Der Angeklagte im Prozess um den Becherwurf-Skandal von St. Pauli ist schuldig gesprochen worden: Das Hamburger Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann einen vollen Bierbecher nach einem Schiedsrichter-Assistenten geworfen hatte. Der Verurteilte will den Schuldspruch anfechten.
Hamburg - Im Prozess um den Becherwurf-Skandal beim FC St. Pauli hat das Amtsgericht Hamburg-Mitte den Angeklagten Stephan H. der vorsätzlichen gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen. Er erhält eine Verwarnung und eine Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen à 80 Euro, also insgesamt 12.000 Euro, die zur Bewährung ausgesetzt ist. Die Bewährungszeit beträgt zwei Jahre.
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"Es war der Fehler seines Lebens", sagte der Richter Grote und begründete das niedrige Strafmaß auch damit, das jetzt ein "zivilrechtlicher Rattenschwanz" folge. Der FC St. Pauli hatte angekündigt, Schadensersatz in Höhe von 400.000 Euro vom Täter einzufordern.
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Quelle und vollständiger Text: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 23,00.html