Erst stritten sie gemeinsam gegen Verbände und Polizei, jetzt zanken sie sich untereinander: Vielen Fanszenen in deutschen Fußballstadien droht die Spaltung - wie das Beispiel Dortmund zeigt. Dort räumen einige Ultras ein, dass sie es mit dem Protest gegen das DFL-Sicherheitskonzept übertrieben haben [...]
Ein denkbar schlechter Zeitpunkt- auch wenn diese "Abrechnung" unausweichlich ist. Bin kein großer Freund des Ultratums an sich. Aber der "Feind" auf den man sich konzentrieren sollte sind die Herren in Anzügen und nicht die vermummten Autonomen.
Nun bekommt man die Quittung für die Lebenshaltung "Utras-NO Fans", die man die letzten Jahre deutschlandweit an den Tag legte. Man sääte Wind und erntet nun den Sturm.
"Für mich ist Schönheit, dem Gegner nicht zu geben was er will." José Mourinho
"Wir wollen keinen Schönheitspreis, sondern einfach nur punkten" Torsten Lieberknecht
Ich denke viele Ultragegner wittern im Moment einen angeschlagenen Gegner, der aufgrund seines Organisierungsgrades bisher unangreifbar war.
Leider übersehen sie dabei, dass etwas Größeres im Moment passiert, das zuerst ausgefochten werden muss und zwar zusammen. Danach kann man sich immer noch über die Art des Supports die Rübe zerfetzen...
Aufgrund der hochexplosiven Gemengelage zwischen Teilen der S04-Anhänger hat der Schalker Supportersclub am kommenden Samstag zu einer Krisensitzung eingeladen.
Sehr feine Aktion der Sups. Die Einladung zeigt meiner Meinung nach Größe. Bleibt nur abzuwarten inwiefern die Veranstaltung Wirkung zeigt. Die Meckerköpfe werden davon überhaupt nichts mitbekommen oder es ignorieren, weil einmal scheiße immer scheiße...
Die offene Veranstaltung der Hugos nach der Pyroaktion stieß auf wenig Resonanz. 50 Leute kamen und fast alle waren bekannte Gesichter... gut zugegeben die Veröffentlichung des Termins war etwas kurzfristig, aber aufjedenfall wahrnehmbar. Mal sehen wie viele Leute im Anno auflaufen....
"Der Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende bereitet." - Karl Kraus