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Sport Bild Printausgabe hat geschrieben:1. FC Kaiserslautern “Image-Schaden für mich“
Trainer Balakov redet erstmals über sein Aus beim FCK
Kaiserslauterns Ex-Trainer Krassimir Balakov spricht erstmals über sein Aus bei den Pfälzern nach der vergangenen Saison. “Man hatte mir zugesagt, dass ich den Neuaufbau für die 2. Liga machen würde. Der Kampf um den Klassenerhalt sollte ein Versuch sein. Deshalb habe ich meinen Zweijahres-Vertrag bei Hajduk Split aufgelöst. Das Versprechen hat man nicht gehalten. Das war für mich trotz allem eine wichtige Erfahrung.“ Balakov hatte den FCK nach dem 26. Spieltag auf Platz 18 übernommen, den Abstieg nicht mehr verhindern können. Zu seiner Überraschung wurde er entlassen. “Ich hatte keine echte Chance. Der Kader war zu dünn. Ich habe dadurch einen Image-Schaden erlitten, gehe aber davon aus, dass das in der Branche richtig bewertet wird.“ Balakov wohnt nun in Stuttgart. Er sagt: “Wenn sich im Winter im deutschsprachigen Raum nichts ergibt, muss ich mich neu orientieren.“
Quelle: SPORT BILD Printausgabe Nr. 47/2012 vom 21. November 2012
ist natürlich doof gelaufen für balakov und wenn es wirklich das versprechen gab war das auch nicht die feine englische art vom fck, aber letztlich die einzig richtige entscheidung für den verein. balakov hat einfach nicht gepasst. da musste an den verein gedacht werden und nicht an die trainerlaufbahn vom krassimir.
Balakov war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Er kam zu einem Zeitpunkt, als nichts mehr zu retten war und musste für einen kompletten Neuanfang auch schon wieder weichen.
Meines Erachtens wäre die Hypothek für ihn in dieser Saison viel zu groß gewesen und es war richtig, sich von ihm zu trennen.
Man sagt ihm nach, er habe ein sehr gutes und modernes Training gemacht, aber aus der besoffenen drogensüchtigen Ackergäulen ohne Beine der letzten Saison macht niemand ein Rennpferd, bei allem guten Willen und aller guter Qualifikation.
Selbst mit Vereinsbrille, ich glaube ihm, dass es dieses versprechen gegeben hat, aber ja, es war richtig, dass wir mit einem neuen trainer einen Neuanfang gemacht haben. Klar tut mir es leid für ihn, aber das Geschäft ist so schnelllebig, einen wirklichen Image Schaden wird er schon nicht davon getragen haben, sonst wäre Neururer nie so oft irgendwo gewesen.
Bei aller Liebe. Klar hat der Blender MK sehr viel kaputtgemacht, was nur ganz wenigen nichts am anschließenden Erfolg hätte anhaben können.
Problem war: Bala hat genau so weiter gemacht. Einen Spielstil kann man nicht innerhalb weniger Wochen ändern, zudem Pflichtspiele anstanden.
Aber personell häte ich mir mehr Mut zur Veränderung gewünscht. Zellner, Linse, Zuck, Heintz...alle waren sie schon letzte Saison da. Balakov setzte allerdings lieber auf die Leistungsverweigerer aus der vorhergehenden Ära.
Ergebnis bekannt und verdient gleichermaßen.
Und erhielt die dafür die einzig richtige Quittung.
Zuletzt geändert von Benutzernamen am 21.11.2012, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Er wurde nicht entlassen, weil der FCK abgestiegen ist, sondern, weil man in den Spielen, in denen die Mannschaft von ihm betreut wurde, den Eindruck gewonnen hat, er macht keine gute, jedenfalls keine in irgendeiner Weise erfolgreiche Arbeit.
Das ist ein entscheidender Unterschied.
