Forum

Kuntz: Das muss alles besser werden beim FCK (Bild)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
SEAN
Beiträge: 13528
Registriert: 28.03.2010, 14:57
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von SEAN »

Peter Gedöns hat geschrieben: Den Lizenzspielern aber das Gehalt per Vertragsklausel um 40 Prozent zu kürzen und selbst nicht den Rotstift anzusetzen, das wird den Spielern bestimmt gefallen......Aber beim Vorstand wäre es ein ganz tolles Zeichen, wenn er das von sich aus tun würde.
Haben sich die Politiker mal selbst die Diäten gekürzt? :wink:
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
Satanische Ferse
Beiträge: 2192
Registriert: 09.05.2007, 20:28

Beitrag von Satanische Ferse »

Die Propaganda-Maschinerie läuft. Interview folgt auf Interview mit der Zielmarge 9.Mai. Dort werden die Mitglieder dann weiter zugetextet. Nach Vorstellung von SK dann zum Schluss stehende Akklamationen der Mitglieder nach dem Vorbild der glorreichen Parteitage der KPdSU. Wo an dem Tag die Mitglieder bleiben, hat SK bei Flutlicht in einen Nebensatz rein gemurmelt: sie dürfen "relativ viele Fragen stellen". Alles klar?

Stefan offenbart wie erschreckend unprofessionell dort oben gearbeitet wird. Wem es noch nicht klar geworden ist, der FCK steht auch nach 4 Jahren Kuntz im administrativen Bereich unter einem enormen Optimierungsdruck.

Bei der Rekrutierung von Spielern und deren nachgehender Betreuung bewegt man sich auf sehr dünnem Eis. Anstatt sich öffentlich über die ihm vorgeworfene Spezlwirtschaft zu echauffieren, wäre es endlich angebracht, sich ernsthaft zu hinterfragen, ob diese Weggefährten überhaupt die fachliche Qualifikation für die gestellten Anforderungen besitzen. Auf den Gedanken scheint SK nicht zu kommen. Wie der "Finanz-Laie" Stefan Kuntz immer wieder FG glorifiziert, und dabei immer wieder dessen Marketing-Preis als Qualifikation zitiert, mag jeder für sich bewerten.

Als Kriterien für die Auswahl von Spielern wurden stets bestimmte Eigenschaften als grundlegend propagiert. Davon könne aber schon seit einiger Zeit nicht mehr unbedingt die Rede sein. Auweia! Ein Kriterium, das ich für entscheidend erachte, nämlich die Auswahl entlang eines vorgegeben Spielsystems, einer bestimmten Spielphilosophie, scheint überhaupt keine Rolle zu spielen. Jedenfalls passte Itay nicht zu der von MK. Wie kann man dann so eine große Summe riskieren...?

Kuntz spricht von gemachten Fehlern, bedient aber in seinen Statements zahlreiche Nebenschauplätze. An die tatsächlichen Wurzeln der Ursachen für diese desaströse Spielzeit geht er nicht, die werden umschifft. SK schwimmt.

Die Sache mit dem fehlenden Sportdirektor, was immer man sich darunter auch vorstellen mag, wird erst jetzt von ihm offen thematisiert. Grund ist die Überlastung durch die Breite des Tätigkeitsfeldes des VV. Das war doch schon vor einem Jahr akut. Der Vorstand hat eine Berichtspflicht dem AR gegenüber, genau über solche Entwicklungen. Hat Kuntz das Gremium darüber in Kenntnis gesetzt, und dieser hat diese dringliche Angelegenheit untätig weiter auf sich berufen gelassen? Oder hat SK sie verschwiegen, weil er sich durch einen Sportmanager nicht reinfunken lassen wollte? Das zu klären, ist Sache des AR.

