Per Zufall bin ich am 24.12.2011 am Bahnhofskiosk auf die Weihnachtsausgabe der Neuen Presse gestoßen. Folglich auch auf die Überschrift: Kinds 96-Bescherung - 20 Millionen mehr - Kapitalerhöhung nach 50+1 Sieg. Roßmann Investor?
Dazu passend der folgende Link: http://www.neuepresse.de/Sport/Hannover ... annover-96
Als Neugesellschafter kommen 3-4 Investoren aus der Region in Frage, die dann quasi zusammen mit den bestehenden Gesellschaftern Anteile über den neuralgischen 50% übernehmen werden. Dadurch wäre die 50+1 Regel außer Kraft gesetzt.
Auch wenn das wirklich wenig bedeutsame Hannover 96 nach dem tragischen Tod von Robert Enke bei mir einen Sympathiebonus bekommen hat und man auch beim Gastspiel in Kaiserslautern merkte, dass da eine kohäsive Mannschaft auf dem Feld stand, die meiner Meinung nach in Anbetracht der Europapokalbelastung gut dagegenhielt, so verhält sich der Chief wirklich wie ein kleines Kind. Geld macht nur begrenzt glücklich und wird auch sportlich kontraproduktiv sein, das sollte man in unmittelbarer Nähe des VW-Konzerns auch langsam kapieren! Denn irgendwie sollte man sich die Kohle durch harte Arbeit auch verdient haben und nicht durch windige Juristerei ergaunern.
Die Liste der Vereine, welche die 50+1 Regel dann also außer Kraft setzen, wird sich somit auf drei erhöhen:
• Bayer Leverkusen
• VFL Wolfsburg
• Hannover 96
Meine Sympathien sind daher nach Braunschweig verflogen, wo mit dem Braunschweiger Turn- und Sportverein Eintracht von 1895 e. V. (BTSV) hoffentlich die treibende Kraft Niedersachsens heranwächst. Kurioserweise hat ausgerechnet der Initiator der Trikotwerbung (1973 durch Jägermeister) einen "kommerziellen Rückschritt" bei der (Um-)Benennung des Stadions an der Hamburger Straße vollzogen:
Eintracht-Stadion!
Wenn das mal kein lautes Löwenbrüllen in Richtung der drei Plastikvereine ist, dann weiß ich es auch nicht!