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50+1: Schiedsgericht genehmigt Hannovers Antrag (transfermarkt.de)

Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.
rmpa77
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Beitrag von rmpa77 »

Und bald heißt es hoffentlich Spartak Hannover. Ich könnte brechen.
50+1: Schiedgericht genehmigt Hannovers Antrag

Wie der Bundesligist Hannover 96 in einer Pressemitteilung vermeldet, hat das ständige Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen dem Antrag des Vereins auf eine Modifizierung der sogenannten "50+1"-Regel stattgegeben. Demnach erhalten die Vereine der DFL in Zukunft die Möglichkeit, im Rahmen einer langfristigen Kooperation mit Förderern diesen nach Ablauf von 20 Jahren die Kapital- und/oder Stimmenmehrheit an der lizenzierten Gesellschaft zu übertragen. ...
weiter: http://www.transfermarkt.de/de/50+1-sch ... 71056.html
Zuletzt geändert von Thomas am 30.08.2011, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In eigenen Thread verschoben, da wichtiges Thema.
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Lautrer Jung
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Beitrag von Lautrer Jung »

Igitt... :kotz:
Aus Scheisse Gold machen :lol:
Stimpy001
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Beitrag von Stimpy001 »

http://www.faz.net/artikel/C30127/50-1- ... 94051.html

Jop, hier auch noch mal ein Auszug aus der FAZ. Wünsche H96, dass irgendwann mal ein Oligarch da einsteigt, das Tafelsilber verkloppt und sich dann von der verbrannten Erde macht. :x
Westkurvenveteran

Beitrag von Westkurvenveteran »

Freie Bahn für Hopp und Co ...
Betzi191
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Beitrag von Betzi191 »

:kotz: jetzt haben wirs bald hier wie in England....
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Schnorrebachteufel
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Beitrag von Schnorrebachteufel »

Gute Nacht,Fußball.....jetzt haben diese Konsorten schon den Schuh in der Tür :( :x
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pro Fanfreundschaft
scheiss fc köln

Beitrag von scheiss fc köln »

Und seit wann "fördert" der Kind 96 schon? Ich habe vor Jahren hier schon geschrieben, dass es ihm vermutlich erstmal darum geht, dort persönlich als "Investor" aufzutreten und noch etwas mehr das Sagen zu haben.

Ist mir aber, ehrlich gesagt, eigentlich auch total egal.
Laudrer1988
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Beitrag von Laudrer1988 »

Und tschüss schöner Fussball! :(
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...
Annerschdwu is Annerschd un halt net wie in de Palz!
Pik Sieben
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Beitrag von Pik Sieben »

Eigentlich war es wohl zu erwarten, dass das früher oder später so kommt, aber es bestürzt mich gerade trotzdem. Ich will mir nicht ausmalen, wo das hinführt.
Nicht weise werden, zornig bleiben! - Max Frisch
WällerDevil
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Beitrag von WällerDevil »

Tja das war es dann wohl mit der schöne heilen deutschen fussball welt.
Mit dem FCK ist es wie mit der Großen Liebe sie kann dir manchmal tierisch auf den Sack gehen.
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

Das ist dann wirklich ein Schock.
jeffsmart
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Beitrag von jeffsmart »

Westkurvenveteran hat geschrieben:Freie Bahn für Hopp und Co ...
Jup ... sie müssen halt nur Geduld haben, bis sie das was sie jetzt eh schon tun, auch offiziell machen dürfen :x
Con la voluntad de lucha y la meta! Rojo Blanco Rojo, para toda la vida!
Steini
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Beitrag von Steini »

jeffsmart hat geschrieben:
Westkurvenveteran hat geschrieben:Freie Bahn für Hopp und Co ...
Jup ... sie müssen halt nur Geduld haben, bis sie das was sie jetzt eh schon tun, auch offiziell machen dürfen :x
so alt wird der Hepp nett der regt sich viel zu sehr über die "Liebkosungen" auf, die ihm dann und wann widerfahren... :lol:
herzdrigger

Beitrag von herzdrigger »

Langsam und unaufhörlich werden die Strukturen ausgehöhlt, bzw. sind schon ausgehöhlt worden.
Armer Fußball.
jeffsmart
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Beitrag von jeffsmart »

Steini hat geschrieben:
jeffsmart hat geschrieben: Jup ... sie müssen halt nur Geduld haben, bis sie das was sie jetzt eh schon tun, auch offiziell machen dürfen :x
so alt wird der Hepp nett der regt sich viel zu sehr über die "Liebkosungen" auf, die ihm dann und wann widerfahren... :lol:
Dann und wann heisst 34x im Jahr (Pokal nicht einbezogen)?
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Diablo-Rojo
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Beitrag von Diablo-Rojo »

Heimlich still und leiser während der Transferendrally - kein blöder Zeitpunkt für so eine Meldung (die eigentlich auf der Startseite stehen sollte, mMn).

