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Rekdal und Schjönberg diskutierten mit den Fans (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
kadlec
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Beitrag von kadlec »

Ich fand Wolf eigentlich immer sympathisch. Aber nun nach dem gelesenen Interview muß ich feststellen: Ein wenig Selbstkritik könnte nicht schaden. Schließlich hatte er als " starker " Trainer (Trainer und Sportdirektor in Personalunion ) alle Fäden in der Hand, konnte sein Konzept im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten durchsetzen und hat beide Ziele verpaßt. Also Herr Wolf: Statt beleidigter Leberwurst, mal die geleistete Arbeit reflektieren.
"Ihre Meinung ist mir zwar widerlich, aber ich werde mich dafür totschlagen lassen, dass sie sie sagen dürfen."

- Voltaire -
kepptn
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Beitrag von kepptn »

kadlec hat geschrieben:Ich fand Wolf eigentlich immer sympathisch. Aber nun nach dem gelesenen Interview muß ich feststellen: Ein wenig Selbstkritik könnte nicht schaden. Schließlich hatte er als " starker " Trainer (Trainer und Sportdirektor in Personalunion ) alle Fäden in der Hand, konnte sein Konzept im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten durchsetzen und hat beide Ziele verpaßt. Also Herr Wolf: Statt beleidigter Leberwurst, mal die geleistete Arbeit reflektieren.
Ja, das war ja sein einziger Fehler, das er seine Linie nicht überdenken wollte/konnte und daher strikt an die Wand fuhr. Das er keine Freunde mehr hat kann ich mir kaum vorstellen, da müsste ja ziemlich was abgegangen sein hinter den Kulissen. Sehr merkwürdig das Ganze.
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Vito
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Beitrag von Vito »

..diese verdammten Verträge bei denen der Verein immer das nachsehen hat..wären verantwortliche und spieler nicht in einer so kompfortablen situation, wenn sie erst einmal einen vertrag haben, würden viele dinge wohl etwas anders aussehen..verkehrte welt zu den bedingungen eines jeden 'normalen' arbeitnehmers..und wir alle zahlen sein gehalt weiter mit..mit FREUNDLICHEN grüßen Hr.W...schönen Urlaub noch
Main-Teufel
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Beitrag von Main-Teufel »

Das Interview ist typisch W.W. Genau wie bei uns nach dem Spiel. Immer sind Andere Schuld, der Schiedsrichter hat das Spiel verloren und nicht die Mannschaft. W.W. kommt mir vor wie ne beleidigte Leberwurst. Fakt ist er hat in der Winterpause sich selbst unter Druck gesetzt mit seinen Einkäufen. Die bis auf Meisner alle kläglich gescheitert sind. Damit hat er die mannschaft die bis dahin gut drauf war unnötig verunsichert. Ein bischen Selbstkritik gehört auch dazu Herr Wolf
Hoffi82
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Beitrag von Hoffi82 »

Naja, zu sagen, dass ALLE Einkäufe von Wolf nichts gebracht haben, finde ich etwas übertrieben. Z.B.: Daham, Simpson, und Beda waren ja keine wirklichen Fehleinkäufe. Wobei der FCK durch Wilmots auf Beda aufmerksam wurde.
Hoffi82
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Beitrag von Hoffi82 »

Sorry Mainteufel, hatte es irgendwie überlesen, dass du nur die Wintereinkäufe meintest.... :shock:
Brieschel
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Beitrag von Brieschel »

Warum gibt man den Trainern solch lange Verträge?Ein Jahr und fertig,bei Erfolg verlaengern,wen nicht weg.Da hat der Wolf doch recht,daß er sich weiter vom FCK bezahlen läßt.Außerdem hätte er schon nach dem Abstieg gehen müssen,dann wäre uns das peinliche letzte Jahr erspart geblieben.
Was gibt es erst wenn es mit Rekdal nicht klappen sollte(was ich nicht hoffe)?Der hat 3Jahre Vertrag!!!
Mörserknecht
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Beitrag von Mörserknecht »

Brieschel hat geschrieben:Warum gibt man den Trainern solch lange Verträge?Ein Jahr und fertig,bei Erfolg verlaengern,wen nicht weg.Da hat der Wolf doch recht,daß er sich weiter vom FCK bezahlen läßt.Außerdem hätte er schon nach dem Abstieg gehen müssen,dann wäre uns das peinliche letzte Jahr erspart geblieben.
Was gibt es erst wenn es mit Rekdal nicht klappen sollte(was ich nicht hoffe)?Der hat 3Jahre Vertrag!!!
Zu einem Vertrag gehören immer zwei Seiten. Welcher Trainer unterschreibt schon einen Einjahresvertrag? Vermutlich nur solche, die wir ohnehin lieber nicht haben wollen.