Kein Sportdirektor, Millionentransfer Shechter, ohne Not Verlängerung des Kontraktes von MK, Wilderei auf dem Transfermarkt im Winter, unterlassene rechtzeitige Entlassung des Trainers: alles wurde durchgewunken vom Kontrollgremium. Ergebnis: in der Außenwirkung für Sponsoren ist der FCK augenblicklich auf Ramsch-Niveau Tasmania++ angelangt. Unser Aufsichtsrat in der aktuellen Besetzung scheint so aktiv und handzahm wie ein Hamster bei Tageslicht.

Dem Allerletzten muss doch so langsam dämmern, warum Emrich und Sester in ihren Ämtern verschlissen wurden. Wir brauchen fachlich qualifizierte und kompetente Köpfe auf dem Personalsektor und im Kontrollgremium. Ein Korrektiv. Zu viele Fehler haben sich aufgetan, als dass man einfach so weiter machen könnte.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.
FCK58
Beiträge: 13148
Registriert: 14.04.2009, 18:25
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von FCK58 »

@SF
Du hast ja wieder mal so was von Recht aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass es noch vieler Tropfen bedarf, um den Stein zu höhlen.
Mir wird mittlerweile mehr und mehr Angst und Bange um den FCK. Da läuft in finanzieller Hinsicht offensichtlich so viel daneben, dass die daraus resultierenden Probleme mit sportlichen Erfolgen gar nicht mehr aufgefangen werden können.
Ich bin wirklich einmal gespannt, wie es weitergehen wird. Bei der AoMv wird wohl nicht viel passieren und die nächsten AR-Wahlen sind noch sowas von weit weg ...
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
08/15
Beiträge: 209
Registriert: 25.04.2012, 19:15

Beitrag von 08/15 »

Ich erwarte vom Mittwoch einzig und allein eine Lehrstunde in Massenhypnose.
Bingo
Beiträge: 996
Registriert: 10.08.2006, 10:18

Beitrag von Bingo »

ezrider hat geschrieben:Mal was anderes: SK sagt, dass kein Verein seine Idole so hoch hält wie der FCK und er sich verpflichtet fühlt, den Namen Fritz Walters in Ehre zu halten. Das ist ja schön so, aber den Luxus, den Stadionnamen nicht zu verkaufen, sollte der FCK sich eigentlich nicht leisten. Von mir aus soll man Fritz-Walter-Fanartikel verkaufen, eine Tribüne nach ihm benennen etc., aber der Personenkult sollte nicht die Konkurrenzfähigkeit des Vereins einschränken. Und die hat mit Geld zu tun. Fritz Walter ist kein Heiliger, und der FCK hatte zudem auch andere große Spielerpersönlichkeiten, die man würdigen könnte. Man sollte den rückwärtsgewandten Personen- und Traditionskult beenden oder zumindest einschränken. Also: Stadionnamen verkaufen, modernes Logo wieder einführen, moderne Trikots tragen, etc. Logo und Trikots sind Kleinigkeiten, aber diese haben immerhin eine psychologische Wirkung, die man nicht unterschätzen sollte. Ein Fußballverein, der zurück in die erste Bundesliga will, muss mehr nach vorne blicken als nach hinten und für Geld in der Kasse sorgen. Das heißt ja nicht, dass das Ganze in Red-Bull-Kommerz o.ä. ausarten muss.

Ich weiß, mit meiner Meinung bin ich in der Minderheit. Prügelt mich nur, aber ich will den FCK in der 1. Bundesliga sehen.
:schal:
:?: Wie kannst du es wagen, auch nur in Gedanken, die Hand an die heilige Kuh " FRITZ WALTER STADION " zu legen. Das ist Frevel in höchster Potenz.
Lieber spielen wir in der Oberliga auf einem Acker in der Provinz, vor einer Hand voll Zuschauer, als dass wir den Namen des größten Spielers unseres Vereins vom Stadion entfernen und gegen den eines Wurstfabrikanten o.ä. ersetzen lassen.
Das kommt nicht in die Tüte. Basta.

Ironie aus.

