Das ist nicht nur Schade, sondern eine Sauerei! Da muss man doch ein Riegel vorschieben. Das beste wäre, wie SEAN geschrieben hat. Es müsste von der FIFA klar geregelt sein, dass man bei doppelter Staatsbürgerschaft für das Land spielt bei dem man die Ausbildung macht, bzw. es so machen, dass man bereits in den U-Nationalmannschaften für das Land festgespielt ist.lautern64 hat geschrieben:Der DFB bildet aus und die türkische Nationalmannschaft ist der Gewinner. Das finde ich sehr schade. Da wird viel Geld in die fußballerische Ausbildung der Jungs investiert und das Ende vom Lied ist, dass sie für die Konkurrenz spielen.
Türkischer Verband umwirbt U17-Junioren
VON CHRISTOPH VOGEL - zuletzt aktualisiert: 07.07.2011 - 13:15 Düsseldorf (RPO). Die DFB-Elf spielt derzeit bei der U17-WM in Mexiko um den erstmaligen Einzug ins Finale. Großen Anteil an diesem Erfolg haben die Spieler mit Migrationshintergrund. Der türkische Verband registriert das gute Abschneiden und will angeblich einige Talente für sich gewinnen.
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Laut Erdal Keser, Europascout des türkischen Verbandes, hätten bereits zwei bis drei Spieler aus der deutschen U17 zugesagt, künftig für das türkische A-Team spielen zu wollen. Namen nennen könne er jedoch nicht, da er die Spieler schützen wolle. Sammer reagiert gelassen und verweist auf die hervorragenden Rahmenbedingungen, die der DFB dem Nachwuchs bietet. Auch die Chance, im Seniorenbereich einen Titel zu gewinnen, sei mit der DFB-Elf größer.
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http://www.rp-online.de/sport/fussball/ ... 13232.html
Aber bis das kommt... wenn überhaupt...
Ansonsten bleibt halt nur die rigorose Lösung. Wenn sich ein Spieler (gerade in den U- Mannschaften) für sein zweites Land entscheidet einfach nicht mehr in den Nationalmannschaften einsetzen. Fertig.
Dazu möchte ich noch Anmerken, dass ich die Entscheidung von Yesil für den den deutschen Verband sehr beführworte und hoffe, dass sie auch bis in den A-Kader hält.