Hätte die Mannschaft unter ihm ein paar ordentliche Spiele, irgendeine überzeugende Entwicklung abgeliefert, und man wäre trotzdem abgestiegen, wäre er vermutlich nicht von Kuntz entlassen worden. Und genau so war Kuntz' Bekenntnis zu ihm über das Saisonende hinaus bei seinem Amtsantritt zu verstehen.
Vermutlich ist ihm das auch klar. Und dass das ganz in Ordnung ist, auch, wenn's weh tut, ist ihm vermutlich auch klar. Blöd ist er ja nicht.
Aber irgendwas muss man halt sagen, in der Sportbild, wenn man sich nicht einfach wortlos verdrücken will.
"Fritz, Ihr Wetter." - "Chef, ich hab nix dagegen." (Bern, 4.Juli 1954)
Auch die Episode Balakov gehört, ebenso wie andere Personalentscheidungen, zu den "unvermeidbaren" Fehleinschätzungen der letzten Saison. Das Balakov zum falschen Zeitpunkt (viel zu spät) und wohl auch mit falschen Voraussetzungen auf den Betze geholt wurde, sozusagen , wrong place, wrong time, wrong man, ist halt eine Situation, die es im Fußball des öfteren gibt. Die Story mit dem finanziellen Schaden, die Vertragsauflösung bei Split und die Aussicht auf Verlängerung, das muss er aus taktischen Gründen schon erzählen, aber Split war ihm ja schon Geld schuldig gewesen und er hatte mit Abgang ja schon gedroht.
Ich würde gerne auch noch Marco Kurz gerne mal zur letzten Saison hören, denn so wie er hochgelobt wurde, so wird er jetzt verdammt.
Ich persönlich glaube ja, daß Stefan Kuntz aus der letzten Saison etwas gelernt hat und sich mehr zurücknimmt, daher auch die positiven Entwicklungen in der Personalführung.
Das sollte er aber jetzt nicht riskieren, indem er Rogon die Tür wieder öffnet und mit „Didi“ Mateschitz antichambriert.
Wenn es so ein Versprechen gegeben hat, dann muss sich Kuntz vorwerfen lassen, weshalb er es erst so spät gebrochen hat.
Meiner Meinung nach hätte Kuntz das gleich nach Bekanntgabe der Mannschaftsaufstellung in Freiburg machen müssen.
Kein Trainer der Welt hätte diese Mannschaft retten können ( Mannschaft?).
Es war ein Fehler den Mann überhaupt zuholen, warum hat man ihn geholt meine Antwort darauf schreibe ich besser nicht.
Es war der Fehler MK zuhalten, dies alles ist aber Geschichte. Die ganze Saison inkl. alles was darum geschah war nicht von der Sonne verwöhnt.
Balakov wird mit dieser Sache leben müßen, eine Entlassung ist nie förderlich, aber ich glaube Balakov kommt er wieder ins Geschäft als ein Marco Kurz, und wir müßen sehen, daß Franco Foda mit den Jungs den Aufstieg schaft sonst holt uns diese vermaledeite Saison 11/12 wieder ein.
Mit dieser Mannschaft der letzten saison hätte selbst Jürgen Klopp oder Jogi Löw den Klassenerhalt nicht geschafft! Aber das ist mmn auch jetzt egal, wir sollten lieber froh sein, dass es so gut läuft für unsren FCK anstatt einem Trainer "nachzuweinen"
FCK Teufelsweib und Treuer Fan since 1997 egal was passiert!! <3
Oh je, der Albtraum beginnt wieder.
Diese Saison, diese Mädchentruppe, diese Entscheidungen, sie verfolgen uns noch einige Zeit.
Wer da wen mit was geritten hat, wer da welches schlechte Kraut geraucht hat, wir werden es niemals erfahren.
Vielleicht ist das auch ganz gut so....
... und wenn du glaubst es könnte nicht schlimmer werden, lass mal TH machen, der zeigt DIR wie es noch schlimmer werden wird.
Also wenn ich hier von modernem, guten Trainig lesen muss kann ich nur lachen. Das wurde unter ihm alles noch schlimmer. Die Spiele unter ihm waren noch schlechter als das Gegurke vorher.
