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Kuntz: Das muss alles besser werden beim FCK (Bild)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Das Kreuz amit derartigen Interviews ist doch, die Gesprächsmitschnitte von 2h werden auf 10 Sätze zusammengedampft. Da kommt dann meist nicht viel raus.
Zum einen fallen mir Wiedersprüche auf:
Wer sind die Scouts? Fehse, der wurde ja als Leiter Scouting angestellt, und dann wurde von Stefan ja noch Danny Fuchs hauptamtlich als Scout erwähnt, das sind dann ja schon 2 und dann?
Wir haben mit Roger Lutz einen hauptamtlichen Teammanager, der sich um Integration und Betreuung der neuen Spieler kümmert, so hatte dieser es selbst im Dezember hier in Berlin erklärt. Kümmert der sich nur um die Ikea-Möbel im Appartement? Und die Anmeldung zum Führerschein?
Stefan sagte immer, er prüfe auf charakterliche Eignung und die identifikation mit dem Verein sei ein wichtiges Kriterium. Offensichtlich ist das bei der ganzen Spielerfluktuation etwas aus dem Ruder geraten.

Doch lassen wir dieses ganze Geplänkel. Hier wird wieder versucht, zu erklären, was man nicht erklären muss. Da kommen dann nur Ausreden raus, die immer nur Teilaspekte, aber nicht die wahren Ursachen ansprechen.
Stefan läuft das ganze aus der Hand, er will alles machen und macht damit fast alles zumindest nicht richtig.
Und das ist ein grundsätzliches Problem, wenn man Fortune braucht um erfolgreich zu sein, dann ist es halt wenig was bleibt, wenn Fortuna sich einmal abwendet.
Hasta la Victoria - siempre!
Weschtkurv
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Beitrag von Weschtkurv »

OWL-Teufel hat geschrieben:...Heutzutage sitzen die Spieler immer am längeren Hebel.
Ausser bei Florenz - da gibts Ohrfeigen vom Trainer. :D
http://www.youtube.com/watch?v=9uP7kvQ9 ... re=related
Sorry für OT - aber der musste sein.
OWL-Teufel

Beitrag von OWL-Teufel »

08/15 hat geschrieben:OWL, dann erklär mir mal die Kommunikation innerhalb einer Fußballmannschaft.

Mal angenommen, du möchtest, dass Rodnei etwas mehr zur Mitte hinzieht, wenn Spieler XY sich in das Angriffspiel einschaltet, oder du möchtest das nicht, wenn anstelle XY YZ kommt, weil du mit XY Probleme hast, und mit YZ nicht.

Kommunikation innerhalb einer Mannschaft, in einem Teamsport, ist nicht optional, sie ist elementar.

Und in England und Frankreich kommen sie damit nicht durch.

WIR lassen es ihnen durchgehen. Nicht Kuntz.
Ich gebe dir ja vollkommen Recht - mir wäre es tausendmal lieber,wenn die Spieler sich eigenmächtig um das Erlernen der Sprache kümmern würden.Nur bezweifele ich,dass das realisierbar ist,weil ein Fußballer mittlerweile zu einer Ich-AG degeneriert ist,wo sich alles nach ihm zu richten hat und nicht umgekehrt.Zahllose Interviews in der jeweiligen Muttersprache nach dem Spiel lassen auf dem Platz ein babylonisches Sprachgewirr vermuten.

Ein vernünftiges Training mit Einstudieren der Laufwege und zur Not rudimentären Kommunikationsmitteln,auf die man sich einigt,helfen sicherlich weiter.

Aber zum Bilden einer Einheit ist eine einheitliche Sprache notwendig,das sehe auch ich so.

Allerdings bleibe ich auch dabei,dass diese Probleme beim Verlauf dieser Katastrophen-Saison eine Statistenrolle spielen,da Rodnei (an dem das hier festgemacht wird) ja nicht erst seit gestern beim FCK ist und schon wesentlich bessere Leistungen abgerufen hat.

