„Der Fokus liegt auf St. Pauli“
Bevor es für den 1. FC Kaiserslautern am Freitag, 03. Dezember 2010, zum Auswärtsspiel in St. Pauli geht, fanden sich Pressevertreter im Medienzentrum des Fritz-Walter-Stadions zusammen um FCK-Mittelfeldspieler Jan Moravek und Cheftrainer Marco Kurz über die aktuelle Situation zu befragen.
„Dieses Spiel war unglaublich“, erklärt der von Schalke 04 ausgeliehene Mittelfeldspieler Jan Moravek im Rückblick auf den 5:0-Erfolg gegen seinen „Brötchengeber“ aus dem Ruhrpott. Mit seinem zweiten Saisontor machte der Tscheche die Niederlage der „Königsblauen“ perfekt und überzeugte das Publikum besonders durch seine ungeahnte Zweikampfstärke im Duell mit Schalkes Jefferson Farfan. „In Schalke musste ich als rechter Verteidiger spielen. Da lernt man das Grätschen ganz von selbst“, berichtet Movarek über seine Defensivqualitäten. Schalke 04-Trainer Felix Magath beglückwünschte ihn nach der Partie für seine gute Leistung und auch der 20-Jährige blickt zufrieden auf seine Entwicklung beim 1. FC Kaiserslautern: „Beim FCK bekomme ich Spielpraxis und kann mich mit kleinen Schritten in der Bundesliga etablieren, das ist sehr wichtig für mich.“ (...)
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Die Pressekonfernez im Bild und Ton:
Kräftemessen auf Augenhöhe [1/3]
Kräftemessen auf Augenhöhe [2/3]
Kräftemessen auf Augenhöhe [3/3]
Knut Kircher ist Schiedsrichter bei Pauli-FCK
Die Flutlichtpartie am Freitagabend am Hamburger Millerntor gegen den hiesigen FC St. Pauli wird von Schiedsrichter Knut Kircher geleitet.
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Seine letzte Partie mit FCK-Beteiligung fand am 9. Mai 2010 daheim gegen den FC Augsburg (1:1)statt. (...)
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"Wollen den Negativtrend stoppen"
FC St. Pauli-Torhüter Thomas Kessler vor der Partie am Millerntor im Interview über den bisherigen Saisonverlauf der Hanseaten, die berühmte Atmosphäre beim Kiez-Club und seine Erinnerungen an den 18. Mai 2008, als er beim 3:0 der Roten Teufel im Tor des 1. FC Köln stand.
Thomas Kessler, nach einem gelungenen Saisonstart des FC St. Pauli gab es in den vergangenen Spielen einige Niederlagen zu verzeichnen. Wie lassen sich diese negativen Ergebnisse erklären?
Wir haben in den Spielen defensiv leider zu viele Fehler gemacht, dadurch Gegentore kassiert und das führte dann zu den Niederlagen.
Als Aufsteiger dürfte das Ziel auch beim FC St. Pauli Klassenerhalt lauten. War man auf eine solche Situation am Millerntor also vorbereitet?
Wir wusste von vornerein, dass der Klassenerhalt eine schwierige Aufgabe sein wird. Dafür arbeiten wir jedoch hart. Gerade zu Beginn der Saison haben wir schon viele Punkte sammeln können und nun wollen wir natürlich den Negativtrend, der in den letzten Wochen aufgekommen ist, stoppen. Am besten schon am Freitag gegen den FCK. (...)
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Gegner im Visier: St. Pauli
„Kiezkicker“, „Freibeuter“ oder „Freudenhaus der Liga“ – der selbsternannte "Kultclub" FC St. Pauli hat im Laufe der Jahre einige Namen gesammelt.
Darunter auch „Weltpokalsiegerbesieger“: Der damalige Tabellenletzte der Bundesliga gewann im Jahr 2002 am Millerntor mit 2:1 gegen den FC Bayern München, der kurz zuvor den Weltpokal an die Isar geholt hatte. Grund genug für die Hamburger, das Ganze in eine Marketingkampagne überzuleiten – wenig später gab es das „Weltpokalsiegerbesieger“-T-Shirt zu kaufen und fand regen Absatz.
Für den FC St. Pauli ging es danach jedoch sportlich zunächst einmal bergab. Dem Abstieg in die zweite Liga im gleichen Jahr folgte umgehend auch der Gang in die Regionalliga Nord, in die der Hamburger Stadtteilclub durchgereicht wurde. Dort schienen sich die Männer vom Kiez wahrlich zu „etablieren“, ein Aufstieg in höhere Regionen war lange Zeit nicht in Sicht. St. Pauli-Urgestein Holger Stanislawski übernahm im Jahr 2006, drei Jahre nach dem Ende seiner aktiven Karriere, zusammen mit André Trulsen das Zepter am Millerntor, holte seine Fußballlehrer-Lizenz nach und sorgte für die Wende am Kiez. (...)
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Teamticker
++ Torhüter am Millerntor ++ Fleißiges Schippen ++ Daube im Plan ++
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Artikelbild
++ Während die Torhüter trainierten, wurde im Hintergrund fleißig Schnee abgetragen. Damit die Partie am Freitagabend auch ordnungsgemäß über die Bühne gehen kann, schippten knapp 15 Mitarbeiter der Firma "Schlatermund" die weiße Pracht vom Feld. Gegen Mittag war das Werk vollbracht, zwischen den Tribünen schimmerte es nicht mehr weiß, sondern wieder grün. ++ (...)
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