zur Homepage des 1. FC KaiserslauternHomepage des 1. FC Kaiserslautern hat geschrieben:„Die Reaktion der Fans gibt uns Auftrieb“
FCK-Profi Julian Derstroff im Interview. Der 20-Jährige spricht über seine ersten beiden Einsätze in der Bundesliga, die Integration junger Spieler ins Team, die Reaktion der Fans nach dem Gladbach-Spiel und das anstehende Rheinland-Pfalz-Duell.
Julian, erst einmal Glückwunsch zu Deinem Bundesligadebüt. Du hattest beim Spiel in München Deinen ersten Einsatz in der höchsten Spielklasse. Dann durftest Du im Heimspiel gegen Mönchengladbach gleich eine ganze Halbzeit lang ran. Wie waren die vergangenen Tage für Dich?
Im Moment kann ich das alles noch gar nicht richtig fassen. Ich zwicke mich ab und zu, um zu schauen, ob ich auch wirklich nicht träume. Das ist für mich ein absoluter Traum, der gerade in Erfüllung geht. Das waren schon aufregende Tage.
Hast Du schon vor dem Spiel in München mit einem Einsatz gerechnet?
Der Trainer hat vor dem Spiel mit mir gesprochen und gesagt, ich solle mir die linke Seite mal genauer anschauen. Ich hatte dann schon damit gerechnet und gehofft, vielleicht die letzten Minuten ins Spiel zu kommen. Aber dass es dann gleich eine halbe Stunde wird, hätte ich nicht gedacht. Für mich war es etwas ganz Besonderes. Es war ja auch mein erstes Pflichtspiel nach meiner Verletzung, und dann gleich gegen Bayern München, gegen Robben und Co. Das waren Momente, die werde ich nie vergessen. Hätten wir nicht verloren, wäre es jedoch noch um einiges schöner gewesen.
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Müssen die Jungen noch immer die Bälle und Trainingsgeräte schleppen?
Klar, die Getränke oder ähnliches auf den Trainingsplatz tragen ist schon noch die Aufgabe der jüngeren Spieler. Und es ist auch völlig normal, dass man eher mal mit anpacken muss, wenn Arbeit ansteht oder man im Trainingsspiel als Erster in die Mitte muss. Das macht man aber auch gerne, das ist ein Prozess, den jeder mal durchlaufen muss. Das war bei den heutigen gestandenen Spielern zu Beginn ihrer Karriere genauso. Damit haben wir Jüngeren kein Problem. Zumal man heutzutage auch nicht mehr den älteren Spielern die Schuhe putzen muss. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, das macht jeder selbst. (lacht)
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Es folgt das Rheinland-Pfalz-Derby in Mainz. Mit welcher Erwartung geht Ihr in die Partie?
Ein Derby ist natürlich immer ein besonderes Spiel. Für die Fans, für den Verein und auch für uns als Mannschaft. Wir haben aus dem Gladbach-Spiel trotz der Niederlage neues Selbstbewusstsein gezogen. Wir fahren nach Mainz um mit unseren Fans im Rücken dort zu gewinnen. Das ist unser Ziel, dafür arbeiten wir hart und daran glauben wir.