Hört doch auf, hier jetzt eine sinnlose Trainerdiskussion zu führen!
Ob MK oder Stanislawski der bessere Trainer ist, lässt sich sowieso nicht pauschal sagen.
Fakt ist, MK hat es geschafft, dass wir mit unseren sehr begrenzten finanziellen Mitteln eine erfolgreiche Saison gespielt und souverän den Klassenerhalt gesichert haben.
Dafür gebührt ihm Anerkennung und Respekt.
Fakt ist aber auch, und damit kehr ich jetzt mal zum eigentlichen Thema des Threads zurück, dass die Integration von Jugendspielern in den regelmäßigen Spieltagskader der ersten Mannschaft nicht funktioniert hat!
Ob das nun an der Qualität der Spieler lag oder andere Gründe dafür ausschlaggebend waren, kann man nicht beurteilen. Denn die Qualität liegt immer in Auge des Trainers. Jedoch wäre die ein oder andere Kaderberufung ein wichtiges Zeichen gewesen, mit dem man sich für ambitionierte Jugendspieler interessanter gemacht hätte.
Das Modell Spieler ausleihen kann auf Dauer nicht der Weisheit letzter Schluss sein, erzielt man so doch nie ein Gewinn durch Verkauf des Spielers, sondern gibt diesen nur für andere Vereine Spielpraxis (und damit eine Wertsteigerung)
Wir haben ein Problem im Übergang vom Jugendbereich zum Profikader, das wird auch K&K-Leibwächter m4d nicht abstreiten können.
Das liegt entweder an der fehlenden Qualität der Spieler, dagegegen spricht der Saisonverlauf der A-Jugend, es liegt entweder an der Philosophie des Trainers (beim Otto war man mit 27 noch ein halber Jugendspieler), wogegen das Setzen auf junge ausgeliehene Spieler spricht.
Verantwortlich für die Verbindung zwischen Profiteam und U19/U23 sind vorallem Lelle und Schwartz. Bei Alois Schwartz weiß ich, dass er seinen Spielern sagt, dass er mehr als empfehlen auch nicht machen kann. Woher ich das weiß? Ganz einfach, ich unterhalte mich mit den Spielern.
Lelle hingegen halte ich für diese wichtige Position schlicht für nicht geeignet. Der ist niemand, der die Jungs durch seine Art für den FCK begeistern kann und den Erfolg seiner Arbeit kann man ja an der immensen Zahl an Spielern aus dem eigenen Nachwuchsbereich erkennen...
Deshalb eine Bitte an Dich, Stefan: Freundschaft in allen Ehren, aber bitte besetze diese Position doch mit jemanden, der die nötige Qualifikation dafür hat. Selbst FCK-Urgestein Tessie wäre dafür besser geeignet. Lelle könnte dann ja Teammanager werden oder so...
Zu Klement will ich nicht groß was sagen, da ich zwar einige Spiele von ihm gesehen habe, es mir aber nicht anmaße zu beurteilen, ob er es zu einem Bundesligaprofi schaffen könnte.
Genauso wenig weiß ich, wie das abgelaufen ist. Ob Lelle gepennt oder ein lächerliches Angebot ihm vorgelegt hat. Ob Klement Gründe privater Art für den Wechsel hat. Oder ob Nürnberg einfach bereit ist, viel mehr als der FCK zu bieten (nicht nur finanziell sondern auch perspektivisch)
Auffällig ist, dass Arno Wolf schwer im FCK-Land wildert und sicherlich auch hier die Finger im Spiel hat.
Ich hoffe, meine Ansichten sind nicht zu paranoid.
Paranoid wäre, wenn man behaupten würde, K&K lassen keine Jugendspieler zu den Profis weil sie dadurch unter Umständen zeigen würden, dass die von ihnen bei bekannten und befreundeten Beraterfirmen gekauften Spieler nicht besser oder sogar schlechter sind, als der eigene Nachwuchs...
Oder ist das doch nicht so abwegig!?
"When you start supporting a football club, you don't support it because of the trophies, or a player, or history, you support it because you found yourself somewhere there; found a place where you belong."
Dennis Bergkamp.