Aber für alle Verteidiger des Stadion Namens; macht euch mal Gedanken darüber, woher die 9 Millionen kommen sollen, die der Verein benötigt um die Stadion-Kosten zu bezahlen ?!

Ich befürchte nur, dieses Thema wird sich irgendwann von selbst erledigen. Spätestens bei einem Abstieg aus der zweiten Liga. Schon vergessen, wie nahe wir daran schon einmal waren ? :shock:
Vorderpfälzer__
Beiträge: 87
Registriert: 27.03.2012, 18:38

Beitrag von Vorderpfälzer__ »

Bingo hat geschrieben:
ezrider hat geschrieben:Mal was anderes: SK sagt, dass kein Verein seine Idole so hoch hält wie der FCK und er sich verpflichtet fühlt, den Namen Fritz Walters in Ehre zu halten. Das ist ja schön so, aber den Luxus, den Stadionnamen nicht zu verkaufen, sollte der FCK sich eigentlich nicht leisten. Von mir aus soll man Fritz-Walter-Fanartikel verkaufen, eine Tribüne nach ihm benennen etc., aber der Personenkult sollte nicht die Konkurrenzfähigkeit des Vereins einschränken. Und die hat mit Geld zu tun. Fritz Walter ist kein Heiliger, und der FCK hatte zudem auch andere große Spielerpersönlichkeiten, die man würdigen könnte. Man sollte den rückwärtsgewandten Personen- und Traditionskult beenden oder zumindest einschränken. Also: Stadionnamen verkaufen, modernes Logo wieder einführen, moderne Trikots tragen, etc. Logo und Trikots sind Kleinigkeiten, aber diese haben immerhin eine psychologische Wirkung, die man nicht unterschätzen sollte. Ein Fußballverein, der zurück in die erste Bundesliga will, muss mehr nach vorne blicken als nach hinten und für Geld in der Kasse sorgen. Das heißt ja nicht, dass das Ganze in Red-Bull-Kommerz o.ä. ausarten muss.

Ich weiß, mit meiner Meinung bin ich in der Minderheit. Prügelt mich nur, aber ich will den FCK in der 1. Bundesliga sehen.
:schal:
:?: Wie kannst du es wagen, auch nur in Gedanken, die Hand an die heilige Kuh " FRITZ WALTER STADION " zu legen. Das ist Frevel in höchster Potenz.
Lieber spielen wir in der Oberliga auf einem Acker in der Provinz, vor einer Hand voll Zuschauer, als dass wir den Namen des größten Spielers unseres Vereins vom Stadion entfernen und gegen den eines Wurstfabrikanten o.ä. ersetzen lassen.
Das kommt nicht in die Tüte. Basta.

Ironie aus.

Aber für alle Verteidiger des Stadion Namens; macht euch mal Gedanken darüber, woher die 9 Millionen kommen sollen, die der Verein benötigt um die Stadion-Kosten zu bezahlen ?!

Ich befürchte nur, dieses Thema wird sich irgendwann von selbst erledigen. Spätestens bei einem Abstieg aus der zweiten Liga. Schon vergessen, wie nahe wir daran schon einmal waren ? :shock:
Volle Zustimmung.
Und jetzt soll nicht wieder jemand mit dem Argument kommen, mit dem was man einnimmt, kann man ne weitere Lusche kaufen.
Alle Vereine die oben mitspielen, vermarkten alle Einnahmemöglichkeiten. Wer das nicht mitmacht, hat auf Dauer keine Chance.
Und wie schon gesagt, der Fritz wäre bestimmt der Erste, der dies auch so sehen würde.
Blochin

Beitrag von Blochin »

Sähe SK die Chance, den Namen für "richtiges Geld" zu vermarkten, hätte er das schon längst in Angriff genommmen. Seine Bekenntnisse zum Namen des Stadions sind Lippenbekenntnisse. Ich fürchte nur, es gibt keine zahlungskräftigen Interessenten. Und für ein paar Euro würde ich den Namen auch nicht verscherbeln. Das müssten schon "ein paar Dollar mehr" sein (Anspielung auf die Dollar-Trilogie Sergio Leones).
Benutzernamen
Beiträge: 2463
Registriert: 01.04.2011, 13:49
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Benutzernamen »

