paulgeht hat geschrieben:...
Und Foda, Bunjaku und allen anderen sei das gleiche gesagt, was ich zu Beginn der Saison schon kritisch anmerkte: Erst machen, dann reden. Und auch für uns selbst sollte vielleicht gelten, ein bisschen vorsichtige Distanz zu wagen. Läuft es, sieht man in unseren Reihen schon den nächsten Briegel spielen, klappt nichts, stehen wir kurz vorm Ende der pfälzischen Zeitrechnung.
...
(Kommentar aus dem Spieltagsthread von Union Berlin hier rein kopiert.)
Sorry Paul.
Ohne die Schiedsrichterleistung von Wolfgang Stark aktuell kritisch bewerten zu wollen, so war die gelb-rote Karte gegen Borysiuk (1.Spiel für den FCK!) am 20. Spieltag letzte Saison nach nur 40. Minuten(!) gegen den 1.FC Köln der Schlag in die Fresse des FCK und wohl die entscheidende Niederlage im Abstiegskampf!
Fingerspitzengefühl? Nicht wirklich! Zumal das erst zweite Foul von Borysiuk seitens der Kölner gezielt provoziert wurde (und verdammt harmlos für eine gelbe Karte war)?! Hätte man als erfahrener Schiedsrichter erkennen müssen und beide Szenen maximal nur mit einer Ermahnung abstrafen können/müssen!
http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... ln-16.html
http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... eltag.html
Und die Westkurve war halt auch verdammt leise im Spiel! Statt eines Heimsieges (21 Punkte am 20.Spieltag) und einem Lauf - dann eine schmachvolle Rückrunde (insgesamt nur 23 Punkte nach 34.Spieltagen)!
Das
Reden war im Vorfeld in erster Linie auf den DFB gemünzt, in Folge dessen, dass mit Kaiserslautern eine 100.000 Einwohnerstadt sich der Kommerzialisierung und dem DFL/DFB-Wahn erwehren muss! Wo bei uns der geneigte Kaufmann die Bilanzen argwöhnisch beäugt, so wird der alten Dame aus der Hauptstadt z.B. die komplette Miete erlassen... und Leipzig lauert. Gleichzeitig hat der propagierte Fußball der Neuzeit einen Playstation-Charakter angenommen. Würde man die gelb-rote Karte von Borysiuk als Maßstab nehmen, dann erkennt man die Richtung in die wir uns bewegen!
Man hatte den Eindruck, dass seitens des DFB und des FC Köln der ein oder andere hier sehr gezielt mitgelesen haben könnte (speziell über Borysiuk und seine Schwächen), was ja legitim ist und auch kein Geheimnis sein sollte.
Letztlich spielte da häufiger ein e.V. gegen eine KGaA, eine AG oder sonstiges. Was Marco Kurz als gegnerische Qualität bezeichnete, war eben auch wirklich sportliche Qualität!
Du wirst die letzte Saison im Zusammenhang mit Tasmania Berlin in Erinnerung bringen! Wohl zurecht! Entscheidend ist, was man draus macht - als 1.FC Kaiserslautern e.V.: Wenn Du Dir den Beitrag von Benutzer
Piranha durchliest und die Ausführungen von
Altmeister gelesen hast, dann kannst Du vielleicht auch mit stolzer Brust ein Zweitligatrikot des Vereins (er-)tragen:
http://www.der-betze-brennt.de/forum/vi ... 69#p332169
oder die nicht gekürzte Version:
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/a ... 21508.html
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Am 1. Dezember 1954 spielt der Überraschungs-Weltmeister in Wembley gegen England. Ein Match, das noch heute als eines der größten des legendären englischen Stürmers Stanley Matthews gilt. Kohlmeyer muss gegen ihn spielen. Er versucht alles, vergeblich, wie die Times bildreich berichtet: "Es ist als wolle jemand ein Feuer in einer Streichholzschachtel einsperren." Deutschland verliert das Spiel 3:1, Matthews spielt überragend. Matthews lobt später, er habe nie gegen einen faireren Verteidiger gespielt als an jenem Tag. Ein wertloses Kompliment.
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Weiter heißt es:
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Der Dank des Vaterlands bleibt eine Trauerfeier auf dem Mainzer Hauptfriedhof. Sepp Herberger ruft ein "Ruhe sanft". Der Präsident des 1. FC Kaiserslauterns Eugen Müller spricht: "Unser Werner Kohlmeyer wird ein Ehrenblatt im Geschichtsbuch unseres Vereins erhalten."
Wenn Du einen Vergleich ziehen willst, ...
so wird die "Opposition" sich bei der AOMV evtl. wiederfinden...
So wird sich die damalige Mannschaft wiederfinden...
So wird sich evtl. ein Kurz, Kuntz und evtl. Balakov wiederfinden...
So wird sich die Westkurve wiederfinden...
So wird sich auch evtl. der ein oder andere Forumsnutzer hier wiederfinden...
... Chancenlos!
Aber es sollte nicht um die Opposition, die damalige Mannschaft, Funktionäre, die Westkurve und wem auch immer gehen, sondern die Saison sollte dem Andenken an Werner Kohlmeyer gewidmet werden.
Und daraus Kraft geschöpft werden sich im heutigen Haifischbecken Bundesliga zu etablieren.
Als 1.FCK solltest Du daher eigentlich auch bei der dritten Ansetzung von Wolfgang Stark in dieser Saison dem DFB die stolze Brust zeigen können! Nicht Jammern!
Das Business Fußball Bundesliga mutiert da leider in eine Richtung, die ich sehr kritisch empfinde und dazu tragen die Medien eine erhebliche Mitschuld (vgl. unter anderem die einseitige Berichterstattung des FCK in der Rheinzeitung online im Kontrast zu 05 seit mindestens zwei Jahren). No Respect, Mainz! No Respect, Zwanziger! No Respect, Kommerzialisierung!
Aus der Distanz betrachtet: Wenn man sieht wie gewisse Trainer ihr Verhalten nach (und mit) den Medien ausrichten, mag das o.k. sein. Wenn man allerdings das schockierte Gesicht eines 4. Schiedsrichter neben einer "Fresse" sieht, dann ist das eine Zumutung für einen Verfechter des Sports (und des Schiedsrichterwesens). Lernt man das an der Uni? Dann bin ich froh, dass ich keinen Abschluss habe! Unbewusst artet das Ganze dann wohl beim nächsten Spiel in nachsichtigen und milden Entscheidungen aus, was für mich der Hauptgrund für die eigentliche Fressenkritik ist ... No Respect, BVB! Kann euch aber im Grunde genommen in der Tabellenlage eh scheiß egal sein ...
Emotion an der Seitenlinie ja - aber bitte nicht so! Alle Macht der KURVE!
zum Betzelied: nach neuester Stadionordnung:
Jeder Gast ist uns willkommen: IN ZUKUNFT BITTE STREICHEN oder UMTEXTEN!