Dr. Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat einem Gnadengesuch des ehemaligen Schiedsrichters Robert Hoyzer stattgegeben. Danach darf Robert Hoyzer ab sofort wieder in einem Amateurverein auf Landesverbandsebene Fußball spielen.
Robert Hoyzer hatte sich zuvor in einem persönlichen Gespräch beim DFB-Präsidenten nochmals dafür entschuldigt, durch die Manipulation mehrerer Spiele im Januar 2005 den Wett- und Manipulationsskandal ausgelöst und dem DFB damit schwer geschadet zu haben. Neben der glaubhaft versicherten Einsicht in sein Fehlverhalten wurde für Hoyzer gewertet, dass er durch seine Aussagen zur Aufklärung des Skandals beigetragen hatte.
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m4d hat geschrieben:Vielleicht relativieren seine Gegenspieler dieses Urteil.
oder die Schiedsrichter.
Der gute Theo ist eben eine treue Seele. Ich hätte ihn für die Verbrechen am Fußball irgendwo an den Eiern zum Trocknen aufgehangen - aber zum Glück hab ich ja nichts zu melden.
FCK58 hat geschrieben:Er darf Fußball spielen aber nicht pfeifen. Insofern ist mir das egal. Auf die Knochen kriegt er aber sicher. Davon gehe ich mal aus
Wenn er Kreisklasse spielt, dann sowieso. Egal ob er Hoyzer oder jemand anderes ist.
Demir_Hotic_Fußballgott hat geschrieben:Die Strafenkasse würde ich nicht verwalten lassen. Dasjamalklar.
Besser so! Ein ehemaliger Mannschaftskollege (Kassenwart) hatte ein Spielsuchtproblem. Hat die Kohle für den Saisonabschluss auf Malle verzockt und wollte es mit einem Banküberfall ausgleichen.
"Früher war alles besser, auch die Zukunft" Karl Valentin
Nun ja, wenn es mit dem "Verpfeifen" von Spielen nicht mehr geht, probiert er jetzt eben die Spielerseite aus. Soll ja schon andere gegeben haben. Auch wenn der Amateurbereich jetzt nicht so im Fokus (oder war es der Focus) steht, gewettet wird auch auf die Spiele.
Aragorn hat geschrieben:Auch er hat eine 2. Chance verdient....
Klar, irgendwie muss er doch wieder zu Geld kommen. Hast schon Recht
Der DFB hat den Hoyzer-Skandal vor zehn Jahren doch nicht ganz aufgeklärt. Er verheimlichte die Verurteilung eines Geldempfängers. Der ist nun Schiedsrichter des Jahres.