
Theo Zwanziger und die Vereinsnamen
(Sascha) Und Schluss ist mit der trügerischen Sicherheit, dass man in Deutschland vor hässlichen Werbekreationen à la Red Bull Salzburg verschont bleiben wird. In einem Presseinterview dachte DFB-Präsident Theo Zwanziger laut über eine Abschaffung der bisherigen Selbstbeschränkung, wonach Vereine nur einen Sponsorennamen im Vereinsnamen tragen dürfen, wenn sie ihn schon seit vielen Jahren Inne haben (z.B. Bayer Leverkusen), nach. Die Ausführungen von Zwanziger waren dabei äußerst schwammig, bis an den Haaren herbei gezogen.
1. „Bei dem Verbot der Namensführung gegenüber einem Verein bin ich mir nicht sicher, ob das überhaupt gerichtsfest ist. Das hat was mit Bevormundung zu tun, und Vereine sind autonom. Ob wir als Verband also zwingend untersagen dürfen, dass ein Verein mit einem Sponsorennamen bei uns nicht Mitglied sein darf, erscheint mir juristisch fraglich.“
(...)
2. „Um international konkurrenzfähig zu sein, muss man neue Möglichkeiten schaffen. Im Ausland scheint das ja auch zu funktionieren und akzeptiert zu werden.“
(...)
3. „Im Zuge der Neuordnung der Bundesliga-Vermarktungsrechte ab dem Jahre 2009 müsse man auch offen für weitere Neuerungen sein.“
(...)
Zieht eine deutliche Grenze und rettet den Fußball!
Quelle und kompletter Text: http://www.schwatzgelb.de/index1.htm / Direktlink: http://www.schwatzgelb.de/artikel.php3?welcher=9261