Zitat Wolf:
Überall, wo ich mal gearbeitet habe, habe ich nach wie vor viele Freunde. In Kaiserslautern nicht.

Das ist echt wieder typisch. Wolf ist in Interviews ein Schnellschießer. Er sollte sich echt mal überlegen, wie viel Vertrauen und Sympathie ihm entgegengebracht wurde. Angefangen bei der Chance zur Rehabilitation als Trainer kurz nach seinem Scheitern in Nürnberg, über den hingenommenen großzügigen Verzicht auf Sforza bis zum Abstieg. Er hat nach dem Spiel in Wolfsburg noch aufmunternden Beifall bekommen. Wäre etwa ein Kurt Jara zu dem Zeitpunkt Trainer gewesen, hätte man wohl den Platz gestürmt.

Wolf durfte schalten und walten und hat ein zweites mal das Saisonziel verfehlt. Andy Brehme flog nach so einer Serie (und einem verpatzten Saisonstart) auch raus, allerdings war bei ihm das verpaßte Saisonziel der internationale Wettbewerb und nicht, den Tiefen der zweiten Liga zu entgehen. So ändern sich die Zeiten.

In meinen Augen ist Wolf schlicht undankbar und unfähig zur Selbstkritik. SEIN Verein hat ihm die Chance gegeben, die er zu dem Zeitpunkt sonst nirgendwo gehabt hätte. Wer bekommt bitteschön seinen Traumjob (war es doch angeblich), nachdem er kurz zuvor wegen Erfolglosigkeit bei seinem alten Arbeitgeber gehen mußte? SEIN Verein finanziert noch immer die schöne Pause, die er doch gerade einlegt. Loyalität ist keine Einbahnstraße und -Verzeihung- das Wohl des FCK hat Vorrang vor dem Wohl einzelner (ehemaliger) Spieler und Trainer.
Gislason, wink emol!
Thomas
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Beitrag von Thomas »

@Mörserknecht:
Habe das Interview mit Wolf auch gelesen. Ich denke er meint mit dieser Aussage eher die Leute im Verein als das Umfeld... Wenn er die Fans nachträglich kritisieren würde, könnte ich das in der Tat auch nicht nachvollziehen. Aber was hinter den Kulissen abgelaufen ist, wer weiß. Ein Indiz dafür wäre auch die undurchsichtige Degradierung von Wolfs Bruder.

Naja, alles Spekulation ;)
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
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Beitrag von Brieschel »

Bin immer noch der Meinung das Wolf nach dem Abstieg hätte gehen müssen.Mit einem anderen Trainer wären wir letztes Jahr vielleicht aufgestiegen,aber das wars jetzt auch in Sachen Wolf,hab mich letzte Runde genug über ihn aufgeregt,aber da wollten es viele ja nicht wahrhaben.
Yogi
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Beitrag von Yogi »

Brieschel hat geschrieben:Warum gibt man den Trainern solch lange Verträge?Ein Jahr und fertig,bei Erfolg verlaengern,wen nicht weg.Da hat der Wolf doch recht,daß er sich weiter vom FCK bezahlen läßt.Außerdem hätte er schon nach dem Abstieg gehen müssen,dann wäre uns das peinliche letzte Jahr erspart geblieben.
Was gibt es erst wenn es mit Rekdal nicht klappen sollte(was ich nicht hoffe)?Der hat 3Jahre Vertrag!!!
weil alle Trainer mindestens 2-3 Jahres Verträge wollen.
Weil wir nicht der FC Bayern sind müssen wir und auch andere Vereine
diese Verträge unterzeichnen.
Brieschel
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Beitrag von Brieschel »

Glaubt doch wohl keiner ,daß uns jemand den W... weggenommen hätte,wenn er nur einen Jahresvertrag gehabt hätte.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Brieschel hat geschrieben:Glaubt doch wohl keiner ,daß uns jemand den W... weggenommen hätte,wenn er nur einen Jahresvertrag gehabt hätte.
Es geht ja auch darum das kein trainer kommen würde wenn man ihm nur einen 1-Jahres Vertrag anbieten würde. Schon garnet in so einer Situation wie bei uns.
Es gibt immer was zu lachen.
Brieschel
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Beitrag von Brieschel »

