@wkv
Eindeutig ja, der Abstieg ist und war nie das Problem, auch die Niederlagen gegen Berlin, St. Pauli und Aalen an sich nicht. Es ist immer das "Wie" das Problem und so wie abgestiegen und jetzt verloren wurde, das ist so derart hässlich, dass damit ALLES in Frage gestellt wird, was Fantum so mit sich bringt.
Ob die Männer jetzt Wagner, Idrissou, Bunjaku, Shechter oder sonst wie heißen, ist dabei nur eine Randnotiz. Die Paralellen sind aber erschreckend, immer nach Schema F und ofiziell immer alles ganz, ganz suupi. Das ist das, was für große Verärgerung bis hin zu Gleichgültigkeit sorgt.
Wären wir sportlich unterlegen, dann wäre das alles kein Problem, das passt zur Mentalität der Pfälzer.
Nein, wir sind Mannschaftten wie Regensburg und Aalen sportlich haushoch überlegen, aber was Einsatz, Wille und Kampf angeht weit unterlegen.
Das ist für den FCK fast wie ein Ebola Virus, das sich seinen Weg bricht und an dem der Verein kaputt geht.
Über alles hält Kuntz seine Hand, alles prima, alles suupi und er weiß ja, was geändert werden muss.
Er geht einkaufen und nicht einer hier im Forum jubelt. Alle, zu mindest der allergrößte Teil sieht jetzt schon wieder einen Bus voller Fehleinkäufe auf uns zurollen.
Macht das Sinn? Macht das irgendeinen Sinn? Nein, das nennt man puren Aktionismus, von einem VV, der selbst nicht weiß, warum im moment alles so schlecht verläuft. Davon bin ich überzeugt.
Ktown2Xberg hat geschrieben:Frag doch nicht, wenn Du die Antwort eh nicht mögen wirst.
Das ist etwas vollkommen anderes, als wenn sich jemand schon in der letzten Rückrunde auf die Seite ominöser Frankfurter Schreiberlinge schlägt, die uns eine Saison 12/13 im "unteren Drittel der 2. Liga" prognostizieren, uns in der Saisonvorbereitung den Abstiegskampf prophezeit (ja, ich weiß - Du wusstest natürlich nicht, dass man noch bis 31.8. einkaufen kann), oder uns in der ersten Krise der aktuellen Saison schon abschreibt und in Richtung Karlsruhe, Aachen oder (der nun doch noch gar nicht toten) Duisburger argumentiert.
Ich frage Dich doch gar nicht

Aber wenn Du mir ja schon wirklich so nett antwortest, dann will ich Dir auch mal antworten:
Ja ich habe vom Abstieg gesprochen, ja das war vor Idrissou und Baumjohann, ja ich habe vorschnell geurteilt, meine aber auch damals schon auf den "derzeitigen Kader" eingeschränkt zu haben
Egal, was ich meine ist, dass aber doch noch vor der Saison die Verhältnisse so waren, dass vieles, was in diesem Thread so geschrieben und an tiefer Enttäuschung postuliert wird, vehemt geleugnet wurde.
Da geht es auch nicht ums Recht haben, sondern um einen gefühlten Dammbruch.
Der Artikel hat seine Wirkung nicht verfehlt. Ich sehe viele Leute, die noch vor einem Jahr vehement gegen jeglich Kritik waren heute ratlos, mutlos, perspektivlos - denken drüber nach, ob sie sich bewußt abwenden sollen.
Noch schlimmer, ich habe mich immer beschwert, dass sich die Leute so in die Tasche lügen und so unrealistisch positiv alles verklären.
Heute wäre ich froh, wenn ich nicht so offene, beeindruckende und zugleich depremierende Posts wie hier (Artikel und OWL) lesen müsste.
Ich finde das erschreckend, mir macht das große Sorgen.
Zugleich weckt es wieder den Zorn in mir auf Kuntz und seine letztjährige "Horrortour".
Ich glaube das merkt man, das geht nicht nur mir so.
Ich weiß nicht, ob wir als Fans wirklich so machtlos sind. OWL hat einen Ansatzpunkt formuliert: Man muss den Geldhahn abstellen. Ok.
Nur @OWL, damit triffst Du zuerst den Verein und wenn ich alle Statements hier richtig gelesen habe, dann habe ich noch keinen gehört, der nicht an den FCK und diesen Verein, diese Institution glaubt. Ob das dann wirklich der richtige Weg ist, muss jeder für sich entscheiden.
Ich finde das nicht, ich denke, wenn der FCK "weg" ist, ist´s rum. Aber noch besteht die Chance einzulenken, noch besteht die Chance dagegen zu halten und noch besteht die Chance den FCK wieder zu einer Institution zu machen, die auch die Fans wieder anspricht.
Nur: ob das mit Kuntz & Co. nochmal was wird, daran habe ich starke Zweifel. Ob Kuntz das schnallt, ob er kapiert, was gerade an dramatischen Veränderungen bei den Fans abgeht, oder ob das rotzige Statement aus der Presseabteilung des FCK doch eher die Haltung von ihm zu den Fans wiederspiegelt, das muss jeder für sich entscheiden.
Wenn ich die Wahl hätte, dann würde ich eher ihm den Geldhahn abdrehen wollen, als dem Verein. Ich bin Lautrer und ich kenne seit meiner Kindheit nichts anderes als diesen Verein. Wenn ich sehe, was momentan abgeht, dann nimmt das schon Ausmaße an, die ich in keinem Horrofilm angenommen hätte.
Die Frage, die ich allen stelle, die sich wie OWL hier offen und gut nachvollziehbar erklären: Sind wir wirklich so machtlos? Können wir das Geschehen beim FCK nicht auch irgendwo doch beeinflussen?