Tja, vielen Dank, Martin Dreckskind. Deine Hörgeräte kannste dann schön an Deinen künftigen Geschäftspartner verticken. :nachdenklich:

der tag, an dem einer beim betze á la 1860-scheich einsteigt, wird der tag sein, an dem ich die dk abgebe. das hab ich mir geschworen. ich werde mir nicht die nerven zerreiben für den spass eines gelangweilten öl-multis, der einfach nicht mehr weiß wohin mit seiner kohle. no way.

Grüße,

D-R
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Alex76
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Beitrag von Alex76 »

Diablo-Rojo hat geschrieben:Heimlich still und leiser während der Transferendrally - kein blöder Zeitpunkt für so eine Meldung (die eigentlich auf der Startseite stehen sollte, mMn).

Tja, vielen Dank, Martin Dreckskind. Deine Hörgeräte kannste dann schön an Deinen künftigen Geschäftspartner verticken. :nachdenklich:

der tag, an dem einer beim betze á la 1860-scheich einsteigt, wird der tag sein, an dem ich die dk abgebe. das hab ich mir geschworen. ich werde mir nicht die nerven zerreiben für den spass eines gelangweilten öl-multis, der einfach nicht mehr weiß wohin mit seiner kohle. no way.

Grüße,

D-R
Da ich den Einstieg des - Nicht-Scheichs - Husan Ismaik kurz vor seinem Einstieg bereits recht ausführlich in den Münchner Medien verfolgt habe, muss ich eine Lanze für den Geldgeber brechen!

Der Fehler bei 1860 resultierte in der Kooperation mit dem FC Bayern Müchen beim Bau der Allianz-Arena. Ohne die Zustimmung der Löwen wäre der WM-Standort München nicht möglich gewesen. Da der von Rekordergebnis zu Rekordergebnis strebende FC Bayern München zusammen mit den Löwen die Kosten für den Stadionbau und die Unterhaltung übernahmen, die nicht gerade unerheblich waren, oblag es der Stadt München die Infrastrukturkosten zu übernehmen. Mit Sicherheit konnte man einen Wildmoser von der Idee begeistern, allzumal da auch sportliche Prominenz am Werke war wie ein Beckenbauer, Rummenigge, Hoeness, BB aus Leimen, die das PROJEKT Allianzarena anschoben. Und mit der Macht eines schwarzen Herrn Stoiber im Aufsichtsrat des FC Bayern. Für mich war das aus Sicht von Wildmoser letztliche eine menschliche Entscheidung unter einem gewissen Druck; leider zum Unglück der Löwen, zumal man sich auch von der Basis (Working-Class)wegentwickelte.

Wäre dieser Pakt der Vernunft nicht gefunden worden, so
würde der TSV in einem umgebauten Grünwalderstadion spielen, mit den Bender-Zwillingen, mit einem ständig ausverkauften Stadion in der ersten oder zweiten Liga. Der FC Bayern München würde in einem ungebauten Olympiastadion spielen (unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes) oder eine Allianzarena selber stemmen. Und dazu müsste man eigenständig einen Volksentscheid - Pro Allianzarena mit den verbundenen Infrastrukturkosten stemmen. Dazu hätten selbst die obengenannten Persönlichkeiten in München keine Mehrheit gefunden. :!:

Bei 1860 München habe ich das Gefühl, dass die Symbiose zwischen Kapitalgeber und Verein stimmt, weil auch Ideen für eine einvernehmliche Lösung beim Rückkauf der nicht-stimmberechtigten Anteile in gewissen Kreisen existieren.

Auch dass man sich auf eine eventuell ungewöhnliche Stadionlösung einigen könnte. Anders als die Fußballweltmeisterschaft 2006, bietet die Bewerbung für die olympischen Spiele 2022 gewisse Möglichkeiten um den Ausstieg aus der Arena zu forcieren und einen eigenen Löwenkäfig zu schaffen, wenngleich der Gang nach Giesing wohl verschlossen bleibt und nur mit einem unnötigem finanziellem Kraftakt zu stemmen ist, da die Umgebung nur ein Stadion mit einer Kapazität für maximal 27.000 Zuschauer zulassen würde.