Es klemmt an ganz anderen Baustellen.
08/15
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Beitrag von 08/15 »

Das ist das Symptom, nicht die Krankheit.

Ich meine beobachtet zu haben, dass mit dem Wechsel von Amedick in der IV vor allem die Absprache gelitten hat. Anders kann ich mir so manche Fehler im Stellungsspiel einer zuvor intakten Verteidigungsreihe nicht erklären.
allar
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Beitrag von allar »

Zu viele ausländische Spieler die dann auch nichtmal deutsch sprechen können fördert die Grüppchenbildung.
Aus Mannschaftssicht ist das nicht sehr hilfreich.

Der Erfolg den SK in den ersten Jahren hatte war, das er gute Bundesliga-erfahrene Spieler fand, die auch (fast) alle bereits Deutsch sprechen konnten.

Letztes Jahr ist man davon abgewichen bzw. hat evtl.auch nur Absagen aus Deutschland kassiert.
Wenn man dann auch nur 1 Scout hat und der Rest ist nur Netzwerk...tja, da ist die Auswahl nicht sehr gross und man nimmt was man kriegen kann.
Wie das ausging weiss man jetzt.
Gute Entscheidungen resultieren aus Erfahrungen und Erfahrungen resultieren aus schlechten Entscheidungen.
OWL-Teufel

Beitrag von OWL-Teufel »

08/15 hat geschrieben:Das ist das Symptom, nicht die Krankheit.

Ich meine beobachtet zu haben, dass mit dem Wechsel von Amedick in der IV vor allem die Absprache gelitten hat. Anders kann ich mir so manche Fehler im Stellungsspiel einer zuvor intakten Verteidigungsreihe nicht erklären.
Absolut!

Was man da mitunter ansehen musste,ließ MICH meine Muttersprache verlieren.
antikochteufel
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Beitrag von antikochteufel »

Hier wird ja zurecht darauf hingewiesen, dass man olle Kamellen auftischt (Charakterfrage, Integrationsmöglichkeit, "Spracherwerb"); vielmehr stellt sich doch die Frage, warum vom ursprünglichen Konzept abgewichen wurde. Schon bei Shechter scheint ja die Frage der Integration (im sportlichen Sinne) zugunsten der Aussicht auf einen "großen Deal" ins hintere Glied gerückt zu sein, und im Winter schien "billig, aber willig" z.T. die Maxime zu sein. - Wahrscheinlich wären wir mit der "alten Garde" aus Spielern, die sich mit Verein und Fans identifiziert hatten, auch abgestiegen, ob in dieser blamablen Art und Weise, glaube ich eher nicht.
Und jetzt wieder alles auf Null mit noch höheren Ausganskosten?
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:
Hochwälder
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Beitrag von Hochwälder »

08/15 hat geschrieben:Das ist das Symptom, nicht die Krankheit.

Ich meine beobachtet zu haben, dass mit dem Wechsel von Amedick in der IV vor allem die Absprache gelitten hat. Anders kann ich mir so manche Fehler im Stellungsspiel einer zuvor intakten Verteidigungsreihe nicht erklären.

Deshalb hat Rodnei es wohl auch nicht geschafft die Handschuhe während eines Spieles anzuziehen. Mit Amedick als Nebenmann hätte das wohl geklappt ???
08/15
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Beitrag von 08/15 »

Weschtkurv hat geschrieben:
OWL-Teufel hat geschrieben:...Heutzutage sitzen die Spieler immer am längeren Hebel.
Ausser bei Florenz - da gibts Ohrfeigen vom Trainer. :D
http://www.youtube.com/watch?v=9uP7kvQ9 ... re=related
Sorry für OT - aber der musste sein.
Leider mit fatalem Ausgang für den Trainer. Aber dem jungen Rotzer, der auf der Bank meinte die große Klappe haben zu können, dem hat es mal nicht anders gehört.

sein BERATER hat übrigens eine Klage wegen Körperverletzung angekündigt. Ist ein Symptom der heutigen Zeit, nicht mit den Folgen seiner großen Klappe leben zu können.