Sehe es genauso. Der name Fritz Walter wird in eienr unfassbar aggressiven Art und Weise vermarktet. Ich glaube, bis auf Walter-Schnullis haben FW, SK und Co. wirklich nichts ausgelassen um mit dieser Legende Geld zu verdienen. Und dann macht man vor einem potentiellen Mio-Betrag Halt? Never. Es fehlt an Angeboten. Nichts anderes.
Blubber1980
Beiträge: 195
Registriert: 04.05.2010, 23:40
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Blubber1980 »

Vorderpfälzer__ hat geschrieben: Alle Vereine die oben mitspielen, vermarkten alle Einnahmemöglichkeiten. Wer das nicht mitmacht, hat auf Dauer keine Chance.
Und wie schon gesagt, der Fritz wäre bestimmt der Erste, der dies auch so sehen würde.
hmm.
"[...] hierzulande zahle die Allianz für die Arena in München mit sechs Millionen Euro im Jahr die Topsumme [...]." isn artikel aus dem spiegel zu beginn des Jahres 2011. Wie es aktuell aussieht bei den vereinen, das weiss ich nicht.

wenn die bayern mit 6 Mio im jahr bedient werden/wurden; da frag' ich mich doch, was bekäme unser fck? ein club, der vielleicht (ich mag's immer noch ned glauben)bereits in den letzten jahren bzw. in den nächsten jahren zur fahrstuhlmannschaft mutiert ist bzw. mutieren wird; ohne große chancen auf titel oder internationales renommee?!

ich stimme mit dir nicht überein, dass man immer und zu jeder zeit alles vermarkten muss! man darf ruhig auch mal einen schritt auslassen. vor allem wenn es ein schritt ist, der die identität des Vereins m.e. in mitleidenschaft ziehen würde.
findest du nicht, dass wir es die letzten jahrzehnte auch gut ohne das zusätzliche geld der vermarktung geschafft haben? das kann man rückblickend schon als langfristig bezeichnen. und du willst doch nicht im ernst behaupten, dass wir aufgrund der nicht verwirklichung eines einzigen erfolgsfaktors strategisch "keine chance" mehr haben? mensch, da würden aber in absehbarer zeit viele unternehmen in dtschl. dicht machen.

und wie das fritz walter sähe, ist doch völlig irrelevant. im zu ehren wurde das stadion nach ihm benannt. ob er sich geehrt fühlte oder eher peinlich berührt war, völlig egal. es war eine ehrung! und das nimmt man nicht zurück!

ich würde vieles mit meiner bescheidenen mitgliedsstimme abnicken; höhere beiträge, höhere kartenpreise, leistungsgerechtere lohnstruktur der spieler und verantwortlichen...wat weiß ich...aber unseren fritz walter zu verticken - derjenige gehört sofort abgesetzt; und wenn es - überspitzt formuliert - fritz walter selber in funktion als vorstandsvorsitzender vorschläge.

irgendwo müsst man das doch verankern können, damit das mal aufhört. geht so was rechtlich?

grüsse
aus mg
BurrOnkel
Beiträge: 33
Registriert: 10.03.2011, 17:02

Beitrag von BurrOnkel »