Dies zur Verteidigung von Husan Ismaik, der in einer existentiellen Notlage :!: dem Verein geholfen hat, ohne dass es die in München ansässigen Unternehmen peripher interessiert hätte, weil diese die Umstände für die Misere nicht erkannt haben. Stattdessen sonnt man sich im Glanze der Mir san Mir-Mentalität des FC Bayern und vergisst wer die Last und Drecksarbeit geleistet hat. :!:
Natürlich haben die Löwenverantwortlichen Fehler gemacht bei Spielereinkäufen. Anders als beim FC Bayern fallen diese Fehleinkäufe aber auch stärker ins Gewicht und sind nicht durch das Festgeldkonto gedeckt. Der Vergleich der Kreditwürdigkeit beider vergessen wir mal lieber! Man sollte speziell als FCK-Fan auch so fair sein, anzuerkennen, dass der Verein es mit einem Konkurrenten á la Bayern München und dem politischen Druck einer CSU wohl schwerer hat, als die beiden Profimannschaften in RLP und dass sage ich als FCK-Fan aus Mainz.

Und wenn die Mainzer Deppen über unsere Stadionfinanzierung maulen, dann sollen sie mir bitte erklären wie man ohne gewisse Erfahrungswerte und den Wegfall der fest eingeplanten Kirchgelder eine Stadionfinanzierung an unserer Stelle gestemmt hätte. Wäre die DFL auf die glorreiche Idee gekommen im Schatten der eigenen Niederlassung mit der Deutschen Bank oder der Commerzbank diesen Fall abzusichern :!: , dann wäre die Vereinschronik des FCK um die Zeit Jäggi ärmer und die Zeit Wieschemann/Friedrich wohl reicher, obwohl letztgenannte jetzt auch keine Vorbilder sind. Und dass die Banken erst gar nicht auf die Idee kamen ein solches Risiko zu erkennen, spricht auch nicht gerade für die Kreativität der Schlipsträger aus Mainhattan.

Mit dem Hannoveraner Antrag hat das Schiedsgericht sich dem Druck von Herrn Kind gebeugt, statt dass man mit VW und Bayer auf eine Regelung im Sinne der 50+1 Regel gedrängt hätte, was wohl auch einen Kind gnädig gestimmt hätte und einen gewissen vorbildhaften Charakter für Investorenlösungen im restlichen Europa hätte.

Man sollte sich einfach mal besinnen was ein am Arbeitsplatz hängender Talanxmitarbeiter mit Familie am letzten Spieltag denkt, wenn Hannover bei Hoffenheim spielt und es um Auf-, Abstieg oder Championsleague geht und der Chef in gewissen Nöten ist. Dann hätten wir Mitarbeiter wie der im Gästeblock von Hoffenheim. Wollen wir das wirklich, wenn von seiten des DFB und der DFL mit Fairplay geworben wird?! Will ein funktionierendes Hannover 96 zu Hoffenheim mutieren mit allen negativen Konsequenzen? Das kann auch nicht im Sinne eines weitsichtig denken Konzernchefs sein, der auf negative Schlagzeile wohl bedeutend panischer reagiert als auf positive! Aber vielleicht kann man mit mit dem Banker in London dieses Risiko absichern... . Zudem hat ja auch die Sportberichterstattung in/und um Mainz und Hoffenheim gezeigt, wie gewisse DFB protegierte Vereinsprojekte gehypt werden und der Begriff "GEIL" wohlwollenden Anklang finden, wohingegen man den wahren Sportler in Niederlagen ungestraft über den Lauterer Platz rennend und gestikulierend(!) sieht und er sich mit seinem Ziehsohn in Dortmund über Fairplay streiten sieht. In dem Moment musste ich an den Abstieg des FCK in Leverkusen denken, wobei ich eine solche Reaktion wie der Brothers in Love und in Common nicht registriert hatte, wenngleich sich der Werkskonzern nicht nur auf dem Platz beim Gegentor, sondern auch bei seinen vorgezogenen Umbaumaßnahmen des Gästeblocks recht unfair gezeigt hat, um einer Pfälzer Invasion zu entgehen... . Wenn wir dann noch den Lakic-Transfer mit Pressefoto betrachten ...