3 Jahresverträge für Trainer sind definitiv zu viel.Welch ein Trainer packt es heutzutage(spez. FCK) diese lange Zeit ohne Rauschmiß zu überleben.Also ist mind. ein Jahr bezahlter Urlaub dabei.
Glaube aber daß Rekdal wenig verdient und deshalb aber einen 3.Jahresvertrag wollte ,und bekam,als Ausgleich sozusagen.
Teufel82
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Beitrag von Teufel82 »

Gerade wegen dem "bezahltem Urlaub" ist ein Trainerjob doch erst dann richtig lukrativ.
Passt es mal nicht kann man seinen Vertrag schön aussitzen und weiter Kohle verdienen.
Im "normalen" Arbeitswesen ist das undenkbar, ich habe neben mir im Unternehmen noch weitere 28000 Arbeitskollegenn, da gibt es keinen ( vielleichtd er Aufsichtsrat) der mit einem 3 Jahres vertrag beginnt.....

Aber der Fussabll hat seine eigenen Gesetzt was sowas angeht
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Mörserknecht
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Beitrag von Mörserknecht »

Teufel82 hat geschrieben:Gerade wegen dem "bezahltem Urlaub" ist ein Trainerjob doch erst dann richtig lukrativ.
Passt es mal nicht kann man seinen Vertrag schön aussitzen und weiter Kohle verdienen.
Im "normalen" Arbeitswesen ist das undenkbar, ich habe neben mir im Unternehmen noch weitere 28000 Arbeitskollegenn, da gibt es keinen ( vielleichtd er Aufsichtsrat) der mit einem 3 Jahres vertrag beginnt.....

Aber der Fussabll hat seine eigenen Gesetzt was sowas angeht
Nee, das stimmt nicht. 28.000 Kollegen, nicht schlecht. Klingt nach einer Aktiengesellschaft, da hat der gesamte Vorstand auch maximal einen Anstellungsvertrag für 5 Jahre. Unabhängig von gesetzlichen Vorschirften (wie z.B. bei der AG) ist es gerade in wichtigen Positionen für beide Seiten oft ein Vorteil, wenn man solche Verträge schließt. Das betrifft Stellen, die eher von der jeweiligen Person geprägt sind und weniger von der Arbeitsanweisung, die von oben kommt. Im Fußball sind es halt überproportional viele (im sportlichen Bereich der Trainer und alle Spieler), auf die so etwas zutrifft. Das hat schon seine Richtigkeit.

Das ist im Übrigen auch kein bezahlter Urlaub, sondern der FCK verspricht dem Trainer ja, ihn 3 Jahre zu beschäftigen. Wenn er ihn freistellt, ist der FCK so gesehen selber schuld.
Brieschel hat geschrieben:3 Jahresverträge für Trainer sind definitiv zu viel.Welch ein Trainer packt es heutzutage(spez. FCK) diese lange Zeit ohne Rauschmiß zu überleben.Also ist mind. ein Jahr bezahlter Urlaub dabei.
Glaube aber daß Rekdal wenig verdient und deshalb aber einen 3.Jahresvertrag wollte ,und bekam,als Ausgleich sozusagen.
Das ist doch gerade der Witz. Gerade weil man heute bei der Schnellebigkeit des Fußballgeschäfts damit rechnen muß, zu jedem Zeitpunkt rauszufliegen, läßt sich kein Trainer von Format auf kürzere Verträge ein.

Sieh es mal so: Wenn ein Trainer erst mal 3 Jahre gebunden wird, hat er auch eine stärkere Position gegenüber den Spielern. Die müssen sich darauf einstellen, sich diesem Trainer erst mal für einen längeren Zeitpunkt durch Leistung empfehlen zu müssen. Auch wenn sie nicht so gut mit ihm zurecht kommen.

Außerdem ist das auch eine Art Selbstkontrolle für den Verein. Bei einem Dreijahresvertrag gehe ich mal davon aus, daß die Verantwortlichen sich das gut überlegt haben und keine Schnellschüsse getätigt wurden. Ich denke mal, im Fall Rekdal trifft das zu.