In KL würde ich den Job GERRY geben. Disziplinlosigkeit wäre kein Thema mehr... :D


@Hochwälder : Ich sehe den kausalen Zusammenhang zwischen einer Frage, die Innenverteidigung bzw. Absprache innerhalb der IV betreffend mit Rodneis Unfähigkeit, ein paar Handwärmer anzuziehen nicht so ganz. Du ?
Zuletzt geändert von 08/15 am 04.05.2012, 09:46, insgesamt 1-mal geändert.
Flo ausm Norden
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Beitrag von Flo ausm Norden »

OWL-Teufel hat geschrieben:[...] und dass man zum anderen erst merkt,was man an einem Spieler hatte,wenn er weg ist.
Ist das nicht bei allen Dingen im Leben so? Schade nur, dass das viele Menschen erst merken, wenn es eben zu spät ist. (Damit meine ich nicht dich.)
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Flugteufel
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Beitrag von Flugteufel »

FCK: Duo im Blick, Stadion-Name vor Verkauf?

Der 1. FC Kaiserslautern steht kurz vor der Verpflichtung von Albert Bunjaku und Mimooun Azaouagh....

...Derweil hat Klubchef Stefan Kuntz nicht ausgeschlossen, den Namen des Fritz-Walter-Stadions gegen den Willen de FAns zu vermarkten...


soeben gelesen auf der Sport1 App fürs Ei-phone, habs auf Sport1.de noch nicht gefunden, daher leider keine genaue Quellenangabe bis jetzt möglich.
ezrider

Beitrag von ezrider »

Mal was anderes: SK sagt, dass kein Verein seine Idole so hoch hält wie der FCK und er sich verpflichtet fühlt, den Namen Fritz Walters in Ehre zu halten. Das ist ja schön so, aber den Luxus, den Stadionnamen nicht zu verkaufen, sollte der FCK sich eigentlich nicht leisten. Von mir aus soll man Fritz-Walter-Fanartikel verkaufen, eine Tribüne nach ihm benennen etc., aber der Personenkult sollte nicht die Konkurrenzfähigkeit des Vereins einschränken. Und die hat mit Geld zu tun. Fritz Walter ist kein Heiliger, und der FCK hatte zudem auch andere große Spielerpersönlichkeiten, die man würdigen könnte. Man sollte den rückwärtsgewandten Personen- und Traditionskult beenden oder zumindest einschränken. Also: Stadionnamen verkaufen, modernes Logo wieder einführen, moderne Trikots tragen, etc. Logo und Trikots sind Kleinigkeiten, aber diese haben immerhin eine psychologische Wirkung, die man nicht unterschätzen sollte. Ein Fußballverein, der zurück in die erste Bundesliga will, muss mehr nach vorne blicken als nach hinten und für Geld in der Kasse sorgen. Das heißt ja nicht, dass das Ganze in Red-Bull-Kommerz o.ä. ausarten muss.

Ich weiß, mit meiner Meinung bin ich in der Minderheit. Prügelt mich nur, aber ich will den FCK in der 1. Bundesliga sehen.
:schal:
Zuletzt geändert von ezrider am 04.05.2012, 09:58, insgesamt 1-mal geändert.
derhonkel
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Beitrag von derhonkel »

Alles das (auch die Nummer in Florenz) bestätigt meine These das Fussball mehr und mehr zu nem Pussysport verkommen ist.

Beim Basketball, selbst in der BuLi, wird an der Bank englisch gesprochen. Egal welche Nationen da sitzen. Ende.
Integration von Spielern... mhm, lasst mich mal kurz überlegen was Dirk Nowitzki in Dallas alles hinter sich hat. Er ist dort integriert WEIL ER sich integrieren wollte. Denn nur der Fakt das man von Seiten der Mavericks unbedingt das "German Wunderkind" haben wollte hat nicht gereicht ihn nicht auch die volle Breitseite von Don Nelson im Training spüren zu lassen.
Das er mittlerweile Big D's famous Son ist, liegt zu riesigen Anteilen an ihm und natürlich an Holger Gschwindner. Aber die Integration und überhaupt der Wille dazu ist wohl eher von Irk (man hat ihm im ersten NBA-Jahr das D aus seinem Namen genommen, weil er "keine Defense" spielen konnte) denn von dem Team ausgegangen.