Sorry bei solchen deutschen Vorbildern, wünscht man sich wirklich die Abspaltung der Pfalz von Deutschland. Mit den Vorbildern aus Mainz und dem Rest der Republik, kann sich wohl jeder Psychiater oder Medienvertreter identifizieren. Ich nicht!

Spätestens wenn die Wirtschaft zu Beginn des Klimagipfels in Südafrika nicht auch mal mit unkonventionellen Ideen die Politik überrascht, dann ist Hopfen und Malz eh verloren und man kann nur hoffen, dass einem die Pfälzer Weinschorle noch schmeckt. Aber sollte es den großen Knall geben, können wir uns beruhigt zurücklehnen, weil wir gut versichert sind. :teufel2:

Wer jetzt noch über den TSV 1860 München mosert, der verkennt die eigene Situation.
Sportlich haben die Löwen ein Mittelfeld und Sturm zusammengestellt und entwickelt (aus der eigenen Jugend und unserer :!: ), welches sich ein Herr Kurz nur wünschen kann, mit einem 6er modernster Prägung (Bierofka als umfunktionierter Außensspieler) und Außenspieler ohne Starallüren wie der zuletzt abgegebene Ilicevic. Mit der Münchner Offensive wäre mir beim FCK nicht bange, wenn dann die auf Pressing ausgerichteten Bayern, Dortmunder, Hannoveraner oder Mainzer kämen.
Der Bericht über die Machenschaften von VW hatte ihren Ursprung im süddeutschen Raum: http://www.sueddeutsche.de/sport/fussba ... -1.1126206.
Inwiefern die Bayern da einen Einfluß haben, lasse ich mal dahingestellt, da diese ja das unseriöse Finanzgebaren verurteilen :wink: . Vielleicht hat sich auch nur ein unabhängiger Journalist gewagt mal unbequemer zu recherchieren.

Spätestens nach dem Katastrophenkick gegen den FC Bayern sollte nicht der Lauterer Teufel, sondern der Pfälzer Löwe in uns allen auf allen Ebenen geweckt werden. Wenn Du nur in Gedanken kommst Deine Dauerkarte abzugeben, dann gibst Du auch ein Stück des Erbes von Fritz Walter ab, kapitulierst vor einer rheinischen und bajuwarischen (Übergangs-)Macht. Speziell das Frankfurtspiel (0:3) in der letzten Saison war das Hallo-Wach-Zeichen für den Klassenerhalt!!!

Zum Jahreswechsel sollten auch gewisse auf dem Markt etablierte (von uns!) verantwortungsbewusste Einnahmequellen generiert werden, um Spielraum für sinnvolle Neuverpflichtungen in der Winterpause zu haben - in Wertschätzung und im Sinne von Fritz Walter. Den Blick sollte man auf den zweiten Löwenverein in der 2.Liga legen!

Vier Jahre haben wir in der 2.Liga gelitten: im Nachhinein waren es vier Olympische Jahre!
Ob diese vier Jahre auch der Hölle Betzenberg verantwortungsbewusst abgefackeltes Feuer entfachen lassen, wird wohl der DFB entscheiden. Im Gegensatz zu den Herren da oben, haben wir einen berechtigten Grund. Schließlich haben wir gewisse Dates to Remember nicht vergessen.

Lasst uns gemeinsam den "Pfälzer Überfall" auf das Herzen der Bayern vorbereiten: Münchens Wahre Liebe ist und bleibt Löwenblau!!!

DAHER VORMERKEN:
So
02.10. 13:30
1860 München - Dynamo Dresden -:- (-:-)

Anschließend dreifache Löwenparty auf dem Oktoberfest!!! Lederhosen sind verboten, denn mir san Pfälzer!!!
Motto: http://www.youtube.com/watch?v=IA7tW-8S ... re=related.

Das wahre Derby ist gegen Bayern. Und im Rückspiel gibt es die passende Antwort auf die Lahmschen Versprecher.

Was die Bayern und der Rest der Liga NIE schaffen: Die Pfalz sagt OlympJA
Der sächsische Löwe bald auch!
- Candidate City: Munich 2022 -
Die wichtigsten Innovationen sind jene, die das Denken verändern.