Wie gesagt, diese Verträge sind ok. Ob die Personalentscheidungen richtig waren, kann und wird sich halt erst später rausstellen. Wie immer ...
Gislason, wink emol!
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Beitrag von Mörserknecht »

Thomas hat geschrieben:@Mörserknecht:
Habe das Interview mit Wolf auch gelesen. Ich denke er meint mit dieser Aussage eher die Leute im Verein als das Umfeld... Wenn er die Fans nachträglich kritisieren würde, könnte ich das in der Tat auch nicht nachvollziehen. Aber was hinter den Kulissen abgelaufen ist, wer weiß. Ein Indiz dafür wäre auch die undurchsichtige Degradierung von Wolfs Bruder.

Naja, alles Spekulation ;)
Hi Thomas,
undurchsichtige Degradierung? Na ja, also der Grund ist wohl ziemlich profan: Arno war Wolles Scout. Neuer Sportdirektor, andere Vorstellungen. Deshalb würde ich es als Vorstand auch nie zulassen, daß die Verwandtschaft gleichzeitig solche Positionen im Verein besetzt. Da sind Interessenkonflikte programmiert. Wenn Wolle das zur Bedingung gemacht hat, hätte ich ihn vor die Wahl gestellt entweder ohne Bruder oder ohne Traineranstellung beim FCK.

Außerdem wurde er doch anständig behandelt. Sein Co-Trainer wollte nicht in seine Position einrücken - aus welchen Gründen auch immer. Gerade gegenüber Funkel müßte er doch ein Stück freundschaftliche Verbundenheit verspüren. Und Kandidaten, die aus der Ferne über ihn gestänkert haben, waren aus dem Rennen (leider... :wink: ).
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Teufel82
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Beitrag von Teufel82 »

Mörserknecht hat geschrieben:
Teufel82 hat geschrieben:Gerade wegen dem "bezahltem Urlaub" ist ein Trainerjob doch erst dann richtig lukrativ.
Passt es mal nicht kann man seinen Vertrag schön aussitzen und weiter Kohle verdienen.
Im "normalen" Arbeitswesen ist das undenkbar, ich habe neben mir im Unternehmen noch weitere 28000 Arbeitskollegenn, da gibt es keinen ( vielleichtd er Aufsichtsrat) der mit einem 3 Jahres vertrag beginnt.....

Aber der Fussabll hat seine eigenen Gesetzt was sowas angeht
Nee, das stimmt nicht. 28.000 Kollegen, nicht schlecht. Klingt nach einer Aktiengesellschaft, da hat der gesamte Vorstand auch maximal einen Anstellungsvertrag für 5 Jahre. Unabhängig von gesetzlichen Vorschirften (wie z.B. bei der AG) ist es gerade in wichtigen Positionen für beide Seiten oft ein Vorteil, wenn man solche Verträge schließt. Das betrifft Stellen, die eher von der jeweiligen Person geprägt sind und weniger von der Arbeitsanweisung, die von oben kommt. Im Fußball sind es halt überproportional viele (im sportlichen Bereich der Trainer und alle Spieler), auf die so etwas zutrifft. Das hat schon seine Richtigkeit.
Es ist einen GmBH!
Aber ob das ganze auf WW jetzt seine Richtigkeit hat mag ich mal zu bezweifeln, und damit meine ich jetzt nicht die rechtlichen Hintergründe. Der Verein hat ihm viele Freiheiten gegeben, er sollte erst den verein retten und dann sollte er ihn wieder in Liga 1 führen. Beides hat er nicht geschaftt. Im normalen Arbeitswesen ist es so wenn man bestimmte Vorraussetzungen nicht erfüllt wird man erst gar nicht eingestellt.
Das andere ist, ich arbeite für einen Discounter, es gibt bestimmte Vorlagen die man erfüllen sollte ( so sagen dies es jedenfalls ) oder muss ( was realität ist ).
Werden diese Vorlagen nicht eingehalten und es nimmt Schaden was die Einnahmen angeht so wird das Peronal wegrationalisiert, damit der Konzern sparen kann, deshalb auch die kurzen verträge.

