Samstag, 18.30 Uhr: Der FCK reist nach Stuttgart
Nach zuvor zwei Unentschieden und zwei Siegen sind die Roten Teufel am vergangenen Spieltag leer ausgegangen. Das 0:1 gegen Leverkusen wurde dennoch zügig abgehakt, schließlich steht als nächstes eine ganz wichtige Partie gegen einen direkten Konkurrenten ins Haus: Am Samstag, 9. April 2011, geht es zum Tabellennachnabrn VfB Stuttgart.
Dass der FCK vor dem 29. Spieltag mit dem fünfmaligen Meister aus Schwaben immer noch auf Augenhöhe sein würde, hätte vor der Saison wohl kaum jemand vorhergesagt. Doch wie die ebenfalls hochkarätig besetzten Teams aus Wolfsburg und Bremen wird der VfB in dieser Spielzeit wohl nicht mehr über die Perspektive Abstiegskampf hinauskommen. 30 Zähler hat die Elf von Trainer Bruno Labbadia bislang gesammelt, einen weniger als der FCK. Das bedeutet in der Tabelle Platz 15.
Seit dem Saisonstart hatte man immer wieder darauf gewartet, dass die Stuttgarter angesichts ihrers Kaders Fahrt aufnehmen und die Abstiegszone hinter sich lassen würden. Stattdessen wurden die Schwaben immer wieder von Rückschlagen eingeholt, das 3:3-Unentschieden im Hinspiel in Kaiserslautern taugt somit fast als Spiegelbild der bisherigen Spielzeit. (...)
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Sport: 1. FCK
Mit Herzblut im Klassenkampf
Hintergrund: Heute vor drei Jahren ist Stefan Kuntz an die FCK-Spitze getreten
Heute ist er drei Jahre im Amt: FCK-Chef Stefan Kuntz. FOTO: KUNZ
"Gefühlt sind es zehn Jahre " Sagt Stefan Kuntz lachend zu seinem kleinen Dienstjubiläum: Heute vor drei Jahren übernahm der ehemalige Nationalspieler und Bundesliga-Torschützenkönig beim 1.FC Kaiserslautern als Vorstandsvorsitzender das Kommando. Der FCK stand auf einem Abstiegsplatz der Zweiten Bundesliga!
"Sehr intensiv, spannend und aufregend", nennt Kuntz, davor Vorstandsmitglied Sport beim damaligen Bundesligisten VfL Bochum
, die drei Jahre an der FCK-Spitze. "Mehr Höhen als Tiefen", bilanziert der 48-Jährige, dessen Vertrag 2013 endet. "Als Beckenbauer von der Pfalz", würdigte ihn Aufsichtsratchef Dieter Rombach zwischenzeitlich.
Angetreten ist Kuntz, der Europameister von 1996, Kapitän der Lauterer Meistermannschaft 1991, mit dem Ziel, innerhalb seines Fünf-Jahres-Vertrages die Bundesliga-Rückkehr zu schaffen. Der Schritt nach oben gelang nach zwei Jahren
Dabei stand der FCK, als Kuntz dem glücklosen Erwin Göbel nachfolgte und den gleichfalls erfolglosen Artur Bauckhage am 8. April 2008 ablöste, scheinbar hoffnungslos abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz in der Zweiten Liga. (...)
zur Rheinpfalz
Vor Lautern-Spiel
Labbadia hat vier Sorgenkinder
Der Trainer muss Kapitän Delpierre erklären, warum er ihn wieder auf die Bank setzt
VfB-Trainer Bruno Labbadia setzt gegen Kaiserslautern auf Niedermeier und Tasci in der Innenverteidigung Foto: Witters
Von Ursula Vielberg 07.04.2011 23:38 Uhr
Was BILD bereits in der gestrigen Ausgabe vermeldete, bestätigte VfB-Trainer Bruno Labbadia (45) gestern auf der Pressekonferenz: Kapitän Matthieu Delpierre (30) muss erneut auf die Bank.
Im Kellerkrimi Samstag (18.30Uhr, live Sky und Liga total) gegen Kaiserslautern erhalten Georg Niedermeier und Serdar Tasci den Vorzug in der Innenverteidigung. Wie schon in der Vorwoche in Bremen (1:1), als der Kapitäntrotz abgesessener Sperre nicht ran durfte.
Labbadia: „Für uns gibt es im Moment keinen Grund zuwechseln. Serdar und Georg haben in den letzten fünf Spielen für Stabilität gesorgt. Auch deswegen haben wir die letzten fünf Spiele nicht verloren, drei davon gewonnen.“ (...)
zur BLÖD
VfB Stuttgart vs. Lautern
Der Vergleich: Ein VfB-Sieg nach Punkten
Henrik Lerch, aktualisiert am 08.04.2011 um 09:36 Uhr
Stuttgart - Natürlich war es verdammt ärgerlich, natürlich darf sowas nicht passieren - aber wenn der VfB Stuttgart das Bundesliga-Rückrundenspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstagabend gewinnt und auch den Klassenerhalt schafft, dann wird über den vergebenen Sieg in der Hinrunde gelacht werden können. Eine 3:0-Führung hatte der VfB damals beim FCK verspielt, am Ende gab das 3:3 den Lauterern Aufwind, der VfB war am Boden.
Nun kommt es zum Rückspiel - einem wahren Abstiegskrimi zwischen dem Tabellen-15. und dem Tabellen-14. Wer diese Partie gewinnt, kann nachts ruhiger schlafen. (...)
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