Sport: 1. FCK
Pierre De Wit: Vorbild in vielerlei Hinsicht
Fußball: FCK-Profi besucht SOS-Kinderdorf in Eisenberg - Spende für die gute Sache
Schöne Bescherung: Pierre De Wit und Betzi zu Besuch im SOS-Kinderdorf in Eisenberg. FOTO: KUNZ-hartmann
Anderen Kindern etwas Gutes tun: Für Pierre De Wit, den Fußball-Profi des 1. FC Kaiserslautern, ist das selbstverständlich. Gestern hat er das SOS-Kinderdorf Pfalz in Eisenberg besucht, Maskottchen "Betzi" mitgebracht und einen Spendenscheck über 1000 Euro übergeben.
Für Thorsten war schon so ein bisschen Weihnachten. Sein Lieblingsfußballer war bei ihm daheim, hat ein Autogramm auf sein weißes FCK-Trikot geschrieben. Und dann auch noch das: "Kann ich am Sonntag nach dem Spiel dein Trikot kriegen?" Der Junge hatte all seinen Mut zusammengenommen und De Wit gefragt. "Bist du im Stadion?", wollte der Profi wissen. Thorsten entgegnete mit einem kurzen, aber überzeugenden "Ja". Genauso überzeugend war die Antwort seines Vorbilds: "Dann verspreche ich dir das."
Doch nicht nur Thorsten war gestern so richtig glücklich. Im Haus von Mutter Barbara Schnelting war einiges los. Heike Funke kam mit ihren Kindern. Fast alle sind sie große Fans der Roten Teufel. "Bei uns wird auch mal das FCK-Lied im CD-Player gespielt, dass die Kinder später im Stadion wissen, wie es geht", sagt Schnelting. Wenn die Roten Teufel auf dem Betzenberg einlaufen, dann sind sie und Funke dabei - und natürlich nehmen sie auch immer Kinder mit. (...)
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Zur Sache: Die Ruhe vor dem Sturm
Stürmisch war's auch gestern auf dem Fröhnerhof, als der Bundesliga-Kader des 1. FC Kaiserslautern stürmen übte. Sturm und Stürmer sind am Sonntag (15. 30 Uhr) gefragt. Dann kommt Hannover 96 zum Hinrundenausklang auf den Betzenberg. 33.600 Karten sind bislang verkauft.
"Das wird schwerer als in Dortmund", mutmaßt FCK-Trainer Marco Kurz vor der Hausaufgabe gegen die bekannt konterstarken Hannoveraner. "Eine richtig gute Mannschaft", sieht Kurz in der Truppe seines Kollegen Mirko Slomka, die die Zwischenrunde in der Europa League souverän erreicht hat und speziell im Sturm über erstklassiges Personal verfügt. Die Namen Mohammed Abdellaoue, Didier Ya Konan und Jan Schlaudraff stehen für Klasse.
"Wir wollen trotzdem das Maximum! Wir haben nach dem Spiel in Dortmund tolle Voraussetzungen, um das Jahr ordentlich abzuschließen", orakelt der Lauterer Trainer, der gestern alle Mann auf der Wiese sah. Auch Jan Simunek. "Es war der zehnte Tag, an dem er schmerzfrei trainierte. Jetzt hoffen wir, dass das so bleibt bis wir in Urlaub gehen und wir dann seriös mit ihm planen können", sagt der Trainer. Simunek war ein Jahr verletzt. Auch gestern machte der 24-Jährige im Trainingsspiel einen sehr stabilen Eindruck. "Es geht mir sehr gut. Es geht vorwärts. Weihnachten fahre ich nach Hause nach Prag - und dann will ich hier angreifen", sagt der Pechvogel, der 2010 vom VfL Wolfsburg nach Kaiserslautern gekommen ist. (...)
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