Wie du richtig anmerkst ist er beurlaubt, das heißt der verein kann ihn von diesem Status wieder entbinden und ihm einen neue Arbeit zuteilen.
Aber was soll WW denn noch für den FCK tun, wenn seine Aussagen stimmen und er eh nicht mehr erwünscht ist?
Von daher gant klarer fehler des FCK´s ihn so einen langfristigen Vertrag zu geben.
Aber wir waren alle mindestens einmal im Leben blauäugig und begehen Fehler, allerdings sollte man aus Fehlern gelernt haben und Verträge vielleicht mal nadres aufsetzen
Robert Enke 24.08.1977 - 10.11.2009
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Yogi
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Beitrag von Yogi »

Satanische Ferse hat geschrieben:
rote teufel mittelsachsen hat geschrieben: Träum weiter. Wer macht das schon ???
Leute mit Charakter und einem Einsichtsvermögen, daß man für das Schweinegeld, das man schließlich verdient, auch eine adäquate Leistung abliefert ( z.B. kürzlich Jupp Heynckes, der sogar auf sämtliche Bezüge verzichtet hat).

Die Fehleinkäufe zum Winter haben ein Riesenloch in den Etat gerissen. Wer war nochmal der Chefscout mit dem tollen Riecher? Richtig: Arno Wolf, der Bruder von W.W...
ja, aber der Jupp ist die absolute Ausnahme,
das ehrt ihn , aber Jupp passt irgendwie nicht mehr in unsere Zeit.
Ich glaub der träumt öfters mal von den 70 zigern.
adu
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Beitrag von adu »

Hallo Wolle,
so sehr ich dich früher als Kämpfer auf dem Platz bewunderte, so sehr gehst du mir heute als Trainer auf die Nüsse.
Du tapst von einer Peinlichkeit in die nächste, ich kann mich z.B. noch an ein Gastspiel vom Club vor einigen Jahren in Aachen erinnern, als du von einem Plastikbierbecher getroffen zusammen gebrochen bist und angeblich in der Kabine deswegen am Tropf hingst. Das Spiel wurde damals bei einer Aachener Führung abgebrochen und später als "Geisterspiel" wiederholt. Hat aber nichts genützt, hat der Club nämlich damals verloren. Die ganzen Interviews nach schlechten Spielen, als jeder und alle daran Schuld waren nur nicht du selbst. Und das war ja nicht nur beim FCK der Fall, sondern auch schon in Wolfsburg und Nürnberg so. Packe dich mal an die eigene Nase und überlege was du falsch gemacht hast.
Du hast als keine Freunde mehr in Lautern, aber in Nürnberg? Wer soll das bitte sein? Leute im Vorstand, die dich wegen anhaltender Erfolgslosigkeit rausgeworfen haben? Die Fans, die wahrscheinlich noch heute drei Kreuze schlagen das du durch Hans Meier ersetzt wurdest und der dann mit deiner Mannschaft erst siegreich wurde?
Du hattest beim FCK alle Möglichkeiten. Finanziell ging man für dich an die Grenzen, und darüber hinaus. Aber du hast nichts daraus gemacht, nicht die anderen, DU!
Was ist in den Jahren zwischen Spieler und Trainer Wolf nur passiert, daß du so ein Jammerlappen wurdest?
Alex76
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Registriert: 11.04.2007, 22:15

Beitrag von Alex76 »

@ Vorredner

Die Diskussion über WW finde ich absolut angebracht. Ich kann mich noch an gewisse Worte erinnern, dass er sich der Verantwortung bewusst sei, er bei einem negativen Verlauf vom Berg gejagt werde. Ganz so schlimm ist es nicht gekommen, nach außen wurde er anständig beurlaubt. Meiner Meinung nach absolut zurecht. Ist halt ein Vertreter der alten Schule und das merkte man auch seinem Spielsystem an.

Was ich nicht verstehen kann, dass man seinem Lieblingsverein derart in den Rücken fällt. Der Handlungsspielraum des FCK ist derart begrenzt speziell durch die Entscheidungen des Trainers und Sportdirektors WW. Wie sieht er denn die Personalien Lexa (oder Daham). Welcher Verantwortung ist er sich den bewusst.

Auch wenn er von Michael Schjonberg enttäuscht ist, sollte er das nicht an seinem FCK auslassen; speziell an den 30.000 Zuschauern die Spiel für Spiel hoch gehen. Gerade in den Wochen vor Transferschluss wäre eine gütliche Einigung möglich gewesen und der jetzigen sportlichen Leitung ein Neuaufbau möglich gewesen. Jetzt zu Hause auf dem Sofa zu hoffen, dass wenn er schon nicht aufsteigt, sein Nachfolger auch möglichst viele Steine in den Weg gelegt werden solle, ist einfach von einem ehemailgen Spieler verwerflich. Da würde er sich dann eine Ausrede für sein Scheitern suchen.

