JochenG hat geschrieben:
Zum Thema - Gibt es bei Polizisten kein Kündigungsrecht?
Och Leute...
...und weil ein Polizist jetzt "rund um die Uhr" arbeiten muss, ist seine einzige Chance, aus dieser "Falle" zu kommen, die Kündigung?
Zum Thema "Versetzung" und Kinder und Häuschen. Was macht dann ein Telekom Mitarbeiter in Trier, der bei der Schließung den Arbeitsplatz in Frankfurt angeboten bekommt?
Sag ich doch - Jochen, ich weiß, dass es insbesondere heute genauso zugeht. Deshalb hat es aber mich (und derhonkel) umso mehr geärgert, dass man einem Beamten "unterschiebt", er wäre vor so etwas ja geschützt.
Du drehst mir das Wort im Munde um.
Komm' mir auch nicht mit der Telekom - diesen Saftladen habe ich eh
Paul, du "schützt" Kindergärtner(innen) [...]
Zum Thema arme Lehrer (auch Paul) [...]
Ich schütze überhaupt niemanden, außer den FCK und meine Familie.
Aber ich kenne genug Beispiele aus dem nächsten Umfeld, dass sich die Zeiten hier wesentlich verändert haben. Und mein Beitrag war vor allem auf Steinis gemünzt, der (zurecht) mit dem Thema "Verantwortung übernehmen" um die Ecke kam.
Ich weiß ganz genau, dass ich in meinem Leben noch viele ErzieherInnen verfluchen werde. Natürlich sind die auch verantwortlich, wenn sie mein Kind für nen halben Tag "übernehmen". Aber das nimmt mir nicht per se das Recht, wie der allein Seligmachende durch die Gegend zu laufen. Wenn mir ein Lehrer was über mein Kind erzählt (aus dem Unterricht), dann sollte ich zumindest mal nicht standardmäßig abwinken. Das Gegenteil mag auch verkehrt sein - wie immer liegt die Lösung irgendwo in der Mitte.
Kein Mensch zwingt jemanden, seinen Beruf weiter auszuüben, wenn ihm die Anforderungen über den Kopf wachsen.
...und weil ein Polizist jetzt "rund um die Uhr" arbeiten muss, ist seine einzige Chance, aus dieser "Falle" zu kommen, die Kündigung?
Irgendwann muss man auch mal fragen dürfen, ob da nicht Überanforderungen gestellt werden, die einfach nicht mehr zu leisten sind!
In dem Berufsbild Polizist steckt sicher auch viel Idealismus drin... hoffen wir, dass dieser nicht irgendwann überholt wird.
So, ich klinke mich dann hier wieder aus - Als Arbeitgeber darf ich ja die Wehklagen der Arbeitnehmer nicht bewerten. Bin ja schließlich der Ausbeuter ...
Auch wenn's so rüberkam: ich als Arbeitnehmer wehklage überhaupt nicht. Im Gegenteil bin ich sogar sehr zufrieden. Wie vermutlich fast jeder fände ich etwas mehr Netto ganz lieb, aber die FDP wähle ich deshalb noch lange nicht.
Und dass du die Diskussion jetzt auf so nen patzigen Spruch runterbrichst, ist doch auch schade. Ich weiß genau, dass du wesentlich mehr Lebenserfahrung hast und fundierter informiert bist. Aber für mich sieht es eben so aus, wie ich es beschrieben habe. Und das habe ich nicht aus der hohlen Hand erfunden.
Etwas weniger Gejammere würde allen ganz gut tun - etwas mehr Verantwortung zu übernehmen auch. Genauso weiß ich aber von einem Polizisten, dass es schon (auch psychisch) an die Grenzen geht - und das liegt nicht an dem Job per se, sondern auch daran, wie "das Volk" glaubt, mit jedem Polizisten umgehen zu dürfen. Deshalb verteidige ich sicher nicht diesen Wendt und sein Geschwafel, aber auch hier ist Grau die Lösung!