callipso hat geschrieben:hab ab und zu das gefühl, aus nostalgie beschäftigt der fck immer weiter seine ehemaligen legenden. erfindet ämter.
muss das sein? haben wir das geld?
Ich denke auch, dass es sinnvoller ist, Posten mit Leuten zu besetzen, die Ahnung von dem haben, was sie tun. Klar bringt es uns mehr Identifikation, wenn statt dem BWL-Heini eben ein ehemaliger Fußballgott die Finanzen des Vereins managt. Aber bringt uns das wirtschaftlich oder sportlich weiter?
Kuntz muss sich unweigerlich mit Leuten umgeben, die die nötige Fachkompetenz haben, gerade in Bereichen die über das auffüllen der Minibar hinausgehen

. Ich bin absolut davon überzeugt, dass Kuntz diesen Verein genauso liebt wie ich und er im Wechselspiel zwischen Tradition und Wirtschaftlichkeit einen Weg geht, der mir keine Sorgen bereiten muss, dass der Verein in 10 Jahren Geschichte ist.
Natürlich sollte man nicht alles wortlos hinnehmen, Kuntz aber Vetternwirtschaft zu unterstellen halte ich für nicht zielführend.
Der Idee, dass oppositionelle Positionen im Verein sich stärker formieren sollten stehe ich weiterhin skeptisch gegenüber, so waren es doch oft gerade diese Quertreiber, die für Unruhe zu ungünstigen Zeitpunkten gesorgt haben, anstatt konstruktive Vorschläge zu machen. Meiner Ansicht nach, braucht man im modernen Fußball eine starke Hand an der Spitze, die die Geschicke des "Unternehmens" - ja ich wähle bewusst diesen provokanten Begriff - leitet. Natürlich fordert in unserer heutigen Gesellschaft jeder demokratische Entscheidungsprozesse, vergisst hierbei aber allzugern, dass dabei ein Konsens gefunden werden muss. Das kostet natürlich Zeit und Geld - die wir im Ligageschäft nur begrenzt zur Verfügung haben.
Ich denke also, dass wir wohl oder übel mit Entscheidungen (siehe neue VIP-Bereiche, Viagogo, beliebige Kommunikationsprobleme...) leben müssen, die nicht jedem von uns passen. Es müssen manchmal Opfer gemacht werden, wenn eine klare Richtung vorgegeben werden soll.
Mir persönlich ist die klare Richtung und die starke Hand lieber als eine volldemokratische Vereinsstruktur bei der jeder zweite auch nur an sich denkt. In diesem Sinne: Stefan bleib solange du kannst und geh bevor sie dein Andenken beschmutzen, zum Wohle des Vereins.
callipso hat geschrieben:marco habers amt ist mir bis heute nicht klar.
Stefan Kuntz: Wie die Zusätze schon vermuten lassen, kümmert sich Roger Lutz (wie übrigens auch schon vor seiner Zeit als Co-Trainer) um die direkten Belange der Spieler und deren Familien (Wohnungssuche, Einstellungsuntersuchungen, Ämterbesuche, Auto, Telefon, Bankverbindung, Versicherungen, Aufenthaltsgenehmigungen, Arbeitsgenehmigungen usw.). Marco Haber ist hier einerseits unterstützend dabei, ist zudem aber das direkte Bindeglied ins Scouting und nah am Leiter Scouting Andreas Fehse dran. Er beobachtet Spieler in allen Bereichen, auch im Jugendbereich und ist zudem für alle Bestellungen um den Lizenzspielerbereich herum, kontrollierend tätig (Material für med. Abteilung, Ausrüstung usw.).
siehe aktuelle Ausgabe DBB fragt nach