.....und die Printausgabe der "Rheinpfalz" schafft es gerade mit einem Satz auf die Spendenaktion der GL hinzuweisen, ohne Begründung weshalb und wofür.
Arm!!
Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.
J.P.Satre
Piranha hat geschrieben:Also da verstehe einer die Warmduscherei einiger hier. Respektvolle Erwiderung der Respektlosen in Gestalt einer Marionette, des Nürnberger OB´s, oder gar Angst, mögliche Sponsoren würden zukünftig einen Bogen um unseren FCK machen.
Ich habe die Absichten der GL so verstanden:
1. Positive Fan-Aktionen werden in der Öffentlichkeit nicht anerkannt und gewürdigt.
2. Gerade Jüngere opfern Freizeit und Geld außerhalb der Alltags- und Arbeitswelt in sinnvoller Weise für etwas, an dem sie mit ganzem Herzen hängen.
3. Grund für diese fehlende Würdigung ist die gelenkte Zurichtung des Fußballs zum Event ohne Bezug zum eigenen Verein, zur eigenen Stadt und Region, ohne Identifikation.
4. Der Geldbeutel und möglicher Profit bestimmen die Regeln. Äußerer Ausdruck dieser Entwicklung sind Stadien außerhalb der Städte irgendwo auf der grünen Wiese und Stadionnamen, die von Geldgebern werbewirksam und kommerziell einträglich an diese Stadien gekleistert werden.
5. Der Sponsor und Preisgeldgeber verhält sich scheinbar paradox: Einerseits gibt er idealistische Motive mit seiner Spende vor, andererseits verhält er sich z. B beim Nürnberger Stadionnamen konträr. Seine Aktivitäten sind in keinem Fall selbstlos. Es geht ihm allein um Eigenwerbung und darum, zulasten der Allgemeinheit Steuern mit der Produzierung von absetzbaren Betriebsausgaben zu mindern.
6. Auf diese Art und Weise konnen sich unbekannte "Graue Mäuse" in den Manageretagen zu kleinen Napoleons mausern und mit dem Geld anderer Leute auch mal "die Puppen tanzen" lassen.
7. Einen Verein prägen Tradition und Legenden.
8. Solche Vereine außerhalb der Ballungsgebiete werden von der kommerziellen Einflußnahme bedroht. Damit verzerren sie den Wettbewerb unangemessen zugunsten der Großvereine und werden zu Totengräbern dessen, was man bislang unter Fußballsport verstand.
9. Für spendenwillige Unternehmen oder Geldgeber gibt es dringlichere Felder als Fußball zum Spenden. Diesen fehlt aber der Napoleon-Effekt und sind deshalb für Manager, die das Geld anderer Leute ausgeben, viel weniger lukrativ.
Insgesamt verbirgt sich hinter der Stellungnahme der GL das Unbehagen an der Entwicklung des Fußballes zum Kommerz und Event, daß er zum oberflächlichen Abklatsch von etwas verkommt, dem sich der Fan tiefgründig und creativ als Kompensation zum zwanghaften Alltag verbunden fühlt.
Zu all dem hat der Nürnberger OB bei aller Länge nicht Stellung genommen. Er hat nicht einmal gezeigt, daß er die Geste der GL auch nur ansatzweise verstanden hat. Stattdessen allglatte Anbiederung an seinen hofierten Sponsor. Offenbar auch in Nürnberg so ein Sachzwang, wahrscheinlich nicht nur der Stadt.
Ich quote wirklich den ganzen Text, damit ihn jeder Ultra noch mal liest! Erste Sahne.
Das ist - wenn man so will - eine "Tautologie" des Ultramanifestes!!!
Piranha ein Kopfultra.... Respekt!
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern" (Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
rossobianco | fidei defensor
Spätzünder hat geschrieben:.....und die Printausgabe der "Rheinpfalz" schafft es gerade mit einem Satz auf die Spendenaktion der GL hinzuweisen, ohne Begründung weshalb und wofür.
Spätzünder hat geschrieben:.....und die Printausgabe der "Rheinpfalz" schafft es gerade mit einem Satz auf die Spendenaktion der GL hinzuweisen, ohne Begründung weshalb und wofür.
Arm!!
Stimmt doch gar nicht. Ist sogar ein eigener Artikel ...
With your feet in the air and your head on the ground. Try this trick and spin it, yeah - Your head will collapse but there's nothing in it and you'll ask yourself - Where is my mind
Spätzünder hat geschrieben:.....und die Printausgabe der "Rheinpfalz" schafft es gerade mit einem Satz auf die Spendenaktion der GL hinzuweisen, ohne Begründung weshalb und wofür.
Arm!!
Stimmt doch gar nicht. Ist sogar ein eigener Artikel ...
