Das geht aber auch andersrum, neue Themen, neue Leute. 4 Jahre sind heute in der Politik eine lange Zeit. Und das kann. auch bei einer sich ändernden politischen Großwetterlage auch Verwerfungen auf der Landesebene herbeiführen.Altmeister hat geschrieben:In ein paar Jahren sieht das möglicherweise alles wieder völlig anders aus. Irgendwann können auch mal wieder andere Themen aufkommen als momentan.
Es ist klar, das wir eine gewisse Nivelierung der sog. Volksparteien um die 30% haben, mal mehr, mal weniger, je nach Region, Klientel und Timing. Die Grünen werden mehr und mehr das linksbürgerliche Korrektiv, das mal die Liberalen darstellten und werden von vielen wertkonservativen wählbar, umso mehr, als sich die CDU mit Angela von ihren christlichen Grundwerten entfernt und sich immer mehr als die Lobbyistenpartei outet, die die FDP schon lange ist. Hier im Osten und in den wirtschaftlich dümpelnden Regionen sammelt sich die Legion der verlorenen Kinder um die Linken.
Dann haben CDU und SPD natürlich auch noch ein geriatrisches Problem, da ihr Stammwählerklientel, die ohne Überlegung ihr Kreuzelchen machten, langsam ausstirbt.
Julia entspricht dabei dem Bild, wie sich PR-Agenturen die ideale Zielgruppenansprache vorstellen. In den nächsten 4 Jahren muss sie allerhöchstens auf ihr Gewicht aufpassen, ansonsten entspricht sie mit ihrem MILF-Image den feuchten Träumen vieler Spätpubertierender und auch die Bonita-Klientel kann sich mit ihr anfreunden. Doch mit ihren 35% hat sie ihre Klientel wohl ausgeschöpft und da die Brüderles und Bauckhages in der FDP nicht mehr in Zukunft als Koalitionspartner zur Verfügung stehen, dann wird es schwer für sie RLP an die Mutterbrust zu nehmen.
Der Aufbau eines Nachfolgers für König Kurt wird sicher schwer, umso wichtiger ist, das endlich die Sanierung der Stadiongesellschaft irgendwie noch gedreht wird, um den FCK aus der Zinsknechtschaft zu entlassen.
Das und eine vernünftige Renovierung des immer noch ungerechten Schulsystems, zusammen mit einem radikalen Rauchverbot
