Erfahrung satt im Abstiegskampf: Mathias „Matze“ Hain kann wertvolle Überlebens-Tipps geben
Abstiegs-Experte Hain Druck?
Ich hatte immer Druck
Es berichtetThomas Dierenga 30.11.2010 - 23:17 UHR
Er ist Paulis Abstiegs-Experte: Keeper Mathias Hain (37).
„Mein ganzes Bundesliga-Leben, immerhin 154 Spiele, war Abstiegskampf. Mit Bielefeld habe ich nie um die Meisterschaft oder in der Champions League gespielt. Der Druck, oben mitzuspielen, ist nicht vergleichbar mit dem Druck, den es unten gibt.“
Heißt: Unten drückt es deutlich mehr. Hain: „Ich habe nie was anderes erlebt.“ Und nicht nur deshalb ist er (auch von der Bank aus) ein wichtiger Ratgeber bei Pauli. (...)
zur BLÖD
"Ich erwarte Leidenschaft und Kampf"
Im Interview spricht FCK-Abwehrspieler Florian Dick über seine Verletzung, sein erstes Saisontor und die Entwicklung der Mannschaft in der Bundesliga.
Aufgrund eines Muskelfaserrisses bist du in den vergangenen Wochen ausgefallen. Nach einer kurzen Pause ist deine Verletzung beim Spiel gegen Bayer Leverkusen wieder ausgebrochen. Wie ist dein aktueller Gesundheitszustand?
Es hat sich herausgestellt, dass ich zu früh zurück gekommen bin. Aber mit der Erfahrung vom Leverkusen-Spiel haben wir jetzt eine Woche länger gewartet, sodass ich meine Verletzung richtig auskurieren konnte. Das hat sich ausgezahlt und ich bin froh, dass ich gegen Schalke 90 Minuten überstanden habe. Natürlich waren nach der Partie die Beine schwer, aber der Muskel hat gehalten und das ist das wichtigste.
Du hast in Leverkusen dein erstes Bundesliga-Tor in dieser Saison geschossen. Wie wichtig ist es für dich als Abwehrspieler zu treffen?
Tore sind für mich nicht das wichtigste, entscheidender ist es für mich als Abwehrspieler, dass man zu Null spielt. Jede Abwehr freut sich, wenn sie über eine Saison hinweg so wenig Gegentore wie möglich erhält. Trotzdem ist es natürlich auch schön, wenn ich vorne einen Treffer landen kann. (...)
zu fck.de Reloaded
Satansbraten
Die, die aus der Hölle kamen oder so ähnlich. Kaiserslautern hat so einige Talente hervorgebracht.
Mario Basler war nur einer von ihnen. Einige der Spieler, die sich noch heute in der 1. und 2. Bundesliga tummeln, haben wir für Euch näher betrachtet.
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Richtig wohl fühlt sich nach wie vor
Tobias Sippel im Warmen. Seit 1998 steht der junge Torhüter bereits in verschiedenen Altersklassen im Kasten der Teufel. In der letzten Saison schaffte der 22-jährige den Aufstieg mit dem 1.FCK. Beide Spiele gegen die Braun-Weißen konnte der Schlussmann mit seinem Team für sich entscheiden. Wäre eines der Duelle für Morena und Co. ausgegangen, hätte sich der FC St. Pauli „Meister der 2. Liga“ nennen dürfen
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Seit dem 10. Spieltag ist auch
Mathias Abel ein fester Bestandteil der Lauterer Mannschaft. Der Verteidiger machte seine ersten Fußballschritte in der Pfalz und nahm dann einige Stationen mit, ehe es ihn wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückführte. Über Dortmunds Zweite Mannschaft, Mainz 05, Schalke 04 und den Hamburger SV gelang ihm der Weg zurück. (...)
zu den Piraten
"Der Reiz ist da"
In der Hansestadt geboren, aber nie für einen Hamburger Bundesligaverein aufgelaufen: Andreas Brehme verbrachte ein ganzes Jahrzent in der Pfalz. Vor der Partie mit den Roten Teufeln baten wir den 50-Jährigen zum Interview.
Artikelbild
Herr Brehme, Sie sind seit Ihrem Engagement als Co-Trainer beim VfB Stuttgart (Juni 2005 bis Februar 2006, d.Red.) nicht mehr in der Bundesliga aktiv. Wann sehen wir Sie in der Bundesliga wieder?
Eine Trainertätigkeit würde mich schon reizen. Es juckt ein wenig in den Fingern, aber es muss auch passen.
Sie haben als gebürtiger Hamburger weder für den HSV noch für den FC St. Pauli gespielt. Warum der Wechsel von Barmbek-Uhlenhorst zum 1.FC Saarbrücken und dann zum FCK? Gab es denn gar keine Anfrage aus Hamburg?
Ich habe beim HSV ein Probetraining absolviert, sechs Wochen lang. Es folgte ein Angebot, das ich auch hätte unterschreiben können. Allerdings sollte ich bei den Profis trainieren, aber bei den Amateuren spielen. Das wäre ein Rückschritt gewesen, da ich mit BU zwei Klassen höher gespielt habe. Kontakt zum FC St. Pauli gab es nicht. (...)
zu den Piraten
KEEPER KESSLER 01.12.2010
"Wir brauchen Kampf und Leidenschaft"
St. Paulis Torwart Thomas Kessler spricht im MOPO-Interview über die Misere, den HSV-Kollegen Frank Rost und den Knaller am Freitag gegen Lautern.
VON BUTTJE ROSENFELD
Was für eine turbulente Zeit für Thomas Kessler (24): Von der Ersatzbank in Köln gekommen, fiel er zum Saisonstart wochenlang mit einem Muskelfaserriss aus. Nach der Fingerverletzung von Mathias Hain stand er dann doch relativ schnell zwischen den St. Pauli-Pfosten. Dort macht er seine Sache hervorragend. Trotzdem hagelt es Niederlagen.
MOPO: Wie schätzen Sie die Lage ein?
Kessler: Ich kenne diese Situation ja schon aus Köln. Wir müssen den Kampf annehmen! Wir brauchen Kampf und Leidenschaft! Und wir müssen uns vor Augen führen: Es reicht nicht, ansehnlichen Fußball zu spielen. Das, was wir in Bremen defensiv gezeigt haben, war indiskutabel. (...)
zur MOPO
ST. PAULI-LEGENDE 01.12.2010
Zander: "Ein Stürmer muss ein Egoist sein"
St. Paulis Ex-Goalgetter Dirk Zander (45) über die Tor-Krise der Kiezkicker: "Ich hätte den Ball nicht so oft abgespielt ..."
VON BUTTJE ROSENFELD
Sein Name steht für Tore. Auf dem Weg in die 1. Liga traf Dirk Zander in der Saison 1987/88 für St. Pauli 17 Mal, darunter das Aufstiegstor beim entscheidenden 1:0-Sieg in Ulm.
Und er schrieb Fußball-Geschichte, als er 1991 nach zwölf Sekunden gegen Karlsruhes Oliver Kahn das seinerzeit schnellste Bundesligator erzielte. Die Leistung der aktuellen Kiezkicker beim 0:3 in Bremen beurteilt der "Blitzer" knallhart: "Werder fand ich sogar noch schlecht. Man muss aufpassen, dass man so in München nicht richtig auf den Sack kriegt." (...)
zur MOPO
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