Prof. Dr. Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger
betze-weck
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Beitrag von betze-weck »

Wenn die Regelung so umgesetzt wird und auch so bleibt, kann ich schlussendlich damit leben. Es war doch klar, dass eine Modifizierung der bisherigen Bestimmungen kommt, da diese europarechtlich höchst fragwürdig war. Da kamen selbst die ach so selbstsicheren Herren bei der DFL ins schwitzen. Jetzt kann man weiter getreu dem Motto "Wo kein Kläger da kein Richter" verfahren und sogar das trotzige Kind kommt wieder aus seiner Schmollecke heraus.

Sollen die Herren Kind und Rossmann doch H96 zu einer Erlebnisladen für Drogerieartikel und Hörgeräteverkauf ummodeln, who cares? Die jeweiligen Vereine und somit auch unser FCK werden doch nicht gezwungen Investoren ins Boot zu holen. Auch kann ich die Schwarzmalerei und den erneuten Abgesang auf den geliebten Fußball nicht wirklich nachvollziehen. 20 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Zuviel Zeit für "Heuschrecken" nach schlechtem Vorbild a la Premier League.
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Beitrag von Diablo-Rojo »

betze-weck hat geschrieben:... 20 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Zuviel Zeit für "Heuschrecken" nach schlechtem Vorbild a la Premier League.
Es geht doch nur darum , dass die "Kooperation" bereits 20 Jahre Bestand hat. Das kann auch bedeuten, dass ich die letzten 10 schon Trikotsponsor o.ä. war. Deswegen hat das Dreckskind auch an anderer Stelle vorgerechnet, dass er ja schon seit 1997 bei H96 aktiv/engagiert ist. 1997 + 20Jahre, da sind wir dann bei 2017 - also in sechs Jahren. Und wer sagt, dass die Fa. Kind dann nicht Bestandteil von (was-weiß-ich) Johnson&Johnson ist. Und dann?

@Alex76: Tut mir Leid, aber Dein Beitrag passt zu 90% nicht ins Thema und geht mir auch mit einer Range von Klimagipfel bis Stoiber zu weit.

Nur zu dem Thema Abgabe Dauerkarte: Nur weil ich diese abgeben würde, würde sich meine Bewunderung für FW und meine Liebe zum Verein nicht verändern. Ich bleibe aber dabei, dass ich nicht die Marionette irgendeines HedgeFondsManagers werde, die sich samstags ihr Trikot überstreift und im Takt Bumm-Klatsch-Bumm-Klatsch macht. Und genau auf diesem Weg sind wir doch schon; wird durch die defact-Abschaffung von 50+1 nur beschleunigt.

Wer jemals bei einem Spiel der Nationalmannschaft 2010/2011 live im Stadion war, der sieht es mit offenen Augen.

Grüße,

D-R
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Beitrag von betze-weck »

Diablo-Rojo hat geschrieben:Es geht doch nur darum , dass die "Kooperation" bereits 20 Jahre Bestand hat. Das kann auch bedeuten, dass ich die letzten 10 schon Trikotsponsor o.ä. war. Deswegen hat das Dreckskind auch an anderer Stelle vorgerechnet, dass er ja schon seit 1997 bei H96 aktiv/engagiert ist. 1997 + 20Jahre, da sind wir dann bei 2017 - also in sechs Jahren. Und wer sagt, dass die Fa. Kind dann nicht Bestandteil von (was-weiß-ich) Johnson&Johnson ist. Und dann?
Das ist mir auch klar. Nichts desto trotz ist dies ein 96er-Problem und erst mal nicht unseres bzw. eines der anderen Vereine. Wer sich verkaufen will, wird dazu immer einen Weg finden.
Wenn man die Konstellation auf den FCK übertragen will, sehe ich als langjährigen Gönner lediglich die Karlsberg-Brauerei. Der spreche ich zunächst sowohl Mittel als auch Interesse für/an eine(r) Mehrheitsübernahme beim FCK ab.
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Beitrag von Diablo-Rojo »

Ist aber doch zu kurz gedacht. Wenn Mannschaften wie 96 die nächste Investitionsausbaustufe zünden können, was werden wohl andere Vereine tun um Chancengleichheit zu wahren? Ich spreche da in erster Linie von Köln, Gladbach, Frankfurt, Schalke ..... die haben alle langjährige, potente Partner (REWE, Ford, Diebels, Kyocera, FRaport, Commerzbank usw.).

Was wird (muss) dann der FCK wohl tun/anstreben?

