Es fehlt gerade noch meine Lieblingsanekdote, die besagt, dass sich Hopp trotz seiner Fantastilliarden seine Bratwurst auf dem Hoffenheimer Sportplatz immer noch selbst holt. Ich weiß gar nicht, wie oft ich die schon gehört habe. Ein toller Mann.
Es ist ja unbestritten, dass Hopp eine soziale Ader hat - aber muss das in jedem Artikel gebetsmühlenartig immer und immer wieder wiederholt werden, bis er der Letzte im tiefen Odenwald vernommen hat. Es gibt genug Schwerreiche, die spenden, ohne, dass es am nächsten Tag im Blätterwald blitzt und donnert. Auch so etwas zeugt von Größe.
Wer hier ab und zu die RNZ liest, der weiß, was ich meine. Hopp unterhält hier sogar einen Haus- und Hofschreiber, der so tief in seinem Hintern sitzt, dass er schon längst den Überblick verloren hat. Da kann jede PR-Agentur in Nachhilfe gehen.
Wie dünnhäutig dieser Mann ist, zeigt der Streit mit Heidel. Sofort werden der DFB und Oliver Bierhoff (!) angeschrieben. Wenigstens sind die so klug und antworten nicht. Aber Hopp wird nicht aufgeben. Kritik kann er nicht vertragen, meistens endet der Streit vor Gericht. Das gibt noch ein Spaß, wenn die aufsteigen und ihm der Wind richtig ins Gesicht bläßt. Weitere Hopp-Geschichten unter
http://www.der-betze-brennt.de/forum/vi ... 3087#43087
Über all das kann man schmunzeln, spotten, sich aufregen. Egal - soll sich jeder eine eigene Meinung bilden. Was UNS allerdings zu denken geben muss, sind die von Dustin angesprochenen Jugendzentren u.a. in Mannheim und in Ludwigshafen. Leute, die millionenschweren Fußballer-Brutstätten sind keine Samariterdienste, sondern eine Kampfansage an den FCK und nicht zu vergessen an die Mainzer - deswegen ist der Heidel auch so sauer.
"Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden." (Nick Hornby, "Fever Pitch") #Unzerstörbar