Pik Sieben hat geschrieben:...
Meine persönliche Theorie ist, dass Ski fahrende Menschen tendenziell ein gelasseneres Naturell an den Tag legen als die - es sei mir gestattet- häufig jungen und extreeem coolen Snowboardfahrer und es deshalb zu der Mär von den snowboardfahrenden "Pistenrowdies" kam.
Ein ganz elementares Problem bei den meisten Boardern - und zugegebenermaßen auch bei vielen, vielen Skifahrern (insbesondere bei denen, die erst zum Skifahren kamen, als das durch die geänderten Skigeometrien, sprich: die Einführung der Carving-Skier - wieder "
hip" und "
in" wurde) - ist meines Erachtens, dass sie im Gegensatz zu uns nicht mit den "
Zehn FIS-Regeln" aufgewachsen sind und diese eben nicht verinnerlicht haben.
Wie oft sieht man auf den Pisten solche Spezialisten, die einfach anhalten, ohne vorher nach oben geschaut zu haben (und das oft genug an saublöden Stellen), und - noch gefährlicher - einfach wieder losfahren, ohne vorher hochgeschaut zu haben? Tja, und Boarder tun das gefahrsteigernderweise nun mal gerne noch im Rudel - und zwar mitten auf der Piste (statt am Rand), gerne auch an oder vor unübersichtlichen Stellen. Ich fürchte, da fehlt ganz einfach das Problembewusstsein, das diejenigen, die in einem Skigebiet geboren sind, quasi mit der Muttermilch aufgenommen haben...