Asiens Verbandschef Bin-Hammam fordert den Fifa-Boss heraus, doch Beckenbauer warnt
Jahrelang sind sie Seite an Seite gegangen. Sie waren füreinander da, wenn es galt, auf höchster Ebene Stärke und Geschlossenheit zu demonstrieren. Doch nun hat die Freundschaft ein Ende: Der katarische Spitzenfunktionär Mohamed bin Hammam will Joseph S. Blatter, den mächtigen Chef des Weltverbandes Fifa, stürzen und als erster Asiate die Fäden im Weltfußball ziehen. "Die Zeit ist reif für einen Wechsel, es ist Zeit für neue Gesichter, neues Blut. Die Fifa braucht Veränderungen", sagte der Präsident der Asian Football Confederation (AFC) am Freitag.
Der Gegenkandidat fordert mehr Transparenz.
Falls er das wirklich ernst meint, ist er für die Allermeisten in dieser illustren Versammlung natürlich nicht wählbar.
Aber diese Gefahr ist gering.
Die von ihm vorgeschlagene Vergrößerung des Kommittees weist den Weg. Mehr Plätze an den Fleischtöpfen.
Ist die FIFA eine kriminelle Bande?
Juristisch vielleicht, gefühlsmäßig sicher.