Viele hier meinen, etwas (ALLES?) zu wissen.... wissen jedoch dann doch gar nichts.... obwohl einfach mal ein Blick in die Vereinssatzung ausreichen würde.
Momentan hat NIEMAND das Recht, den Stadion-Namen zu ändern bzw. zu vermarkten, Art. 1 (1). Selbst bei einem (völlig utopisch) unterschriftsreif vorliegenden Vertrag in mehrfacher Millionenhöhe nicht. Dazu ist eine Satzungsänderung notwendig. Das kann nur mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei einer MV geregelt werden (also durch die Mitglieder, nicht alleine VV, AR oder wer auch immer). Ein Erlös knapp unter 1 Mio. pro Saison wäre schon gut, 500-600 TEUR sehe ich realistischer an. Und das sollte man mMn auch mitnehmen, wenn es denn ein Angebot geben würde. Ein Vertrag läuft nicht ewig... wenn die Zeiten dann besser sein sollten, kann man auch wieder raus. Auch wenn das dann eher nicht passieren würde. Außerdem kann der Stadionname bei den Fans doch immer FWS oder Betze bleiben.... liegt doch an uns Fans?
Viele Leuts sind leider überhaupt nicht mehr in der Lage, Geldbeträge und deren Wert einzustufen. Beim Bustransfer des letzten Heimspiels hatte ich 4 FCK-DK-Inhaber um mich, alle in roten Heimtrikots, Schals usw., die sich damit prusteten, interne Kenntnisse zu haben und alles zu wissen... Sie haben laut diskutiert, warum SK nicht K. Trapp für die angebotenen 11-13 Mio. EUR verkauft hätte. Wurden dann leicht aggresiv, als andere wg. des Betrags widersprechen wollten. Sagt doch alles!
...go to where the FCK is
Blubber1980
Beiträge: 195
Registriert: 04.05.2010, 23:40
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Blubber1980 »

BurrOnkel hat geschrieben: Ein Erlös knapp unter 1 Mio. pro Saison wäre schon gut, 500-600 TEUR sehe ich realistischer an. Und das sollte man mMn auch mitnehmen, wenn es denn ein Angebot geben würde.
Für 100.000 mehr, da legen wir doch gleich die rechte am wappen und vereinsnamen noch obendrauf, wat meinste? wenn das ginge...?!

kurz und knapp - kann deine ökonomische sichtweise durchaus nachvollziehen. aber in manchen sachen - stadionname - geht mir das einfach zu weit.

lg
Eilesäsch
Beiträge: 2425
Registriert: 06.08.2011, 22:27
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Eilesäsch »

Ab 500.000€ aufwärts wäre es schon ein Geschäft, auf diese Zusatzeinnahmen darf ein Verein wie der FCK nicht verzichten! Durch sportliche Erfolge kann dies auch gern dann nachträglich nach oben korrigiert werden.
Ne halbe Mille einfach so zusätzlich, wären in der 2. Liga etwa ein Jahresgehalt von nem relativ guten Spieler. (vermut ich mal :D )
Irgendwann ist der Zug an uns vorbeigefahren und selbst jetz noch unbedeutende kleine Vereine werden an uns rankommen. Gegen den Strom zu schwimmen ist manchmal ne feine Sache, aber für mich ist das Kapitel Stadionname zwingend notwendig.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
OttoR
Beiträge: 780
Registriert: 19.08.2007, 16:16
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von OttoR »

Eilesäsch hat geschrieben:Ab 500.000€ aufwärts wäre es schon ein Geschäft, auf diese Zusatzeinnahmen darf ein Verein wie der FCK nicht verzichten! Durch sportliche Erfolge kann dies auch gern dann nachträglich nach oben korrigiert werden.
Ne halbe Mille einfach so zusätzlich, wären in der 2. Liga etwa ein Jahresgehalt von nem relativ guten Spieler. (vermut ich mal :D )
Ich bin froh, dass es keine Geldgeber für den Stadionnamen gibt, der 2 Millionen auf den Tisch legt, denn dann würde Kuntz ins Grübeln kommen.