Ich bleibe dabei, mit diesem Urteil ist der finale Startschuss für die "ÜBernahme" des Fußballs erfolgt. Die Kettenreaktion wird nicht zu stoppen. sein. Und: Wer sagt, dass es bei der 20-Jahresfrist bleiben muss? Unsere Bundesregierung macht doch momentan allenthalben vor, dass mich das Geschwätz von gestern heute nicht mehr kratzt.

Grüße,

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Beitrag von betze-weck »

In der grundsätzlichen Frage sind wir uns doch einig. Auch ich bin nicht wirklich glücklich mit dem Beschluss bzw. grundsätzlich gegen eine Aufgabe von 50+1. Wäre jedoch dieser Kompromiss nicht geschlossen worden und das Kind vor den EuGH gezogen, wäre das Ergebnis noch weitaus schlimmer ausgefallen. Dass es die weitere Entwicklung zu beobachten und notfalls einzugreifen gilt (JHV), setze ich als selbstverständlich voraus.

Es bleibt allerdings die Frage, ob die von Dir genannten Unternehmen überhaupt ein Interesse an einer Mehrheitsübernahme haben. Darüber hinaus sind, gerade in der Premier League, welche immer als das abschreckende Beispiel schlechthin genannt wird, eher die Privatleute (Gillet, Hicks, Glazer, Shinawatra etc.) bzw. ausländische Konsortien mit (angeblich) viel Geld und wenig Ahnung das große Problem. Diese klassischen Heuschrecken, vor denen wohl alle die meiste Angst haben, sollten jedoch auch vom jetztigen Status quo abgeschreckt werden. Diese müssten jetzt erst mal ein Engagement eingehen und 20 Jahre lang die Füße stillhalten, was nicht ihrem Ziel vom kurzfristigen Gewinn entsprechen dürfte. Von daher gehe ich davon aus, dass es hier so schnell nicht zu Fällen wie bei Notts County, Racing Santander etc. kommen wird.
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eye of the tiger
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Beitrag von eye of the tiger »

Ich kann Hannover verstehen. ZUmindest im Grundsatz. Sie wollen halt was machen, wozu sie die Mittel haben, dürfen das aber offiziell nicht. Andererseits verstoßen einige Vereine dagegen und das interessiert keine Sau und diese haben einen Vorteil.

Wenn man das so sieht, muss Kind eigentlich für seinen Verein versuchen, das bestmögliche rauszuholen.

Für mich persönlich ist ein Fußball ohne 50+1 Regel undenkbar, sowas wie in England will doch echt kein Schwein...
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

Diablo-Rojo hat geschrieben: ...
@Alex76: Tut mir Leid, aber Dein Beitrag passt zu 90% nicht ins Thema und geht mir auch mit einer Range von Klimagipfel bis Stoiber zu weit.

Nur zu dem Thema Abgabe Dauerkarte: Nur weil ich diese abgeben würde, würde sich meine Bewunderung für FW und meine Liebe zum Verein nicht verändern. Ich bleibe aber dabei, dass ich nicht die Marionette irgendeines HedgeFondsManagers werde, die sich samstags ihr Trikot überstreift und im Takt Bumm-Klatsch-Bumm-Klatsch macht. Und genau auf diesem Weg sind wir doch schon; wird durch die defact-Abschaffung von 50+1 nur beschleunigt.
...
Sorry Diablo-Rojo, wollte Dich nicht persönlich angreifen oder Deine Loyalität zum FCK und FW in Frage stellen, noch wollte ich Dich langweilen.

Sollte sich wirklich ein korrupter HedgeFondsManager beim FCK engagieren, so habe auch ich wenig Lust mir das ganze anzutun und zu unterstützen, weil der Faktor Publikum/Vereinsmitglieder sukzessive an Einfluss verliert. Nach der Meldung zur 50+1 Regelung und dem glorreichen Bayernspiel (ohne Torchance!) gehen einem dann wirklich die Gäule durch. Man musste dann noch niederschmetternd konstatieren, dass so einiges an Körpersprache und Zweikampfstärke fehlte und dass auf vielen Ebenen.

Die restlichen 90% sind dann auch eher ein Rundumschlag. Als ehemaliger studentischer Mitarbeiter bei MAN am Fließband ist man schon angefressen, dass der VW-Konzern aus Wolfsburg nach insgesamt 252 Jahren Eigenständigkeit die Aktienmehrheit bei MAN übernommen hat und die Geschäftspolitik von nun an (mit-)bestimmen wird. Läuft dass ähnlich ab wie beim VFL, so wie das in der Süddeutschen beschrieben wurde, dann Gute Nacht. Daher finde ich auch, dass sich ein Konzern wie VW primär klimapolitischen Themen (Stichwort Klimagipfel Anfang Dezember in Südafrika) widmen sollte, statt auf die Bundesliga einzuwirken. Dann würde auch ich sagen Respekt, VW.

