Jaja, die abgekämpften Polizisten. Schon schlimm. Ich gehe morgen auch zu meinem Chef und sage, dass zwei 60-Stunden-Wochen genug sind. Er solle bitte allen Kunden für nächste Woche absagen.Lautern-Fahne hat geschrieben: Das seine abgekämpften Kollegen eventuell überarbeitet sind und deshalb lieber nicht eingesetzt werden sollten?
Muss er dazu gefrustet sein?Lautern-Fahne hat geschrieben: Da haste schon recht. Ich habe aber keine Lust darauf, dass ein Polizist, der völlig überspannt ist, am Wochenende überreagiert und seinen Frust an den Fans auslässt.
Ein missverstandener Ansatz.Paul hat geschrieben: Aus meiner Sicht ein bedenklicher Ansatz.
Ich bin halt einfach nicht sicher, ob man sich dessen überhaupt wirklich bewusst sein kann, wenn man anfängt. Ich war mir - im Nachhinein - auch über vieles nicht im Klaren. Deshalb bereue ich meine Berufswahl sicher nicht, aber ich würde mir nach heutigem Stand vielleicht mehr Gedanken im Vorfeld machen...Peter Gedöns hat geschrieben: Es geht darum, dass einem als Berufsanfänger bewusst sein sollte, was da im Polizeidienst auf einen zukommt.
Das ist gut so, wenn dein Chef Leute hat, die dieses Modell mitgehen können, es vielleicht sogra auch favorisieren. Aber kann man wirklich von JEDEM erwarten, dass er mehrere 60 Stunden-Wochen hintereinander fährt? Ist es nicht geradezu notwendig, mehr Pausen einzuschieben (und ich meine nicht Kaffeepausen).Um in meinem Vergleich zu bleiben: Mein Chef erwartet, dass ich 60-Stunden-Wochen mache, wenn es notwendig ist. Er erwartet aber nicht, dass ich 40 Stunden die Woche da bin, wenn nur für 30 Arbeit im Hause ist.
Und das ist widerum 1:1 auf fast alle Mitbürger und Lebenssituationen anwendbar. Dieser Drang nach Sicherheit. Jedes Risisko muss irgendwie abgefangen werden. Die Verantwortung wird weitergeschoben...Steini hat geschrieben:...
Der Staat ändert sich und seine Polizei. Mir geht die ganze Diskusion am Kern vorbei.
Nicht der Fussball ist verantwortlich oder die berechtigten Demonstrationen gegen diesen Atomwahnsinn.
Dieser Sicherheitwahnsinn, welchem unser Land anheimgefallen ist, hat doch ganz andere Ursachen.
Und dieser Herr von der Polizeigewerkschaft bedient sich doch nur des Instrumentes welches wir alle am Besten spielen können: Schuld sind immer die anderen. Peter hat sehr richtig bemerkt, dass wir eine "Vermehrung von Sicherheit" erleben dürfen, welche mittlerweile jedes Fussballspiel zu einen Erlebnis werden läst. ...
Jaja, die armen Polizisten. Ein Runde Mitleid.derhonkel hat geschrieben: Natürlich ist die Forderung der GdP Bullshit, aber dieses "ich weiss doch welchen Beruf ich mir aussuche und bla blubb" Geschwafel ist nicht besser.
Genau das sorgt für Kräftemangel in allen Bereichen. Denkt mal ne Sekunde drüber nach wenn Ihr in Euren geheizten Büros Euch die Hintern im Bürosessel breitsitzt.
Starker Beitrag.Ballkontakt hat geschrieben:Jaja, die armen Polizisten. Ein Runde Mitleid.![]()
Wie hier schon richtigerweise geschrieben wurde: in Deutschland herrscht zum Glück freie Berufswahl. Und worin genau der enorme Stress besteht, wenn 80% der Beamten den Walter-Elf-Kreisel bewachen, ist mir auch nicht ganz klar. Die sitzen 90 Minuten (während des Spiels) im beheizten Einsatzwagen - bei laufendem Motor - und haben vorsorglich sogar ihre Nackenkissen dabei, damit es nicht unbequem wird. Bei Spielen wie gegen BMG machen die nichts, als sich die Beine in den Bauch zu stehen. Und die Armen, die im Stadion eingestzt werden, müssen sogar noch kostenlos das Spiel von der Ost oder Süd aus ertragen. Schrecklich!
Das ist Jammern auf höchstem Niveau. Mehr nicht.
Danke.derhonkel hat geschrieben:Starker Beitrag.
Ja, tut mir leid. Aber ich sehe da einfach keinen Ansatz für eine tiefergreifende Diskussion. Finde es auch sehr weit hergeholt, hieraus eine grundlegende Gesellschaftsdiskussion abzuleiten. Mein Beitrag war daher nur eine Einleitung für mein persönliches Fazit. Und das lautet ganz simpel:derhonkel hat geschrieben:Diskutieren wir oder wärmst Du das auf was die anderen schon gesagt haben?
Und ein gewisses Maß an inhalterlicher Redundanz ist nicht vermeidbar bzw. sogar voll beabsichtigt, um zu zeigen, dass ich in diesem Fall bspw. mit der Meinung von Peter Gedöns zum Großteil d'accord gehe.ballkontakt hat geschrieben:Das ist Jammern auf höchstem Niveau. Mehr nicht.
Ja gut, dann sind wir beide ja schon mal Volldeppen.derhonkel hat geschrieben: Nach Eurer Theorie ist jeder selbst schuld, der sich nicht bei VW ans Band setzt und bei der 28. Arbeitsstunde in seine Trillerpfeiffe trötet...
Na dann.
Und diese Planungssicherheit scheint nach Meinung vieler hier darin münden zu sollen/zu dürfen, dass ein Polizist immer und überall ohne Jammern parat zu stehen hat. Scheiß egal, wie lange er sich dafür die Beine in den Bauch stehen muss und wie unnötig das auch sein mag.Peter Gedöns hat geschrieben:... Im Gegenzug bekommt man ein Beamtenverhältnis und damit eine extreme Planungssicherheit für die Zukunft.
Planungssicher in Bezug darauf, dass du nicht morgen auf der Straße sitzt, weil dein Betrieb dicht macht.derhonkel hat geschrieben:Jop. Extrem Planungssicher wenn man von heute auf morgen von Kiel nach Bayern versetzt werden kann...