Neue Erkenntnisse im Fall Babak Rafati
Es war auch Alkohol im Spiel
20.11.2011 — 14:45 Uhr
Babak Rafati (41) ist laut Informationen der Polizei zumindest außer Lebensgefahr.
Der Schiedsrichter hatte am Samstagmittag im Kölner Hyatt-Hotel versucht, sich das Leben zu nehmen. „Die Polizei schließt Fremdverschulden aus. Es sind Notizen gefunden worden, die noch ausgewertet werden müssen“, erklärte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.
(...)
Nach BILD-Information war zum Zeitpunkt der Tat auch Alkohol im Spiel. Rafati wurde von seinen Assistenten Holger Henschel, Patrick Ittrich und Frank Willenborg in seinem Zimmer aufgefunden. Mit Hilfe eines Servicemitarbeiters des Hotels ließen sie die Zimmertür aufbrechen. Dem schnellen Eingreifen seiner Schiedsrichter-Kollegen ist es zu verdanken, dass Notärzte in allerletzter Sekunde am Unglücksort eintreffen konnten. (...)
zur BLÖD
Motivsuche nach Selbstmordversuch
Anti-Rafati-Seite auf Facebook schockt die Fans
Noch ist die Anti-Rafati-Seite bei Facebook aktiv. Foto: Screenshot
Köln – Der Selbstmordversuch von Schiedsrichter Babak Rafati im Kölner Hotel Hyatt - mit aufgeschnittenen Pulsadern fanden seine Assistenten ihn in der Badewanne:
Das Motiv, warum der Hannoveraner unmittelbar vor dem anschließend abgesagten Spiel 1. FC Köln gegen Mainz 05 aus dem Leben scheiden wollte, bleibt weiter unklar.
(...)
Kam der 41-Jährige am Ende mit dem Druck nicht mehr zurecht? Fakt ist:
Auf Facebook gibt es eine Anti Rafati-Seite. Dort werden meist tief unter der Gürtellinie seine Leistungen auf dem Platz beurteilt. Derzeit diskutieren die User allerdings, ob sie den Schiedsrichter gemobbt hätten. Und ob man diese Seite nicht besser löschen sollte. Das ist bisher noch nicht geschehen. (...)
zum Express