Da ich mich für das Löwen Trikot mit der Nummer 10 beworben habe, kannst Du Dir vorstellen, dass ich etwas ausführlicher auf die Löwen eingehen musste. Ob es bei 1860 klappt? Schauen wir mal. Aktuell ist ja weder die Nummer vergeben, noch fehlt auch ein Sponsor auf dem Trikot. Wenngleich ich mal davon ausgehe, dass der "Scheich :wink: " da jemanden findet; wenn nicht - umso besser. Um 1860 mache ich mir aktuell weniger Sorgen, weil ich mir vorstellen kann, dass es vorbildhaft in die richtige Richtung laufen wird - im Sinne der Wahrung der 50+1 Regelung.
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paulgeht
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Beitrag von paulgeht »

Absolut lesenswert!!


»Das ist kein Rettungsanker«

Das Ständige Schiedsgericht hat die 50+1-Regel gelockert, ohne sie in Gänze zu kippen. Investoren dürfen nun die Mehrheit in einem Klub übernehmen, wenn sie ihn 20 Jahre gefördert haben. Dr. Tobias Kollmann von der Uni Duisburg-Essen sieht die Regel dennoch in Gefahr.


Zum Link: http://www.11freunde.de/bundesligen/143 ... tungsanker


---

Ich erlaube mir gleich mal die nächste Seite (auch im Artikel vorhanden) zu verlinken. Es handelt sich dabei um eine eher wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema findet sich dort auch der genannte Kompromisvorschlag:


Zum Link: http://www.football501.de/index.php?id=322
AGENDA


Die sog. „50+1-Regel“ ist eines der zentralen Themen im aktuellen Fußballgeschäft. Sie besagt kurz, dass externe Investoren keine Stimmenmehrheit an einem Fußballverein übernehmen dürfen. Dabei stehen sich Gegner und Befürworter der Regel scheinbar unvermittelbar gegenüber. Dabei geht es eigentlich in diesem Streit nicht um die Frage nach Erhalt oder Wegfall der 50+1-Regel, sondern um die Frage nach der allgemeinen Gestaltung der Aufnahme von Investoren und deren Rolle innerhalb der Vereinsstrukturen. Die „Agenda 50+1“ zeigt als Kompromiss 11 Punkte auf, mit denen sowohl Investoren eingebunden werden als auch die Gegner und Befürworter der 50+1-Regel gleichermaßen leben könnten.

Die Frage nach der Aufnahme von Investoren bei Fußballvereinen ist dabei nicht die nach dem OB, sondern eher die nach dem WIE. Das Beispiel Hoffenheim zeigt nämlich, wie ein Investor auch unter der Grenze von 50+1 agieren kann. Es geht also darum, einen Kompromiss zwischen Liga, Vereinen, Fans und Investoren hinzubekommen, mit dem die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt werden. Dann, und nur dann, könnten externe Kapitalgeber den deutschen Fußball im internationalen Vergleich wieder nach vorne bringen.

Die 11 Punkte der Agenda „50+1“ können den weiteren Unterbereichen dieses Menüpunktes entnommen werden. In der Gesamtbetrachtung müssen die einzelnen Punkte natürlich noch im Hinblick auf die politische, wirtschaftliche und rechtliche Tragfähigkeit tiefergehend analysiert werden.
und

Der Investor wird bzw. die Investoren werden zusammen mit dem Verein zu einem sog. „Unabhängigkeitsnachweis“ verpflichtet, bei dem die Befangenheit des Kapitals eindeutig offen gelegt werden muss. Hiermit soll sichergestellt werden, dass mit dem finanziellen Engagement keine Abhängigkeiten für sportpolitische Entscheidungsstrukturen eingegangen werden (z.B. Stimmverhalten, Lobbyismus). Als Grundlage für den „Unabhängigkeitsnachweis“ können der Beteiligungsvertrag zwischen Verein und Investor und die Beteiligungs- bzw. Organisationsstruktur des Investors zum Einsatz kommen.

[ http://www.football501.de/index.php?id=324 ]
Bild
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