese verbindlichkeiten zahlt. wir sollten uns auf den pachtvertrag konzentrieren. und da unsere pachtzahlungen meines wissens die einzige wesentliche zahlungsquelle für die sg sind, haben wir eine druckposition. am deutlichsten wird diese, wenn man sich im schlimmsten fall die insolvenz des vereins vorstellt: dann fließt keine pacht mehr...egal, was vorher vertraglich vereinbart wurde! aber die verbindlichkeiten der sg wären dann immer noch da. ergo ginge die sg ebenfalls in die insolvenz bzw. würde am ende des tages wahrscheinlich liquidiert. dabei würde der liquidationserlös (aus dem verkauf des stadions und des fröhnerhofs) bei weitem nicht die verbindlichkeiten abdecken und sowohl die eigenkapital- als auch die fremdkapitalgeber müssten abschreibungen in millionenhöhe vornehmen. und da wäre ich ja mal sehr gespannt, wie sowohl die stadt als auch das land das politisch verkaufen wollten.
klar, wäre eine reduzierung der pacht auch für die sg eine verschlechterung, keien frage. aber vor dem (absehbaren) alternativszenario insolvenz der sg unter umständen eine "kröte", die man seitens der sg vor dem hintergrund der aktuellen sportlichen und finanziellen entwicklung des fck schlucken würde/müsste.?
so, da frag ich mich doch, wer sind die gläubiger (= kreditgeber). und nach meiner erinnerung stammen die aus dem ausland (banken ri. osten). mir kann doch keiner erzählen, dass die ein wie auch immer geartetes interesse am fck haben. für die ist das stadion ein reines spekulationsobjekt. sollten die eigentumsverhältnisse durch insolvenz oder sonstige szenarien auf diese gruppe übergehen, werden die alle möglichkeiten ausnutzen.... das geht dann bis zu der überlegung ein solches gelände anderweitig zu nutzen (ob das jetzt politisch begrüßt wird oder nicht)
noch einmal, eine weitere verschlechterung der finanziellen situation (bspw. durch reduzierung der stadionmiete) kann sich die sg gar nicht leisten, da sich der jahresfehlbetrag im gesch.jahr 2006 bereits auf 2,2 mio. erhöht hatte und man darf gespannt sein, wie sich das für 2007 entwickelt hat. da vermute ich doch mal, dass eher die notwendigkeit besteht, die einnahmeseite zu verbessern. das hieße nach meinem dafürhalten aber, dass die namensrechte unbedingt veräußert werden müssen. ob damit ein finanzieller spielraum entstünde, der auch für den fck eine spürbare erleichterung bringt, wage ich zu bezweifeln.
Leute !chris aus lux hat geschrieben:@vorschreiber
mir kommen die tränen!
wenn der stadionname der einzig erhaltene stolz sein soll, na dann gute nacht!
ich finde der einzige stolz der da oben auf dem betze erhalten wurde in den letzten paar jahren, sind wir! die fans.
und wenn das leiden letzterer, durch das ändern eines namens und dem dazugehörigen geldzufluss, auch nur um die hälfte gelindert werden könnte, ich würde es machen. sofort, nein sogar schon gestern.
vive fritz walter vive fck-fans vive fck!
Genau das ist der Punkt.PRESSSCHLAG hat geschrieben:chris aus lux hat geschrieben:hallo allerseits!
ich wollte mal was loswerden was den stadiionnamen betrifft.
hört doch auf immer hier los zu weinen sobald dieses thema erwähnt wird.
wenn das stadion ab nächstem jahr mc donals fritz walter stadion heisst, ist das zwar nicht unbedingt super, wäre mir, wenn durch die eingegengenen 5mio euro ordentliche spieler verpflichtet würden, aber ziemlich scheissegal.
ich bin lauternfan. kein fritz walter stadion fan.
er kriegt jetzt ein museum im stadion, sein name würde voraussichtlich weiter im stadionnamen vorkommen.
mein gott ist das so schlimm?
was sollen franz beckenbauer, maradonna, pele usw sagen, nach denen wird auch kein stadion benant , geschweige denn es gibt ein eigenes museum!
fritz walter sollte ein idol sein, soll auch weiterhin im stadionnamen präsent sein, falls es aber nicht anders geht muss alles getan werden um wieder flüssig zu werden.
hört mir bitte mit dem gejammere auf, von wegen heilige kuh schlachten.
wir brauchen geld, um das erbe fritz walters, seinen fck, vor dem aussterben zu bewahren.
von mir aus könnt ihr jetzt auf mich draufschlagen, aber echt dieses gejammere nervt mich.
Wenn, wenn , wenn…..!!!!
Die Sponsorensumme von 5 Mio EUR für den XY- Fritz Walter- Stadionnamen ist absolut utopisch
Aktuell: Rostock bekommt für den Verkauf des Stadionnamens 1,5 Mio/Jahr
Die letztgenannte Summe muss die Vereinsführung in anderen Sponsor- u. Investorbereichen reinholen. Für diese Aufgabe erhält A. J. und Sportfive Geld vom FCK!
PS: Der Stadionname war ein Geburtstaggeschenk des 1.FCK an Fritz Walter
Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen!!!!
Zwar habe ich Dir schon einmal zugestimmt, als es um intelligente Alternativen einer Vermarktung ging. Aber bzgl. Identität muss ich Dir z. T. widersprechen: Zur Identität des 1. FC Kaiserslauten gehören selbstverständlich Fritz Walter und der Betzenberg, nicht aber zwingend der BegriffAlex76 hat geschrieben:Hier geht es nicht nur um den Kampf gegen die Kommerzialisierung, sondern auch um den Fortbestand der Identität des 1. FC Kaiserslautern.