Zugleich zeigt eine solche Personalie auch wie es teilweise um Exspieler bestellt ist. Sobald sie einen finanziellen Vorteil wittern, wird die lebenslängliche Treue beschworen. Wie dies dann aussieht, zeigt sich gerade jetzt bei WW, der mit Sicherheit nicht am Hungertod nagt. Bisher ist mir nur Stefan Kuntz willkommen, der Erfahrungen und Erfolge vorweisen kann, gleichzeitig auch als ehemaliger Nationalspieler in den Medien als Experte angesehen wird.

Daher bei den nächsten Personaldiskussionen nicht jeden Exspieler ins Spiel bringen. Auch die Rolle von Martin Wagner scheint mehr als zweifelhaft. Hätte er den langfristigen sportlichen Werdegang seines Spielers Halfar im Blick, dann würde der sich jetzt bei den Amateueren durchbeissen, um einen zweiten Fall Marco Reich zu verhindern. Ehrlich und bodenständig.
Zuletzt geändert von Alex76 am 13.09.2007, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Brieschel
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Beitrag von Brieschel »

@adu :applaus:
Als Trainer ein großer Versager und Sprücheklopfer,überall rausgeflogen-beim FCK leider zu spät-.Die eigene Mannschaft vor Spielen schlechtgeredet(in Dortmund,in Hamburg).Aber auch der findet wieder irgendeinen Verein,wenn er seinen Vertrag bei uns "abgeurlaubt"hat.
Jetzt sollte es aber entgültig durch ,sein das Thema Wolf.
redlight
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Beitrag von redlight »

Nee, das Thema Wolf ist garantiert nicht durch, solange öffentlich nicht mal ein Schatten auf diesen verbissenen und jetzt verbitterten ehemaligen Profi des FCK fällt.

Was denkt er, wer er ist? In Wolfsburg gescheitert, in Nürnberg rausgeschmissen. Ja und dann kam Roth, der Präsident dieses Clubs, der Wolf mit wärmsten Worten angepriesen hat, das ist der Richtige für euch. Natürlich nur nach dem Spiel gegen die Clubbacher, das 1:3 verloren ging, denn da hätte er ja womöglich Insiderwissen verwerten können. Nürnberg hatte übrigens sofort gehandelt und den neuen Trainer Meyer präsentiert.

Das Nachtreten im Fall Wolf kann ich überhaupt nicht verstehen, denn er bekam mehr Freiheiten als alle anderen Trainer des FCK eingeräumt: Aufbau einer neuen Mannschaft, Verstärkungen in der Winterpause, Bruder als Scout. Man hat ihm blind vertraut und leider keinen Vertrag mit Erfolgsklausel gegeben, nach dem Motto, wenn wir nicht aufsteigen, reduzieren sich die Bezüge.

Warum sind die anderen cleverer als wir, warum gibt man einem Trainer, der zuvor gescheitert ist, einen Persilschein, und warum werden Perspektivspieler, wie Hajnal, Ausstiegsklauseln eingeräumt, für 450000 Euro wechseln zu können. Das geht natürlich nicht an die Adresse an Schjönberg oder Rekdal, die beide für Notverkäufe gerade stehen müssen, weil Altlasten wie Wolf das verbleibende Geld verschlingen.

Wolfgang Wolf, wenn du deinem Verein und seinen Anhängern einen letzten Gefallen tun willst, dann unterschreib ein Angebot, das dir wieder die Chance gibt, dich zu beweisen, auch wenn du Geld verlierst, ansonsten werden wir dich als Loser und Abzocker im Gedächtnis behalten!
Geye
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Beitrag von Geye »

Ich bin jetzt schon neugierig wie über Rekdal geschrieben wird wenn er eines Tages wegen Erfolgslosigkeit entlassen wird.

Warum Wolf bem FCK keine Freunde mehr hat?
Bei dieser Vorstandschaft wird jeder ohne Freunde gehen.
Ich glaube Gerets, Jahra, Henke haben auch keine Freunde mehr beim FCK.


Otto hat noch Freunde beim FCK, aber das war vor der Zeit von Göbel und Co.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Geye hat geschrieben: ...
Otto hat noch Freunde beim FCK, aber das war vor der Zeit von Göbel und Co.
Ich wette Göbel und Co. werden noch viel weniger Freunde in und um den FCK haben wenn sie gehen. Vieleicht ist das ja auch ein Grund warum sie noch da sind.
Es gibt immer was zu lachen.
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