Ich stand der Verpflichtung von Balakov überrascht gegenüber. Zum damaligen Zeitpunkt hat die Verpflichtung Sinn gemacht. Hätte ein anderer Trainer(typ) das Ruder rumreißen können? Hauptkritikpunkt (u.a. hier im Forum) war die Spieleröffnung aus der Abwehr raus sowie der maue Sturm.
Die Niederlage in Freiburg im ersten Spiel hat leider vieles zunichte gemacht, bevor Balakov so richtig anfangen konnte.
Letztlich war es damals nur begrenzt möglich für Balakov korrigierend einzugreifen. Die Tugenden welche im Abstiegskampf benötigt wurden, konnte er nicht antrainieren. Und der Kader gab sie nicht her.
Wenn Balakov es schaffen sollte eine Mannschaft zusammenzustellen, die Fußball nach seinen Vorstellungen spielen kann (Stichwort "magisches Dreieck"), dann kann man das als Zuschauer wohl sehr gut anschauen wollen! Wenngleich die Situation in Stuttgart sehr speziell war. Ein Balakov allein hätte dort den Erfolg als Spieler auch nicht ausgemacht.
Aus der Ferne betrachtet: Nach der "negativen" Gesamtbilanz von Balakov war es letztlich den Zuschauern nicht mehr vermittelbar weiterhin auf ihn zu setzen. Allerdings war die Ausgangssituation eben auch extremst schwierig, da diverse Dinge einfach nicht gepasst haben.
Als Imageschaden würde ich die Zeit in Lautern jetzt nicht werten.
Damals am Trainer Marco Kurz solange festzuhalten war mEn sinnvoll, um zu demonstrieren, dass man dem Geschrei des Marktes nicht erliegt. Ein Trainerwechsel wie im Fall von Wolfgang Wolf verursacht halt auch immer Kosten. Mit Marco Kurz verbinde ich im nachhinein (nach Wolfgang Wolf, Kjetil Rekdal, 2. Jahr Milan Sasic) ein positives Gefühl. Auch weil man das Gefühl hatte, dass dort ein Trainer "arbeitet", der die heutige Spielergeneration erreichen kann. Was ich anfangs sehr positiv fand (Spielerkreis nach dem Spiel), erschien dann im dritten Jahr - im harten Abstiegskampf - vielleicht eher abgegriffen.
Man erinnert sich aber auch gerne an Spieler wie Amedick, Lakic, Sam oder Ilicevic. Abgesehen von der Abstiegssaison auch an Tiffert und Rodnei. Und andere.
Bis auf Ilicevic und Amedick von letztgenannten konnte aus der positiven sportlichen Entwicklung leider keine Ablöse generiert werden, so dass der sportliche Substanzverlust (Marktwert wohl so ca. 7,5 bis 15 Millionen) nicht ausgeglichen werden konnte. Aus der positiven Entwicklung von Sam (ausgeliehen) oder Lakic (auslaufender Vertrag) den Verantwortlichen einen Strick drehen zu wollen, ist auch nicht o.k.
Schade finde ich wie mit dem Fußballer und Menschen Lakic in Wolfsburg dann umgegangen wird/wurde. Aber das sind wohl die Schattenseiten des Business.
Dass die Hertha und Köln mit abgestiegen sind, zeigt, dass es im 2. Jahr Bundesliga nicht ganz so einfach ist den Klassenerhalt zu schaffen.
Sieht man dann auch noch, dass Hertha insgesamt drei Trainer in der Aufstiegssaison (Babbel, Skibbe, Rehhagel) verschlissen hat, dann ist man nach der eigenen Abstiegssaison zwar schwer gezeichnet, aber auch insgesamt einigermaßen zufrieden, dass man hoffentlich dauerhaft und nachhaltig den Sprung in die 1. Liga schaffen kann, wo der 1.FCK einfach hingehört - trotz Kommerzialisierungswahn in der Bundesliga!