Also hört mir bitte mit diesem Mimimi-Scheiss auf der gerne von ausländischen Spielern angebracht wird. Wie bereits gesagt - es muss IMMER von beiden Seiten ausgehen...
Gegen die moderne 50 Zeichen Regel.
szymaniak
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Beitrag von szymaniak »

Kuntz sagt im Interview, er verfüge nur über einen Scout:
Sind Fehse, Fuchs und sein Bruder nur ein Scout oder nicht etwa doch drei.
Und was machen Haber und & außer das Hotel mieten für die Auswärtsspiele.
Und was macht der ganze Trainerstab. Das sind doch im Grunde genommen doch ebenfalls irgendwie auch alle Spielerbeobachter.
Wieder mal und wie so oft in den letzten Wochen hat Kuntz nur die halbe Wahrheit gesagt, um sich vom Misserfolg rauszureden.
Benutzernamen
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Beitrag von Benutzernamen »

Dieses Interview bestätigt die dollsten Befürchtungen.

Der Verein hat aufgehört, an die Grenzen zu gehen, sich in seine Komfort-Zone eingelullt und gedacht, es gehe so weiter, wie die Jahre zuvor, ohne aber einen größeren Aufwand zu betreiben.

Bislang dachte ich, dass diese Beamten-Mentalität lediglich beim geschassten Blender MK vorherrschte, aber anscheinend wurde er lediglich von ganz oben angesteckt.

Wird wieder mehr gearbeitet, mehr Akribie an den Tag gelegt, wird es auch wieder nach oben gehen.

Es ist unfassbar, welche Missstände mehr und mehr an die Oberfläche gelangen.

Offiziell nur ein Scout, der zudem lediglich seinen angestaubten Zettel runterarbeitet. Jeder Bayernligist ist flexibler aufgestellt.
szymaniak
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Beitrag von szymaniak »

In den letzten Tagen betont Kuntz immer wieder wie dramatisch die finanzielle Lage des FCK sei. (11 Milionen für Stadionmiete u. -unterhaltung etc. pp, die ihm kaum Freiraum für Anderes lassen)
Andererseits sagt er jetzt im Interview, die finanzielle Situation sei jedoch nicht so schlimm, um den Stadionnamen zu vermarkten.
Irgendwie ein Widerspruch in sich.

Dann sagt er noch, bevor der Stadionname verändert wird, würde er vorher noch andere Geldquellen erschließen.
Frage: Neue Geldquellen erschließen, das kann er doch auch sofort machen. Warum denn nicht dann sofort??? Es hätte kein Mensch etwas dagegen.
Sprach er nicht auch von einem sofortigen Wiederaufstieg ??? So viel ich weiß ja.
Wenn ja, dann kostet der schon ein bisschen Geld.
Deshalb: Er kann sofort neue Gelquellen erschließen, und nicht erst wenn der Stadionnamen umgeändert werden soll.
Wieder ein Widerspruch von Kuntz in sich.
OWL-Teufel

Beitrag von OWL-Teufel »

Also steht wieder ein scheues Reh in der Tür??????
advocatus diaboli
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Beitrag von advocatus diaboli »

ich stimme OWL-Teufel 100%ig zu. Rodnei war im letzten erfolgreichen Jahr schon da und da war sein deutsch vermutlich nicht besser.