500.000 EUR sind Peanuts, auch für den FCK, der ja angeblich 9 Millionen Stadionkosten pro Jahr hat.

500.000 EUR kann man locker einsparen: 30.000 EUR pro Spielerjahresgehalt durchschnittlich abziehen und schon hat man bei 22 gut bezahlten Spielern (2x11Freunde ohne Jugend) 660.000 EUR gespart.
"Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen."
Eilesäsch
Beiträge: 2425
Registriert: 06.08.2011, 22:27
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Eilesäsch »

Ja aber überleg mal du könntest am Gehalt einsparen + das Geld für den Namen. Auf dieses Geld wenns überhaupt machbar ist würde ich nicht verzichten wollen. Einige müssen halt mal umdenken, jeder gutgeführte Verein - mit ein paar Ausnahmen - sehen zu wie sie sich am besten vermarkten um zusätzliche Kohle reinzubringen. Und wir mit unseren Miesen entfernen uns davon?
Der Name allein bringt nichts, außer vllt das wir die einzigen sind die es nicht machen und irgendwann sind wir auch die einzigen die mit einem fast 50.000 großen Stadion in der 3. kicken. Wir bleiben auch so ein Traditionsverein auch ohne den Namen eines erfolgreichen Sportlers und großen Mannes.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
FCK58
Beiträge: 13148
Registriert: 14.04.2009, 18:25
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von FCK58 »

Was sind denn schon 500 000? Vielleicht 1 % vom Jahresumsatz? Ich weiß es nicht so genau.
Nur zur Verdeutlichung:
Nehmen wir doch einfach mal an, jemand hat 2000€ Netto im Monat. Das macht nach Adam Ries und Eva Zwerg 24000€ im Jahr. 1% wären dann 240 Euronen.
Also ich würde meinen Arsch für 1% oder 240€ mehr ganz bestimmt nicht hinhalten.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass diejenigen umdenken sollen für die der Stadionname ein abslutes Tabu ist. Ich bin eher der Meinung, dass die "andere Fraktion" einmal darüber nachdenken soll ob man für 1 % auch noch das letzte Hemd hergeben soll.
Übrigens. Um die 500 Kilo einzusparen muß man nicht an die Spielergehälter gehen. Das schafft man auch ganz lässig und locker in der Administration - und zwar nicht beim Fußvolk. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Eilesäsch
Beiträge: 2425
Registriert: 06.08.2011, 22:27
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Eilesäsch »

FCK58 hat geschrieben:Was sind denn schon 500 000? Vielleicht 1 % vom Jahresumsatz? Ich weiß es nicht so genau.
Nur zur Verdeutlichung:
Nehmen wir doch einfach mal an, jemand hat 2000€ Netto im Monat. Das macht nach Adam Ries und Eva Zwerg 24000€ im Jahr. 1% wären dann 240 Euronen.
Also ich würde meinen Arsch für 1% oder 240€ mehr ganz bestimmt nicht hinhalten.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass diejenigen umdenken sollen für die der Stadionname ein abslutes Tabu ist. Ich bin eher der Meinung, dass die "andere Fraktion" einmal darüber nachdenken soll ob man für 1 % auch noch das letzte Hemd hergeben soll.
Übrigens.:wink:
Um bei deinem Bsp. zu bleiben, wenn man in der Miese steckt (das tun wir), ist man froh darüber irgendwo noch zusätzliche Mittel zu generieren. Mit 2000€/Monat kann wohl jeder gut leben, wir stecken mit unserem Verein aber langfristig gesehn in einer Schief-/Notlage. Von Reichtum sind wir weitentfernt und da muss man auf die "paar" Euronen schauen. Meinetwegen könnte man das in die eigene Jugend stecken.
Eventuell war das Wort "umdenken" nicht ganz glücklich gewählt. Es ist eher als nachdenken zu verstehn, sich ganz einfach mal mit der Thematik zu befassen.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
OttoR
Beiträge: 780
Registriert: 19.08.2007, 16:16
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von OttoR »

Eilesäsch hat geschrieben:Ja aber überleg mal du könntest am Gehalt einsparen + das Geld für den Namen.
Es kann überall gespart werden und wie man sieht, wahrscheinlich deutlich stärker als wenn man seinen Stadionnamen unpopulär für lächerliche 500k vertickt.