In der AZ steht nur am Rande, dass man damit Solidarität für die Clubberer bekundet. Nix von der Spende. Auch kein Hinweis auf die eigentlichen Gründe. Aber...was habt ihr erwartet? Beigeisterungsstürme? Mal sehen, ob Flutlicht was bringt...
"Ich weiß, wie die Deutschen ticken,... ich war in Kaiserslautern" (Pep Guardiola, 1991 als Spieler des FC Barcelona in der Champions League am Betzenberg zu Gast, vor seinem Engagement in München.)
rossobianco | fidei defensor
Über die Ablehnung steht jetzt sogar schon ein kleiner Artikel im Ard-Text, leider fällt die Begründung und der Umgang mit den Folgen der Ablehnung (eigene Spendenaktion) hier komplett flach. Immerhin wird das Thema mehr und mehr bekannt....
Betzedevil hat geschrieben:Hätte man der GL 3000 Megaphone geschenkt, wärs ihnen egal gewesen, wer die bezahlt. Oder noch 10 Lautsprecher mehr für die tolle Mikrophonanlage, da wäre der Sponsor auch egal...da fehlen einem die Worte. Da gibt der FCK indirekt ja wieder ein tolles Bild ab in der Öffentlichkeit und er kann nichtmal was dafür. Marketingtechnisch ganz stark von der GL. Die Sponsoren werden uns die Türen einrennen, da bin ich mir sicher .
Und jetzt braucht keiner zu kommen von wegen, "das kann man doch jetzt nicht auf den FCK übertragen". Doch, kann man, da der FCK in der Berichterstattung natürlich in direktem Zusammenhang genannt wird.
sorry nix persönliches aber dieser Vergleich hinkt und ist absolut Käse!
GL98 in diesem Falle ALLES richtig gemacht auf hohem fairen Niveau!
Spätzünder hat geschrieben:.....und die Printausgabe der "Rheinpfalz" schafft es gerade mit einem Satz auf die Spendenaktion der GL hinzuweisen, ohne Begründung weshalb und wofür.
Arm!!
Stimmt doch gar nicht. Ist sogar ein eigener Artikel ...
Ups, da war ich wohl etwas zu oberflächlich. Ich hatte den Artikel im Sportteil erwartet - nicht in der "Volkszeitung". Außerdem war ich von dem plakativen Bericht über die Farbeffekte an der Nordtribühnen Fassade geblendet.
Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.
J.P.Satre
War ich nur blind? Ich hab in der Ost keine Säcke gesehen in der Halbzeit ...
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."
Arthur Conan Doyle, Die Abenteuer des Sherlock Holmes
Nochmals meinen Dank an die Jungs (+Mädels) von der GL.
Heute warn die auch prima vorbereitet. Ich hab bei der ersten Becherspende gefragt, ob man auch so was geben kann, daraufhin hat er mich an den Stand beim Eingang West verwiesen.
Dort hab ich noch nen Zehner in die Büchs gedrückt.
Alternativ hat er mir aber noch en Kärtchen in die Hand gedrückt, wo die ganzen Daten (Ktonr., Blz, Verw.zweck + der Rest) draufstanden.
Klasse Aktion - von A bis Z.
Hoffentlich kommt da richtig was zusammen.
Ich weiß nicht, ob die GL das gut findet, aber ich bin der Meinung, dass diese Aktion einer großen Öffentlichkeit bekanntgemacht werden müsste!
Das könnte ein Zeichen an andere Fangruppen sein, sich zu wehren!
Also ICH fände das super!
bin jetzt echt begeistert das ein Internetnetportal so etwas mit TOP bezeichnet! der Text trifft zu 1000 % zu!!
Auch wenn es natürlich noch keine konkreten Zahlen gibt - die Spendenaktion dürfte von Einnahmenseite her das Preisgeld wohl (deutlich) übertreffen, so zumindest meine subjektive Einschätzung.
Schöne Idee, schöne Umsetzung, eigentlich alles richtig gemacht seitens der GL!
P.S.: Dass ich als notorischer Nietenzieher diesmal sogar was gewonnen hab hat natürlich keinen Einfluss auf meine positive Kritik...
Che Guevara hat geschrieben:der preis waren 3000 euro steht heute in der zeitung und ist zu spenden.
uuuund was machen sie stattdessen? Informier dich in den Threads! Les die Stellungnahme noch mal genau durch. Ich bin mir sicher gestern kamen weit mehr als 3000 Euro zusammen.
Che Guevara hat geschrieben:der preis waren 3000 euro steht heute in der zeitung und ist zu spenden.
So ist es doch sogar noch besser: die Jungs, die leicht Kredite verteilen, spenden die 3000 €, und die Jungs und Mädels die das "Preisgeld" ausgeschlagen haben, spenden auch noch was. Somit kommen mehr Einrichtungen in den Genuß einer Finanzspritze. Taaadaaa!