Auch diese "Argumente" von SK bringen mein Idol, das er immer noch ist, immer mehr ins Wanken. Es fällt ihm also jetzt schon auf, dass man ausländische Spieler besser (u.a. sprachlich) integrieren, dass man besser scouten muss. Er will also noch näher an die Mannschaft ran. Er hat doch schon den Marco Haber und Roger Lutz als Teammanager. Die können also auch nix? Was will er eigentlich noch alles machen? Er sagte doch zuletzt in der FR (oder war es der Kicker, oder doch in Flutlicht..?), dass er eigentlich einen Sportdirektor brauche, weil er das alleine nicht schaffe. In den diversen Medien erzählt er, dass ER zu diversen Vereinen gefahren sei, um sich deren Nachwuchszentren anzuschauen. Ich dachte, sein Kumpel Lelle ist Koordinator des Nachwuchsleistungszentrums. Warum fährt der denn nicht dort hin, sondern der Chef persönlich? Oder war Lelle dabei und für Kuntz ist das nicht der Rede wert, so dass er nur von "ICH" spricht?

Auch wenn ich euch vermutlich damit langweile. So langsam hat SK alle Medien durch, in denen er sich verteidigt, noch während der Saison mit der Mannschaft abrechnet, der AOMV vorgreift und sich eigentlich immer mehr um Kopf um Kragen redet. Was soll das?

Nun hat er bereits zwei neue Spieler an der Angel. Langzeitverletzte, für die sich offenbar keine 1.Liga-Mannschaft interessiert. Aha..
Ich dachte, am 9. Mai wird erst einmal Resümee gezogen, um insbes. die zahlreichen Verpflichtungen der (dann tatsächlich) vergangenen Saison aufgearbeitet werden. Ich will jetzt nicht völlig schwarz sehen, aber was soll die AOMV eigentlich noch? Er macht doch einfach weiter wie bisher.

Sorry, ich will jetzt das Kinde nicht mit dem Bade ausschütten. Aber mein Denkmal bröckelt. Ich meine nach den letzten Wochen, insbes. seinem "kommunikativen Krisenmanagement", dass er als Alleinunterhalter für die 1. Liga überfordert ist. Für die 2. wird es reichen, das hat er bereits bewiesen. Er sollte sich entscheiden: entweder Vorstandsvorsitzender sein, der sich eher ums wirtschaftliche kümmert, oder Sportdirektor werden und einen Mann/Frau mit Wirtschaftskompetenz zum VV oder Geschäftsführer machen (siehe jetzt FC Köln, oder Rauball/Watzke bei Dortmund). Die Schuhe z.B. eines Felix Magath sind ihm zu groß, auch wenn er die Annäherung mit diversen Brillen schon einmal versucht...;-)

Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren... Momentan fällt das aber schwer, bzw. sendet SK derzeit für meinen Geschmack eher nur negative Signale..:-( Dann warten wir mal den 9.5. und die weiteren Transfers ab...
Zuletzt geändert von advocatus diaboli am 04.05.2012, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
szymaniak
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Beitrag von szymaniak »

Kuntz sagt: Er wolle in Zukunft alles etwas besser machen.
Sehr schön. Finde ich sehr gut.
Aber hat er das nicht schon einmal vor 4 Jahren gesagt ??? Ja hat er gesagt. Kann mich noch sehr gut daran erinnern.
Fröhnerhof, Jugendarbeit, Scouting, Spielerbetreuung usw. usw., das alles hat Kuntz vor 4 Jahren schon einmal erwähnt.
Hatte gedacht, das hätten wir hinter uns, das hätte er schon zum Wohle des Vereins schon längst verbessert.
Deshalb war ich in den Letzten Tagen um so verwunderter, dass hier noch rein gar nichts geschehen ist.
..... nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie messen.
Flo ausm Norden
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Beitrag von Flo ausm Norden »

ezrider hat geschrieben:Von mir aus soll man Fritz-Walter-Fanartikel verkaufen, eine Tribüne nach ihm benennen etc.
Öhm... also zumindest die Sache mit den Fritz Walter-Fanartikeln wird doch schon lange gemacht. Guck mal innen Fanshop. Da findeste auf jeden Fall Shirts, Schals, Bücher etc. mit Fritz Walter drauf bzw. drin. Ich selber habe z.B. auch ein schwarzes T-Shirt mit dem bekannten "Fritz Walter-Wetter". Das Fritz Walter-Wendetrikot für richtig viel Geld will ich dabei nur am Rande erwähnen.

