Also wäre JETZT der richtige Moment, nochmal der Stadiongesellschaft die Argumente auf den Tisch zu knallen. Eine aktuelle Zweitligatabelle sollte reichen um zu zeigen, dass die Kuh schon Ende dieser Saison tot sein kann.salamander hat geschrieben:(...) Aber mit diesen Belastungen schlachtet die Stadiongesellschaft die Kuh, die sie melken will. Denn außer dem FCK hat man keine Einnahmequelle. Und ein FCK in der Regionalliga wird auch keine 5 Mios im Jahr aufbringen.
Im Gegenzug muss Jena aber die Profiabteilung in eine GmbH auslagern und der russische Investor bekommt 49% der Anteile. Dafür, dass dieser dann quasi den halben Verein besitzt, sind 20 Mio in 5 Jahren gar nicht so viel, die FCK-Mitglieder würden so einem Deal (zu Recht) niemals zustimmen. Also bleibt dem FCK nur der Verkauf des Stadionnamens, auch hierzu müsste jetzt mal die Sponsorensuche intensiviert werden (falls das nicht schon im Gange ist).kadlec hat geschrieben:(...) daß Jena einen Sponsor aus Rußland an Land gezogen hat. 20 Millionen Euro für 5 Jahre Partnerschaft. Ich glaubs nicht, nur wir finden niemanden.
geist hat geschrieben:Also wäre JETZT der richtige Moment, nochmal der Stadiongesellschaft die Argumente auf den Tisch zu knallen. Eine aktuelle Zweitligatabelle sollte reichen um zu zeigen, dass die Kuh schon Ende dieser Saison tot sein kann.salamander hat geschrieben:(...) Aber mit diesen Belastungen schlachtet die Stadiongesellschaft die Kuh, die sie melken will. Denn außer dem FCK hat man keine Einnahmequelle. Und ein FCK in der Regionalliga wird auch keine 5 Mios im Jahr aufbringen.
Das mit den Unterhaltungskosten hab´ich irgendwie nicht mitbekommen (oder verdrängt, bei diesem Thema gut möglich).Mörserknecht hat geschrieben: Weiß gar nicht, was plötzlich alle haben. Das war doch von Anfang an öffentlich, wie viel der FCK zahlen muß.
Da frag´ich Dich mal ganz naiv: Welche Auswirkungen hätte das denn auf den FCK ?Mörserknecht hat geschrieben:Übrigens, die Stadiongesellschaft ist doch selber dauerhaft klamm. Wenn der FCK weniger Miete bezahlt, droht denen doch die Zahlungsunfähigkeit. Wenn die Stadiongesellschaft erst mal insolvent ist, geht der Spaß erst richtig los. Bleibt zu hoffen, daß das nie passiert.
Da gibt es letztlich zwei Möglichkeiten:geist hat geschrieben: Da frag´ich Dich mal ganz naiv: Welche Auswirkungen hätte das denn auf den FCK ?
Wobei für die Umbenennung des Stadionnamens ebenso wie für eine Ausgliederung der Fußball-Abteilung immer noch das "Ja" der Mitgliederversammlung erforderlich ist (wurde mittlerweile mehrmals vom FCK bestätigt). Ist im Stadion-Vertrag so festgelegt.Mörserknecht hat geschrieben:In dem Fall werden wohl beide Seiten einen Neuabschluß des Mietvertrages herbeiführen wollen, denn der FCK will ja bestimmt künftig weniger Miete zahlen. Darauf könnte der Käufer durchaus eingehen. Wenn er was davon hat. Zum Beispiel, daß das Stadion dann seinen Namen trägt, die diesbezügliche Nutzung mietvertraglich also dem Eigentümer verbleibt.
Dann muß keiner mehr diskutieren, ob man den Stadionnamen antasten darf. Dann ist es sogar so weit, daß der FCK nicht mal die Möglichkeit hätte, diesen zu verwerten.
Danke für die interessanten Ausführungen. Und bzgl. Stadionname entnehme ich daraus mal ein weiteres Argument, das Thema ganz schnell anzugehen. Also nicht nur um finanziell mehr Spielraum zu bekommen, sondern auch um beim skizzierten "Fall der Fälle" mehr Einfluss nehmen zu können (ein bestehender Sponsorenvertrag könnte dann ja nicht einfach vom Tisch gewischt werden).Mörserknecht hat geschrieben:(...) Dann muß keiner mehr diskutieren, ob man den Stadionnamen antasten darf. Dann ist es sogar so weit, daß der FCK nicht mal die Möglichkeit hätte, diesen zu verwerten. Dafür halt weniger Miete. Ist ja wirtschaftlich das gleiche wie Verwertung und Finanzierung der aktuellen Miete mit den Einnahmen.