Zwingend sind auch UNSERE Vereinsfarben nicht!geist hat geschrieben:Zwar habe ich Dir schon einmal zugestimmt, als es um intelligente Alternativen einer Vermarktung ging. Aber bzgl. Identität muss ich Dir z. T. widersprechen: Zur Identität des 1. FC Kaiserslauten gehören selbstverständlich Fritz Walter und der Betzenberg, nicht aber zwingend der BegriffAlex76 hat geschrieben:Hier geht es nicht nur um den Kampf gegen die Kommerzialisierung, sondern auch um den Fortbestand der Identität des 1. FC Kaiserslautern.
"Fritz-Walter-Stadion". Werft das doch nicht immer und immer wieder durcheinander!
völlig deiner meinung, bruderherz!Diablo-Rojo hat geschrieben:...
@chris aus lux: Für mich ist eben an dieser Stelle das Maß der Dinge er-
reicht. Es gibt eben doch Teile, die über die rein kaufmännischen Ver-
marktungsmöglichkeiten hinausgehen. Man kann eben nicht alles in €
aufwerten. Dass Dir das nicht gefällt: Okay! Jedem seine freie Meinung.
Aber nicht umsonst wurde dem Stadionnamen ein Extrasatz in der Satzung
spendiert hinsichtlich der Namensführung. Und den werde ich (im Rahmen
meiner Möglichkeiten) bei jeder Gelegenheit verteidigen. Wenn sich die
Mehrheit der Mitglieder für eine Änderung aussprechen würde, müßte ich
das eben hinnehmen und meine Konsequenzen daraus ziehen.
Deine Phantasien in Ehren, aber unsere Farben sind zwingend! Genau wie unser Name und unser Wappen! Diese Dinge waren zu allen Zeiten unser Markenzeichen, unser Wiedererkennungswert, unsere Identität. Diese Dinge aufzugeben wäre gleichbedeutend mit der Auflösung des FCK.PRESSSCHLAG hat geschrieben:Zwingend sind auch UNSERE Vereinsfarben nicht!
Was kommt danach?
Beate Uhse übernimmt die FCK-Trikot-Werbung für Betrag X
und die Vereinsfarben werden in rosarot geändert und den weißen Stulpen
folgen schwarze Strapse
Dachte mir, dass so etwas kommt. Aber im wesentlichen war die Anordnung der Buchstaben immer gleich, die Wiedererkennung war also immer gegeben. Und was die Vorgängervereine (Phönix usw.) betrifft, dass ist eine ganz andere Diskussion. Nämlich die, ob man wirklich alle Vorgängervereine schon zu der eigenen Geschichte zählen darf. Da diese Vereine ja zeitweise gleichzeitig existierten, gab es natürlich Unterschiede zwischen ihnen. Man müsste also genau genommen für die Geschichte (und Tradition) von Fussballvereinen eine Art "Kernzeit" ermitteln, und zwar beginnend mit dem Zeitpunkt, an dem die Entstehung (incl. Fusionen) und damit auch die Identitäts- und Namensfindung wirklich abgeschlossen war.Kaiserslautern1900 hat geschrieben:nicht ganz. unser wappen hat sich im laufe der jahre immer weiter angepasst. Und in rot spielen wir erst wirklich, weil es fritz walter wollte(die roten jäger). Wir haben vorher soweit ich weiß in blau gespielt, als wir noch Phoenix Kaiserslautern hießen... Also ist der Vereinsname auch nicht zwingend
wenn es beim FC Batcelona so bitter aussehen würde wie bei uns,Alex76 hat geschrieben:Genau das ist der Punkt.PRESSSCHLAG hat geschrieben:
Wenn, wenn , wenn…..!!!!
Die Sponsorensumme von 5 Mio EUR für den XY- Fritz Walter- Stadionnamen ist absolut utopisch
Aktuell: Rostock bekommt für den Verkauf des Stadionnamens 1,5 Mio/Jahr
Die letztgenannte Summe muss die Vereinsführung in anderen Sponsor- u. Investorbereichen reinholen. Für diese Aufgabe erhält A. J. und Sportfive Geld vom FCK!
PS: Der Stadionname war ein Geburtstaggeschenk des 1.FCK an Fritz Walter
Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen!!!!![]()
Hier geht es nicht nur um den Kampf gegen die Kommerzialisierung, sondern auch um den Fortbestand der Identität des 1. FC Kaiserslautern. Letztere ist finanziell höher zu bewerten als der Verkauf des Stadionnamens. Wir sind zwar nicht in der finanziellen Lage eines FC Barcelonas. Aber die Tatsache, dass der FC Barcelona bewusst verzichtet einen Trikotsponsor auf die Brust zu nehmen, wertet gleichzeitig alle Nebensponsoren auf.
Hier geht es um langfristige Einnahmepotentiale, die von Sportfive mit einer Basarmentaliät nicht adequat vermarktet werden.
Deine Unterscheidung in Ehren. Vielleicht kann ich mich mit einer weiteren Verneinung annähern, um das ganze zu verdeutlichen. Zur Identität des FCK gehört keine Allianz-Arena, keine Easy Credit Arena, keine BASF-Arena usw. ..geist hat geschrieben:Zwar habe ich Dir schon einmal zugestimmt, als es um intelligente Alternativen einer Vermarktung ging. Aber bzgl. Identität muss ich Dir z. T. widersprechen: Zur Identität des 1. FC Kaiserslauten gehören selbstverständlich Fritz Walter und der Betzenberg, nicht aber zwingend der BegriffAlex76 hat geschrieben:Hier geht es nicht nur um den Kampf gegen die Kommerzialisierung, sondern auch um den Fortbestand der Identität des 1. FC Kaiserslautern.
"Fritz-Walter-Stadion". Werft das doch nicht immer und immer wieder durcheinander!