Um diesen Thread mal rauszuholen:
Man kann über die Bayern und Rummenigge denken was man will, aber hier haben sie Recht:
„Wenn ich Ibrahimovics Gehalt sehe, wird mir fast schlecht!“
Im Champions-League-Finale 2012 war der FC Bayern dem FC Chelsea im Elfmeterschießen zuletzt unterlegen. Jetzt kritisiert Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Geschäftsmethoden der Engländer so wie des heranwachsenden französischen Fußball-Riesen Paris St. Germain – und fordert von der Uefa Konsequenzen. „Manchester City machte vergangenes Jahr 200 Millionen Euro Verlust, der FC Chelsea 80 Millionen Euro. Dabei sieht das Financial-Fairplay maximal einen Verlust von 15 Millionen Euro vor“, prangert Rummenigge bei einer Veranstaltung von Audi in Gaungzhou an. „Auch was gerade bei Paris St. Germain passiert, finde ich unverständlich. Wenn ich das Gehalt von Ibrahimovic mit 14,5 Millionen Euro netto sehe, der gerade aus Mailand verpflichtet wurde, wird mir fast schlecht.“
Bayerns Vorstandsvorsitzender mahnt an, dass in Europa offenbar mit verschiedenen Maß gemessen würde. „Ich lese nur, dass türkische Klubs ausgeschlossen werden sollen. Bei anderen drückt man offenbar ein Auge zu“, so Rummenigge und fordert: „Die Uefa sollte Verstöße seriös prüfen und Warnschüsse abgegeben.“
Vor allem Uefa-Boss Michel Platini sieht Rummenigge dafür in der Pflicht. „Das ist jetzt die Nagelprobe für Platini. Das Financial-Fairplay ist sein Baby. Jetzt ist es an ihm, es umzusetzen. Die deutschen Klubs werden sonst die Frage stellen müssen: Was soll das?“
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http://sportbild.bild.de/SPORT/bundesli ... lecht.html
Es ist schon krass, was da an Verlusten rumfährt und auch, was in Paris passiert. Nicht verwunderlich ist, dass Platini scheinbar kein Eile mehr mit dem "financial fair play" hat. Schließlich ist Paris Frankfreichs Hauptstadt und ein bisschen Ruhm für sein Land ist sicher nicht schlecht. Hat ja bei der Vergabe der EM 2016 auch schon funktioniert.
Der Mann tut jetzt schon alles, um sich als legitimer Nachfolger des großen Seppls zu empfehlen.