Wobei also ein "Nein" der Mitglieder zur Namensvermarktung realistisch gesehen nur solange Bestand hätte, wie die Stadiongesellschaft nicht pleite geht.Thomas hat geschrieben:(...) Wobei für die Umbenennung des Stadionnamens ebenso wie für eine Ausgliederung der Fußball-Abteilung immer noch das "Ja" der Mitgliederversammlung erforderlich ist (wurde mittlerweile mehrmals vom FCK bestätigt). Ist im Stadion-Vertrag so festgelegt.
Thomas hat geschrieben:Zwar keine Altlasten, aber laufende Kosten - in diesem Artikel steht, was das Stadion neben der Miete (3,2 Millionen) jedes Jahr an laufenden Kosten verursacht (1,6 Millionen): http://www.fussball.com/news-view-31981 ... utern.html
Das zur WM-Arena ausgebaute Fritz-Walter-Stadion, durch dessen Verkauf an eine Betreibergesellschaft für 56 Millionen Euro die Pfälzer 2004 den drohenden Ruin abwendeten, kostet den Verein per anno 3,2 Millionen Euro Miete und verschlingt noch einmal 1,6 Millionen Euro an laufenden Kosten.
Wenn Du ein klitzekleines bischen nach oben scrollst, dann steht da genau das gleiche. Und dass dieses Modell uns eher nicht neidisch machen muss.adu hat geschrieben:Inzwischen ist es schon soweit, daß uns sogar Jena finanziel überflügeln wird. Habe gestern irgendwo gelesen, daß bei denen ein russischer Großinvestor einsteigt. Der soll 20-25 Millionen in den nächsten 5 Jahren in den Verein pumpen. Allerdings ist der dann auch zu 49% am Club beteiligt.
Man kann ja das sogenannte Sanierungskonzept bewerten wie man will, aber dass da ein paar Schulden "vergessen" wurden kann man wohl ausschließen.Geye hat geschrieben:(...) Das ganze Geschwätz von Stationmiete usw. ist nur ein Ablenkungsmanöver von einem grossen Mist den sie da oben verbockt haben.
Vielleicht hat man vergessen die Altschulden mit einzubeziehen.
Das würde bedeuten der FCK zahlt noch Schulden für Umbauten am Stadion. für ein Stadion das ihm nicht mehr gehört.
Ups, hatte deinen Post glatt übersehen, sry.geist hat geschrieben:Wenn Du ein klitzekleines bischen nach oben scrollst, dann steht da genau das gleiche. Und dass dieses Modell uns eher nicht neidisch machen muss.adu hat geschrieben:Inzwischen ist es schon soweit, daß uns sogar Jena finanziel überflügeln wird. Habe gestern irgendwo gelesen, daß bei denen ein russischer Großinvestor einsteigt. Der soll 20-25 Millionen in den nächsten 5 Jahren in den Verein pumpen. Allerdings ist der dann auch zu 49% am Club beteiligt.
Ich glaube das ist es, man muss sich mal vorstellen, man würde den FCK ZUR HÄLFTE für lumpige 20 Mio regelrecht verramschen - undenkbar.adu hat geschrieben:Vielleicht wollten die Russen aber auch bei anderen Vereinen einsteigen und Jena waren die einzigsten die es mitmachten, keine Ahnung.
Ganz genau, zur Not müssen wir halt mal gezielt nachfragen, gerade auch bzgl. dieser Verhandlungen mit der Stadiongesellschaft.Altmeister hat geschrieben:Geist:
Da wären wir wieder beim Thema Altlasten. Irgendwas ist da noch.
Wir müssen versuchen, spätestens bei der nächsten Mitgliederversammlung herauszubekommen, was das konkret für den FCK bedeutet.
