Englische Klubs in der Champions League
Da bibbern die Fußball-Kapitalisten
25.11.2011, 11:30
Ein Kommentar von Philipp Selldorf
In Großbritannien gilt im Sport das Gesetz des überflüssigen Geldes - besonders die Großklubs aus London und Manchester wollen Erfolge kaufen. Doch nun droht den neureichen Investoren-Vereinen das Aus in der Vorrunde der Champions League - womöglich genügt es im modernen Fußball nicht mehr, Teams nach dem Motto zu bauen "je teurer der Spieler, desto besser".
Der Manchester-Kapitalismus des Jahres 2011 hat nichts zu tun mit dem Manchester-Kapitalismus des Jahres 1845, der Friedrich Engels zu seiner Schrift "Die Lage der arbeitenden Klasse in England" animierte. Damals ging es um Ausbeutung, Elend und Cholera, heute geht es darum, unter Vermeidung von kriegerischen Spannungen aus 22 Starspielern ein Fußballteam zu formen.
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