Siegen für die Bayer-Zukunft
Klub muss Aktivitäten refinanzieren
Von THOMAS GASSMANN und LARS WERNER
Leverkusen – Es steht viel auf dem Spiel. Gewinnt Bayer 04 am Donnerstag gegen Aris Saloniki, hätte die Werkself nicht nur beste Aussichten auf den Einzug in die K.o.-Runde, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht könnte sich für Bayer die Europa League bald lohnen.
Alles andere als ein Sieg wäre mehr als eine unangenehme Überraschung“, stellt Klubboss Wolfgang Holzhäuser klar. Denn die Pokalpleite zuvor in Gladbach war für Holzhäuser nicht nur „sportlich schade, sondern auch aus finanziellen Gründen ärgerlich". (...)
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Europa League
Ein Wohlfühlfaktor aus Brasilien
Von Lars Richter, 03.11.10, 22:10h, aktualisiert 04.11.10, 09:29h
Spielerisch glänzt Bayer 04 Leverkusen derzeit nicht, überzeugt aber mit Ergebnissen. Personell entspannt sich die Situation. Renato Augusto kehrt überraschend in den Kader zurück und könnte bereits gegen Aris Saloniki für Glanzpunkte sorgen.
LEVERKUSEN - Atemberaubende Feuerwerkskreationen wie es sie vor zwei Wochen in Griechenland zu bestaunen gab, werden am Leverkusener Abendhimmel nicht zu sehen sein. So viel ist sicher. Die beiden Mannschaften müssen also ohne spektakuläre Choreografie und mit einem auf das rheinische Temperament heruntergekühlten Enthusiasmus auskommen, wenn Bayer 04 in der Europa League Aris Saloniki empfängt (19 Uhr, BayArena/live bei Sat 1 und Sky).
Es ist ja beim spielerisch wenig ansprechenden 0:0 im Hinspiel für die Gäste gar nicht so leicht gewesen, sich gegen die südländische Fußball-Euphorie durchzusetzen, deswegen werden einige die diesmal gedämpfte Lautstärke auch zu schätzen wissen. „Ich habe in Saloniki versucht, mich mit Manuel Friedrich auf dem Platz zu unterhalten. Das war absolut unmöglich“, erinnert sich Leverkusens Verteidiger Stefan Reinartz (21) an die Kommunikationsversuche mit seinem Abwehrkollegen. „Wir veranstalten vorher kein Feuerwerk und versuchen es auf dem Feld.“ (...)
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"So können wir unser großes Ziel erreichen"
Im Interview spricht Pierre De Wit über sein Comeback gegen Gladbach, seine Lieblingsposition und die bevorstehende Aufgabe in Leverkusen.
Hi Piero! Nach langer Verletzungspause hast du gegen Gladbach dein erstes Spiel von Anfang an gemacht – wie fällt dein Fazit aus?
Ich denke, wir können durchweg zufrieden sein mit der Partie. Wir haben eine ordentliche Mannschaftsleistung gezeigt und genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Man hat über 90 Minuten gesehen, dass Leidenschaft und Kampfgeist absolut gestimmt haben. Dazu konnten wir auch spielerisch überzeugen, wodurch dann so ein Resultat zustande kommt.
Die Mannschaft hat nach guten Leistungen ohne Punktgewinn endlich wieder einen Dreier eingefahren – wie wichtig war das fürs Selbstvertrauen?
Sehr wichtig natürlich. Ich kenne solche Situationen – während meiner Zeit in Osnabrück hatten wir auch gute Phasen, haben wenige Punkte geholt und sind am Ende der Saison abgestiegen. Es ist einfach wichtig, dass man sich zwischendurch belohnt und das Selbstvertrauen wieder aufbaut. So können wir in dieser Saison unser großes Ziel erreichen. (...)
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