Also davon zu sprechen, dass man mal Fritz Walter kommerziell "ausschlachten" sollte, ist wohl etwas überholt. Wird bereits gemacht. Und mit Sicherheit nicht zum finanziellen Nachteil für den FCK. Und auch nicht in respektloser Art und Weise. Von daher: alles gut.

Eine FW-Tribüne könnte man machen, aber wer soll das denn bezahlen? Die Erben vom Fritz??? Da kommt dann ja echt viel Geld zusammen...
Eine Karlsberg-Westtribüne haben wir doch schon. Die Brauerei wird das wohl nicht geschenkt bekommen haben, oder? Andere Tribünen könnten natürlich auch nen Sponsor kriegen. Habe ich kein Problem damit.

Den Stadionnamen zu verkaufen geht wenn überhaupt nur, wenn auch wirklich Geld in die Kassen kommt. Da sehe ich momentan keinen Sponsor, der das auf sich nehmen möchte. Mal von den Fan-Protesten ganz zu schweigen - die würden auf jeden Fall kommen und evtl. sogar Boykott-Aufrufe à la "Finger weg von Beiersdorf-Produkten! Die haben unserm Fritz seinen Stadionnamen geklaut!" So oder so ähnlich. Ein interessierter Sponsor dürfte das wohl dann auch wissen und müsste mit Bedacht sich etwas überlegen, wie dieses Problem beseitigt werden könnte.

Alles in allem glaube ich, dass zur Zeit der Stadionname aus verschiedenen Gründen unantastbar ist. Es sei denn, so ein oller Scheich oder neureicher Russe möchte sich den untern Nagel reißen... :shock: :nachdenklich: :arrow: Bloß nicht!
Zuletzt geändert von Flo ausm Norden am 04.05.2012, 10:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von rmpa77 »

szymaniak hat geschrieben:Wieder ein Widerspruch von Kuntz in sich.
Daraus würde ich ihm keinen Strick drehen. Die Sache mit dem Stadionnamen ist so tricky das jedes Wort drei Mal gewichtet werden muss - wie es dann individuell ausgelegt wird bleibt dann dem Leser überlassen.

