Gegner im Visier: Stuttgart
Am Samstag, 09. April 2011, reist der 1. FC Kaiserslautern zum VfB Stuttgart. Im Schwabenland steht ein echtes Abstiegsduell auf dem Plan.
Dass der VfB Stuttgart sich überhaupt in den derzeitigen Tabellenregionen bewegen würde, hätten vor der Saison wohl die Wenigsten erwartet. Doch der Meister von 2007 ist mittlerweile endgültig im Abstiegskampf angekommen. Trotz eines illustren Kaders, besetzt unter anderem mit deutschen Nationalspielern wie Cacau, Tasci oder Gentner, kämpfen die Schwaben in diesem Jahr einzig und allein um den Klassenerhalt. Trainer ist mit Bruno Labbadia ein alter Bekannter für die FCK-Fans. Der ehemalige Torjäger der Roten Teufel ist dabei nach Christian Gross und Jens Keller bereits der dritte Coach in dieser Spielzeit. Zuletzt hat er die Mannschaft allerdings immer besser auf Kurs bekommen. Seit fünf Liga-Spielen ist der VfB nun ungeschlagen und holte dabei elf Punkte. Die Hoffnung auf eine neuerliche Rückrunden-Serie steigt bei den Fans. (...)
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"Dürfen nicht nachlassen"
VfB-Mittelfeldspieler Tamas Hajnal vor dem Spiel der Roten Teufel in Stuttgart über die Rückrunde seines Clubs, die Partie gegen den FCK und seine Zeit in der Pfalz.
Tamas, Du kamst in der Winterpause nach Stuttgart. Der VfB stand zu diesem Zeitpunkt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Wie war Dein erster Eindruck von Deinem neuen Team?
Er war positiv, obwohl wir zum damaligen Zeitpunkt auf dem vorletzten Platz standen und das Duell gegen den Tabellenletzten Mönchengladbach anstand. Dort haben wir ein fast schon verloren geglaubtes Spiel gedreht und unglaubliche Moral gezeigt. Ich hatte lange nicht gespielt und war anschließend etwas platt, aber glücklich über den gelungenen Einstand.
In der Rückrundentabelle steht der VfB auf einem der vorderen Plätze. Auch wenn Du in der Hinrunde noch nicht in Stuttgart warst, woran liegt es Deiner Meinung nach, dass es nach der Winterpause plötzlich besser läuft?
Wir stehen als Team sehr kompakt auf dem Platz und wissen, dass es in dieser Situation nicht auf spielerischen Glanz ankommt, sondern darauf, dass jeder seine Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt. In den Trainingseinheiten wird intensiv und hart gearbeitet, dass zahlt sich nun in den Spielen aus. Doch es stehen noch sechs wichtige Duelle, teilweise gegen direkte Konkurrenten an, deshalb dürfen wir nicht im Geringsten nachlassen, um das Ziel Klassenerhalt zu schaffen. (...)
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„Den Ligaverbleib erarbeiten“
Vor dem wichtigen Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern beim VfB Stuttgart am Samstag, 9. April 2011 um 18.30 Uhr, äußerten sich Cheftrainer Marco Kurz und Stürmer
Srdjan Lakic in der Pressekonferenz zur aktuellen Lage.
„Ich freue mich riesig auf das Spiel, das alle Voraussetzungen mitbringt, die man sich als Spieler wünschen kann“, blickte Kapitän
Srdjan Lakic auf die Begegnung in Stuttgart. „Es ist ein Aufeinandertreffen mit einem direkten Konkurrenten, daher geht es um sehr viel. Wir sind darauf jedoch gut vorbereitet und gehen jedes Wochenende auf den Platz, um zu gewinnen.“ Mit seiner persönlichen Situation ohne Treffer in der Bundesliga seit der Winterpause zeigte sich der Torjäger natürlich wenig zufrieden, betonte aber auch, dass er sich nicht verrückt machen lasse: „Ich bin in einer guten Verfassung und werde auch wieder Tore erzielen. Ob dies an diesem Wochenende oder im nächsten Heimspiel passiert, kann ich natürlich nicht absehen. Wir müssen schauen, dass wir unsere Ziele erreichen und alles dafür tun. Ich möchte und werde das Maximum aus den verbleibenden Spielen dieser Saison herausholen.“ (...)
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"Alles in die Waagschale werfen"
Gegen Kaiserslautern setzt der VfB auf mannschaftlich geschlossenes Auftreten und die Unterstützung der Fans.