Das hieße doch, je früher man das Thema angeht, desto besser. Ich befürchte aber, dass die Verantwortlichen sich etwas davor scheuen, weil sie fürchten, sich dadurch dem Unmut der Fans und Mitglieder auszusetzen.Altmeister hat geschrieben:Und was das Thema Umbenennung des Stadionnamens angeht:
Ich bin mir sicher, dass eine Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit dafür wäre. Auch wenn man in diesem Forum einen anderen Eindruck gewinnen kann. Die Frage ist nur noch: Hat der FCK dann zu gegebener Zeit überhaupt noch etwas von der Umbenennung des Fritz-Walter-Stadions oder kassieren dann auch noch andere dafür?
Das wäre dann der Super-Gau.
Naja, Jens Atraktivität darfst Du nicht erst ab der Wende beurteilen, soo uncool ist der Laden auch wieder nicht. Wobei ich auch nicht annehme das die Russen unbedingt nach Atraktivtät gehen, sonder danach wer sowas mit sich machen lässt. Schalke weiß ja heute noch net woran sie mit Gazprom letztendlich sind!adu hat geschrieben:Ups, hatte deinen Post glatt übersehen, sry.geist hat geschrieben: Wenn Du ein klitzekleines bischen nach oben scrollst, dann steht da genau das gleiche. Und dass dieses Modell uns eher nicht neidisch machen muss.
Neidisch sollte man auf das "Jena-Modell" wirklich nicht sein. Hat für mich so etwas wie seine Seele verkaufen. Ich frage mich nur, warum ausgerechnet Jena. Das ist doch eigentlich einer der unatraktivsten Clubs überhaupt im deutschen Profifußball. Vielleicht wollten die Russen aber auch bei anderen Vereinen einsteigen und Jena waren die einzigsten die es mitmachten, keine Ahnung.
Es kann doch aber nicht sein, daß es in der Pfalz, oder auch darüber hinaus, keinen großen Konzern gibt der den FCK unterstützen will. Ich denke da nur mal z.B. an BASF in LU, oder Daimler in Wörth am Rhein. Okay, die unterstützen den Breitensport, aber denen tut es doch nun wirklich nicht weh den FCK mit ein paar Euro zu unterstützen. Es müßen ja nicht gleich 100 sein, mit 5 Millionen im Jahr wäre uns auch schon sehr geholfen. Oder sind wir schon so tief gesunken, daß niemand mehr etwas mit uns zu tun haben möchte?
Zunächst ist es ja so, daß in der Satzung steht: "Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion".geist hat geschrieben:Wobei also ein "Nein" der Mitglieder zur Namensvermarktung realistisch gesehen nur solange Bestand hätte, wie die Stadiongesellschaft nicht pleite geht.Thomas hat geschrieben:(...) Wobei für die Umbenennung des Stadionnamens ebenso wie für eine Ausgliederung der Fußball-Abteilung immer noch das "Ja" der Mitgliederversammlung erforderlich ist (wurde mittlerweile mehrmals vom FCK bestätigt). Ist im Stadion-Vertrag so festgelegt.
Bin ich mir nicht sicher. Es wurde nur gesagt, dass das "damals in den Verträgen mit der Stadiongesellschaft so festgelegt wurde".Mörserknecht hat geschrieben:Thomas, was meinst Du mit "Stadionvertrag"? Mietvertrag oder Gesellschaftsvertrag der Stadiongesellschaft?
hilpat hat geschrieben:Ich frage mich wie Dortmund es geschafft hat die hatten mehr Schulden als wir und die scheinen jetzt ja noch genügend spielraum zu haben.
Fakt ist: Geld verdient man nur in der 1.Liga. In der momentanen Situation bleibt uns nur zu hoffen das die Mannschaft in der oberen Tabellenhälfte mitspiele und das wir im Pokal weit kommen. Das könnte uns Finanzeil ein ganz klein wenig auf die Beine helfen. Und die Zuschauerzahlen müssen sich in dem Beriech bewegen wie letztes Jahr aber das ist wahrscheinlich nur Wunschgedanke.
Bis zu dem Punkt gebe ich Dir recht, im allerschlimmsten Fall wäre der Stadionname noch zu verschmerzen, aber das irgendwelche Halbmafiosi sich auf unserem Rücken vergnügen ist nicht zu tollerieren.Bingo hat geschrieben: ...
Und ob der nun aus Rußland, China, der Mongolei oder sonst woher kommt, wäre mir dabei völlig egal. Hauptsache wäre doch, dass wir die " Roten Teufel " weiterhin auf dem Betzenberg tanzen und spielen sehen.
Unter diesen Umständen darf/muß der Stadionname zweitrangig sein.