Diese Saison haben wir fast das Zehnfache in nur 2 Spieler (Shechter, Vermouth, Borysiuk) investiert. Das ist für FCK-Verhältnisse etwas zu viel im Schnitt.

Ich bin klar gegen den Stadionnamenverkauf. Der Erlös würde uns nicht weiterbringen. Ob ich 10 Gurken hole oder 11, das macht nix aus.

Außerdem möchte ich mir nicht ausmalen, wieviele der 17.000 Mitglieder dann kündigen werden, um mal von mich auf andere schließen zu dürfen.
"Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen."
Eilesäsch
Beiträge: 2425
Registriert: 06.08.2011, 22:27
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Eilesäsch »

Tolle Einstellung, macht was ich sage oder ich drohe auszusteigen. Top! Hätte man die Posts weiter oben gelesen, würde man wissen, das ich 500.000€ aufwärts geschrieben hatte. Deiner Meinung nach dürfen wir also keine zusätzlichen Geldmittel generieren, weil wir es dann sowieso für Transfers zum Fenster rauswerfen. Top! Ernsthaft, wenn Leute damit drohen rauszugehn (was natürlich ihr recht ist), finde ich sehr Charakterschwach. Fussball wirst du dir trotzdem anschaun, da wett ich. Die Frage ist nur wo, weil es etliche andere Vereine genauso machen.
Und ich sags nochmals, wenn man in der Miese steht, muss man eben sehn wo man bleibt und gerade da auf eine Geldquelle zu verzichten ist nicht sehr klug.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
OttoR
Beiträge: 780
Registriert: 19.08.2007, 16:16
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von OttoR »

Eilesäsch hat geschrieben:Tolle Einstellung, macht was ich sage oder ich drohe auszusteigen. Top!
Es geht hier nicht um Drohungen, sondern um mögliche Nebenwirkungen. Evtl. sollte man nat. doch wg. Stimmrecht drin bleiben im Verein, also könnte man fck-tv kündigen oder ein Trikt weniger holen.
Eilesäsch hat geschrieben:Hätte man die Posts weiter oben gelesen, würde man wissen, das ich 500.000€ aufwärts geschrieben hatte.
Hab ich vorher schon gelesen, danke, aber wieviel aufwärts erwartest Du, wenn die Bazis angeblich 6 Mios pro Jahr bekommen?
Eilesäsch hat geschrieben:Deiner Meinung nach dürfen wir also keine zusätzlichen Geldmittel generieren, weil wir es dann sowieso für Transfers zum Fenster rauswerfen. Top!
Es war doch nur ein Negativbeispiel, was man mit den 500k+ in dieser Saison angestellt hätte. Mit Glück und besserem Scouting kann man Transferflops vermeiden und schon hast Du locker die 500k+ wieder drin. Nur darum geht's. Hat auch Kuntz gesagt. Erstmal woanders ansetzen.
Eilesäsch hat geschrieben:Und ich sags nochmals, wenn man in der Miese steht, muss man eben sehn wo man bleibt und gerade da auf eine Geldquelle zu verzichten ist nicht sehr klug.
Wenn es wirklich brennen sollte, könnte man es machen, aber ich würde diesen Trumpf wirklich als allerletztes As aus dem Ärmel ziehen.
"Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen."
Eilesäsch
Beiträge: 2425
Registriert: 06.08.2011, 22:27
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Eilesäsch »

Für die Batzis sind 6 Mios, wie für uns 500.000. Vllt hätte man diese Saison nix damit anfangen können, überleg mal wir hätten das schon 10 jahre, 5 Mille mehr für nix und das ist das entscheidene. Man kann den Hebel zum Sparen woanders ansetzen, ist auch klar. Aber so müssten wir nichts einsparen sondern hätten einfach ein wenig Bimbes mehr in der Tasche.
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
Blubber1980
Beiträge: 195
Registriert: 04.05.2010, 23:40
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Blubber1980 »

Eilesäsch hat geschrieben: [...] 5 Mille mehr für nix und das ist das entscheidene.
für "nix"? ohne groß den traditionalisten raushängen zu lassen, aber den verzicht auf unseren stadionnamen als "nix" zu bezeichnen...das schockiert mich ein bisschen.