Allzu viel Neues von der Personalfront konnte VfB-Cheftrainier bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Kaiserslautern am Samstag nicht vermelden. Bei Tamas Hajnal und Timo Gebhart ist ein Einsatz noch fraglich. "Bei Tamas wird es knapp. Die Chancen für seinen Einsatz stehen vierzig zu sechzig", sagte Bruno Labbadia. Der ungarische Nationalspieler konnte in dieser Woche nicht alle Trainingseinheiten mit der Mannschaft bestreiten, aufgrund von anhaltenden Problemen in der Oberschenkelmuskulatur, so Labbadia. Timo Gebhart mache indes immer noch sein lädiertes Sprunggelenk zu schaffen, führte der Chefcoach weiter aus und ergänzte: "Bei Timo steht es auf der Kippe, ob er im Kader stehen kann." Darüber hinaus muss der VfB in nächster Zeit auch auf Philipp Degen verzichten, dessen Leistenoperation gut verlaufen ist. Er wird in den kommenden Wochen in der VfB Reha-Welt an der Rückkehr auf den Platz arbeiten.
"In eine gute Situation gebracht"
Ein hartes Stück Arbeit wird allerdings auch das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern werden. "Wir haben uns mit fünf Spielen ohne Niederlage in eine gute Situation gebracht. (...)
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"Ich traue uns das zu"
Vor dem Duell gegen die "Roten Teufel" sprach http://www.vfb.de mit Clemens Walch, der vor seinem Wechsel in die Pfalz für den VfB zwei Bundesligaspiele und mit dem VfB II 49 Spiele in der 3. Liga bestritt.
Hallo Clemens, ist das Spiel gegen den VfB denn etwas Besonderes für Dich?
Clemens Walch: "Natürlich ist es etwas Besonderes für mich, gegen meinen ehemaligen Verein zu spielen. Ich freue mich schon darauf, mal wieder in Stuttgart zu sein und meine alten Kollegen wieder zu sehen. Ich habe zwei Jahre beim VfB gespielt und noch viele schöne Erinnerungen an diese Zeit. Zudem ist es ein Duell zweier direkter Rivalen im Abstiegskampf, alleine das macht das Spiel schon zu etwas Besonderem."
Du hast in dieser Saison bislang zehn Bundesligaeinsätze absolviert, aber auch wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Bist dennoch Du zufrieden mit Deiner Entwicklung seit dem Weggang aus Stuttgart?
Clemens Walch: "Mit dem ersten halben Jahr bin ich sehr zufrieden. Ich stand gleich im zweiten Spiel beim 2:0-Erfolg zu Hause gegen Bayern München in der Startelf. Es lief wirklich alles bestens. Mit der Rückrunde kann ich natürlich nicht zufrieden sein. Ich hatte mir mehr Einsätze erhofft, wurde aber auch durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Ich muss mich jetzt aber durch gute Leistungen im Training wieder ins Team kämpfen und ich hoffe, noch weitere Spiele in dieser Saison machen zu können." (...)
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VfB-Training
Hajnal droht auszufallen
sk/dpa, aktualisiert am 07.04.2011 um 13:49 Uhr
Stuttgart - Genau wie der VfB Stuttgart gibt der 1. FC Kaiserslautern mit seinem Trainer Marco Kurz Spieltag für Spieltag alles, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Vor allem zu Hause sind die Pfälzer nur schwer zu bezwingen, was auch der VfB Stuttgart am 12. Spieltag beim 3:3-Unentschieden zu spüren bekam.
Doch der VfB trainiert wie immer fleißig und hat am kommenden Samstag den Heimvorteil. Darüberhinaus findet das Bundesligaspiel zwischen dem VfB Stuttgart und dem 1. FC Kaiserslautern am Samstag, 9. April, von 18.30 Uhr an in einer voll besetzten Mercedes-Benz Arena statt. An Begeisterung für die Labbadia-Elf wird es also nicht mangeln. (...)
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Pressekonferenzen in Wort und Bild:
Labbadia: "Am Samstag alle gemeinsam richtig abgehen!" [1/3]
Labbadia: "Am Samstag alle gemeinsam richtig abgehen!" [2/3]
Labbadia: "Am Samstag alle gemeinsam richtig abgehen!" [3/3]
Labbadia vor Kaiserslautern
Mit positivem Druck gegen den VfB Stuttgart [1/3]
Mit positivem Druck gegen den VfB Stuttgart [2/3]
Mit positivem Druck gegen den VfB Stuttgart [3/3]
Kurz und der Neu-Wolfsburger vor dem VfB Stuttgart