Ich hab mich fürchterlich geärgert über dieses Gespräch:
Kuntz: „Wir sind, das ist das Ergebnis einer ersten Analyse, im Scouting nicht gut genug besetzt. Das war bisher immer eine Geld-Frage. Wir haben nur einen Mann, der richtig Scouting betreibt, der Rest funktionierte bisher über Kontakte des Trainers oder von mir. Das ist definitiv zu wenig. Es müssen mehr Leute einen potenziellen Neuzugang beurteilen. Da muss mehr Professionalität und Erfahrung reinkommen.“
In der Vergangenheit wurde Andreas Fehse aufs höchste gelobt, die Transfers von Fortounis, Swirzcok oder Borysiuk gingen auf seine Kappe und wahre Wunderdinge wurden über ihn gesagt und sein magisches Kontaktbüchlein wurde Lauternweit gefeiert. Wie das jetzt mit oben genannter Aussage zusammenpasst erschließt sich mir nicht wirklich.
Kuntz: „Das Zweite ist, dass wir die Integration unserer Spielern anders gestalten. Wir haben uns bisher etwa beim Thema Sprach-Unterricht zu sehr auf die Spieler verlassen. Das war ein Trugschluss.“
Kuntz: „Wir als Verantwortliche müssen mehr Dinge vorgeben, beispielsweise wird bei uns für Ausländer drei Mal Deutsch-Unterricht pro Woche Pflicht sein. Das muss angesehen werden wie ein Training.“
Deshalb sind wir abgestiegen? Ich dachte, weil wir nur knapp 30 eigene Tore geschossen haben und die Abwehr öfter ausgetauscht haben als Tobias Sippel seine Designer Sonnenbrillen. Schwaches Statement - mit Rodnei und einem Babylonischen Sprachen Wirrwarr sind wir bekanntlich auch aufgestiegen und haben die Klasse gehalten.
Kuntz: „So ist es. Wir haben beispielsweise mit Feulner, Petersen und Balitsch gesprochen – aber diese Spieler bekommen wir nicht mehr. Da können wir beim Gehalt nicht mithalten. Das ist vielen Dingen geschuldet, u.a. vier Jahren in der Zweiten Liga.“
Diese Aussage ist ein Unding!
Hier werden Spieler diskreditiert die mit dem Verein nichts zu tun haben! Als Verantwortlicher in Nürnberg würde ich zum Hörer greifen und dem Herren Kuntz ordentlich einheizen weil Spieler des FCN in der auflagenstärksten Tageszeitung Deutschlands als "geldgeil" hingestellt werden.
Dass der FCK durch solche Aussagen nicht mehr den besten ruf in D hat sollte man mittlerweile erahnen. Auch wird einem das "arme Maus Image" nicht mehr überall abgenommen. Wolfsburg und Schalke sollten da als Paradebeispiele gelten.
Kuntz: „Wir müssen einen Stamm von Spielern aufbauen, bei dem Charakter und der Umgang mit Erfolgs-Druck einen wesentlichen Anteil bekommen neben dem fußballerischen Talent. Wenn die Mannschaft zeigt, dass sie immer kämpft, wäre das der erste Schritt. Die Fans wollen von der Mannschaft auf dem Platz würdig vertreten werden. Ein Fan hat das treffend gesagt: , Die im Trikot da unten auf dem Rasen leben unseren Traum, den wir auf den Rängen haben – nämlich eigentlich selbst dort unten als Profi zu stehen.’ Das ist ein perfekter Satz, den ich so auch den möglichen Neuzugängen erzähle.“
Haben sie deshalb so viele Spieler in der Winterpause verpflichtet? Der Satz war übrigens von mir, getätigt nach dem Mainz spiel in der Nord und ich frage mich immer mehr ob dieser zusammengewürfelte Haufen von Ich Ag´s überhaupt ansatzweise versteht was es heißt Lautrer zu sein und wie geil es ist/war in der Bundesliga zu spielen. Versager.
Kuntz: „Ich möchte wieder näher an die Mannschaft. Ich möchte wieder mehr Zeit mit Spielergesprächen verbringen, um noch genauer zu wissen, was da los ist. Außerdem müssen wir weiter intensiv vermitteln, dass bei uns wirklich jedes Rad ins andere greifen muss, damit wir unsere Ziele erreichen können.“
Der Blanke Hohn!
Teammanager Haber und Lutz wird selbst hier noch reingeredet. Welcher VV will nahe bei der Mannschaft sein? Vielleicht bin ich überkritisch, aber ich glaube nicht dass es in der Job description eines VV steht "Nahe bei der Mannschaft zu sein".

Vielleicht tu ich Stefan unrecht, vielleicht gab’s auch einfach zu viele Interviews in letzter Zeit. Wie sehr haben wir damals nach Meldungen gebettelt als Sasic entlassen werden sollte, oder als wir monatelang keinen Trainer hatten, oder oder oder? Jetzt kommen alle 2 tage ausführliche Gesprächsmitschnitte die erklärend, deeskalierend wirken sollen aber auf mich eher wie Schuld abwälzen rüber kommen.
Ich war heute Morgen sehr, sehr wütend.
Zuletzt geändert von rmpa77 am 04.05.2012, 11:08, insgesamt 1-mal geändert.
I solemnly swear that I am up to no good.
ezrider

Beitrag von ezrider »

Flo ausm Norden hat geschrieben: Öhm... also zumindest die Sache mit den Fritz Walter-Fanartikeln wird doch schon lange gemacht.
Weiß ich, ich wollte nur meine großzügige Zustimmung dazu geben. 8-)
Eine FW-Tribüne könnte man machen, aber wer soll das denn bezahlen? Die Erben vom Fritz??? Da kommt dann ja echt viel Geld zusammen...
Keiner soll dass bezahlen. Aber zur Zeit bezahlt ja auch keiner den Namen "Fritz-Walter-Stadion". :nachdenklich: Der Verkauf des Stadionnamens würde aber Kohle bringen.
Carsten2707
Beiträge: 963
Registriert: 19.07.2009, 15:38

Beitrag von Carsten2707 »

Flugteufel hat geschrieben:FCK: Duo im Blick, Stadion-Name vor Verkauf?

