bene667 hat geschrieben:
Ich sollte doch jetzt mal langsam eine Altersvorsorge angehen. Der Betrag, den ich monatlich entbehren kann, ist jämmerlich..so jämmerlich, dass ich nicht hier hereinschreibe..
Aaalso,das Thema Altersvorsorge ist so individuell wie jeder einzelne selbst.Da ich dich nicht persönlich kenne und somit auch nicht deine finanziellen/familiären Verhältnisse,kann ich dir da pauschal nichts sagen,ohne mich auf sehr dünnes Eis zu begeben.
Um ein wenig staatliche Mittel abzugreifen,könntest du in Riester (Zulagen,Steuerersparnis) oder Rürup (Steuerersparnis) investieren.Für beides gilt aber:Vieles dessen,was dir der Staat jetzt dazugibt,zahlst du in der Auszahlphase durch die nachgelagerte Besteuerung wieder zurück.Insbesondere beim Thema Rürup musst du auf die sehr strengen Regularien (ähnlich wie bei der gesetzlichen Rente) und die geringe Flexibilität achten.Falls du einen hast,solltest du deinen Steuerberater befragen,ob das für dich Sinn macht.
Nichts verkehrt machst du mit einer klassischen Rentenversicherung,die ist z.B. auch beleihbar und du kannst nach Ablauf zwischen Auszahlung und lebenslanger Leibrente wählen.Allerdings ist es wie immer: Hohe Sicherheit geht stets mit relativ geringer Rendite einher.
Wenn du etwas risikofreudiger bist,kannst du auch an Fondssparpläne oder fondsgebundene Rentenprodukte denken,aufgrund der langen Laufzeit und durch ratierliches Kaufen der Anteile ist das Verlustrisiko gering,aber die Rendite vermutlich höher.
Auch die betriebliche Altersvorsorge ist eine Möglichkeit,d.h. die Beiträge werden direkt von deinem Arbeitgeber gezahlt und du hast eine Sozialversicherungsersparnis.
Du siehst,es gibt x Möglichkeiten,an die Sache heranzugehen.Ich für meinen Teil halte es so,dass ich von allem etwas habe,wie in der anderweitigen Geldanlage auch.Je breiter das Fundament ist,desto besser steht man.