"[...] Seine Prognose: In drei Jahren werden nur noch zwei Bundesliga-Arenen keinen Sponsornamen haben. Das ist sogar realistisch [...].

ein alleinstellungsmerkmal wäre, wenn es soweit käme, nix wert? vielleicht nicht finanziell zu messen, aber vom image/ruf her? ich finde das durchaus erstrebenswert.


zur vervollständigung der quelle; der artikel aus dem spiegel...

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 70,00.html
Eilesäsch
Beiträge: 2425
Registriert: 06.08.2011, 22:27
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Nein

Beitrag von Eilesäsch »

Image/Ruf kann man auch auf anderen Ebenen z.B. Fankultur, Fairness oder sportlich auf dem Platz erlangen. Dazu bedarfs keinem Stadionnamen eines großen Spielers, um dann stolz auf ein Unikat in der Liga - welche das auch dann immer sein mag - zu sein. Wo oder bei wem hätten wir dann das besondere "Standing"? Bei anderen Vereinen? Medien? Wir? Ich hab gerade in dieser Saison gesehn, wie stolz wir auf unseren Stadionamen waren, um dann runter zu gehn. Natürlich ist es geil bzw. erstrebenswert diese Stellung zu haben, aber im Endeffekt wirds uns sportlich nicht viel bringen. Wenn wir abgestiegen sind heißt es überall, Kaiserslautern ein Traditionsverein der muss doch 1. Liga spielen (davon mal ab muss er auch), aber nach einer gewissen Zeit fragt doch kein Mensch mehr danach. Man verschwindet leise in der Versenkung. Ich finde wir sollten versuchen wettbewerbsfähig zu bleiben und das geht größtenteils über die finanziellen Mittel. Ich möchte keinen Verein, der hin und wieder die "Großen" ärgert und dann doch den Gang in die untere Klasse gehn muss. Man jubelt doch lieber, als sich zu ärgern. Ich sage auch nicht das Geld allein der richtige Weg ist - man muss auch richtig damit umzugehn verstehn - dann macht es ihn nur immens einfacher!
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
Benutzernamen
Beiträge: 2463
Registriert: 01.04.2011, 13:49
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Benutzernamen »

Für Manche ist Fußball eben doch mehr als ein "1-0".

Ich hätte kein Problem mit dem FCK in Liga drei zu gehen, wenn dafür eine unverkennbare Philosophie, mit der ich mich vollends identifizieren kann (Jugendarbeit VS. Panik-Transfers z. B), zu erkennen ist.
Blubber1980
Beiträge: 195
Registriert: 04.05.2010, 23:40
Dauerkarte: Nein
Vereinsmitglied: Ja

Beitrag von Blubber1980 »

Eilesäsch hat geschrieben: Wo oder bei wem hätten wir dann das besondere "Standing"? Bei anderen Vereinen? Medien? Wir? Ich hab gerade in dieser Saison gesehn, wie stolz wir auf unseren Stadionamen waren, um dann runter zu gehn.
in erster linie geht's doch erstmal um uns. der stadionname gehört zu uns wie das image als spalter-club, das gallische dorf, kampf und tiefste verbundenheit.
ja zugegebnermaßen - oft missbrauchte und teilweise abgehalfterte worthülsen.
aber dennoch möchte ich den teil, den auch der stadionname zur unserer identität beiträgt, auf keinen fall missen!

ich denke wir müssen uns einigen, das wir uns nicht einigen können. meine engstirnigkeit lässt in diesem fall auch nichts anderes zu... ;)

und wie der user kepptn im dazugehörigen thread gesagt hat; zu dem thema ist wohl alles durchgekaut worden, und m.e. sind die standpunkte zudem verhärtet; das hoffe ich zumindest. 8-)

grüsse
aus mg
Antworten