Der 1. FC Kaiserslautern steht kurz vor der Verpflichtung von Albert Bunjaku und Mimooun Azaouagh....

...Derweil hat Klubchef Stefan Kuntz nicht ausgeschlossen, den Namen des Fritz-Walter-Stadions gegen den Willen de FAns zu vermarkten...


soeben gelesen auf der Sport1 App fürs Ei-phone, habs auf Sport1.de noch nicht gefunden, daher leider keine genaue Quellenangabe bis jetzt möglich.
Hier ist das Ding :!: : http://www.sport1.de/de/fussball/fussba ... 53520.html

Ach, wenn ich alles 1:1 glauben würde was Journalisten schreiben, dann würde ich Depp.
Eine Erste Bundesliga ohne den 1. FC Kaiserslautern ist möglich aber sinnlos. - frei nach Loriot
Lautrer no.1

Beitrag von Lautrer no.1 »

ezrider hat geschrieben:Mal was anderes: SK sagt, dass kein Verein seine Idole so hoch hält wie der FCK und er sich verpflichtet fühlt, den Namen Fritz Walters in Ehre zu halten. Das ist ja schön so, aber den Luxus, den Stadionnamen nicht zu verkaufen, sollte der FCK sich eigentlich nicht leisten. Von mir aus soll man Fritz-Walter-Fanartikel verkaufen, eine Tribüne nach ihm benennen etc., aber der Personenkult sollte nicht die Konkurrenzfähigkeit des Vereins einschränken. Und die hat mit Geld zu tun. Fritz Walter ist kein Heiliger, und der FCK hatte zudem auch andere große Spielerpersönlichkeiten, die man würdigen könnte. Man sollte den rückwärtsgewandten Personen- und Traditionskult beenden oder zumindest einschränken. Also: Stadionnamen verkaufen, modernes Logo wieder einführen, moderne Trikots tragen, etc. Logo und Trikots sind Kleinigkeiten, aber diese haben immerhin eine psychologische Wirkung, die man nicht unterschätzen sollte. Ein Fußballverein, der zurück in die erste Bundesliga will, muss mehr nach vorne blicken als nach hinten und für Geld in der Kasse sorgen. Das heißt ja nicht, dass das Ganze in Red-Bull-Kommerz o.ä. ausarten muss.

Ich weiß, mit meiner Meinung bin ich in der Minderheit. Prügelt mich nur, aber ich will den FCK in der 1. Bundesliga sehen.
:schal:
Gebe dir vollkommen recht!! Um in Zukunft wettbewerbsfähiger zu werden,muss der Klotz Stadionmiete weg!! Ich würde den Stadionnamen auch verkaufen und die Westkurve nach Fritz Walter benennen!!!Eventuell findet sich ja hier in der Regon ja ein Sponsor oder Investor(nur ein Investor der keine Prozente am Verein trägt,oder Dietmar Hopp und Red Bull ähnlich)der das Stadion in seinen Besitz nimmt und der Name Fritz Walter bleibt erhalten!!!!
Lautrer no.1

Beitrag von Lautrer no.1 »

Und ich dachte es wäre heute selbstverständlich dass der Verein da ein auge draufwirft dass ihre Spieler in den Sprachkurs gehen und es vertraglich festgehalten wird,aber dieser Wille Deutsch zu lernen muss auch von den spielern kommen,dann würden die nämlich alleine gehen!!!
Ich würde zustimmen den Stadionnamen zu verkaufen
um wettbewerbsfähiger zu werden,die Westkurve könnte man ja nach Fritz Walter benennen!!!
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