Sport: 1. FCK
Trost für Simunek
Fußball: Hinrunde für FCK-Pechvogel beendet?
KAISERSLAUTERN (zkk). Tradition trifft Tradition, Erfolglosigkeit trifft Erfolglosigkeit: Seit sieben Bundesliga-Spieltagen haben der 1. FC Kaiserslautern und Borussia Mönchengladbach nicht mehr in der Bundesliga gewonnen, morgen (15.30 Uhr) spielen sie im Fritz-Walter-Stadion gegeneinander. Knapp 48.000 Karten sind verkauft.<
"Richtungweisend für die nächsten Wochen" nennt Oliver Kirch die Partie. Für ihn ist es die Woche der Begegnungen mit seiner sportlichen Vergangenheit: Von Arminia Bielefeld ist der 28-Jährige im Sommer zum FCK gekommen. Borussia Mönchengladbach, vier Jahre sein Arbeitgeber, war seine erste Station in Profi-Fußball. Michael Frontzeck, heute Coach in Gladbach, war in Bielefeld Kirchs Trainer.
Nach längerer Abstinenz verteidigt Kirch derzeit wieder rechts in der Abwehrkette. Durch den Ausfall von Florian Dick, der wegen eines Muskelfaserrisses weiter pausieren muss, war eine Arbeitsstelle frei geworden. Den Platz auf der rechten Außenbahn, sozusagen als Vordermann Dicks, hatte der Westfale zunächst an Clemens Walch verloren. (...)
zur Rheinpfalz
Samstag, 15.30 Uhr: Mönchengladbach zu Gast am Betze
Die Aufgabe im DFB-Pokal hat der 1. FC Kaiserslautern erfolgreich gemeistert, jetzt will die Mannschaft auch in der Liga zurück in die Erfolgsspur. Am Samstag, 30. Oktober 2010, kommt es auf dem wohl ausverkauften Betzenberg zum Duell mit Borussia Mönchengladbach.
Das Kräftemessen mit den Gladbachern ist eines der traditionsreichsten Partien im deutschen Fußball überhaupt. Schon zum 87. Mal in einem Pflichtspiel stehen sich die Roten Teufel und die “Fohlen” gegenüber. In der Geschichte schwelgen werden beide Teams aber nicht, denn angesichts der momentanen Tabellensituation zählt für beide Clubs nur das Hier und Jetzt.
Durch den 3:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld habe sich die Mannschaft endlich mit einem Erfolgserlebnis belohnt, blickt Cheftrainer Marco Kurz auf das Pokalspiel am Dienstag zurück, das dem FCK neben dem Erreichen des Achtelfinales aber auch einen weiteren verletzungsbedingten Ausfall bescherte. Jan Simunek erlitt schon früh im Spiel einen Adduktorenteilabriss und steht gegen Mönchengladbach ebenso nicht zur Verfügung wie Florian Dick, der sich bereits in Freiburg einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte. (...)
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NEWS: 29.10.2010
Das Ziel? „Ganz klar der Klassenerhalt“
Martin Amedick trägt beim 1. FC Kaiserslautern die Binde, ist aber mit Srdjan Lakic gleichberechtigt Kapitän. Vor dem morgigen Spiel auf dem Betzenberg sprachen wir mit ihm.
Herr Amedick, wie fühlt man sich als Ostwestfale in der Pfalz?
Martin Amedick: Also ich fühle mich sehr wohl, die Leute haben alle eine sehr herzliche und offene Art, das sportliche Umfeld ist gut und zudem hat man mit dem Pfälzer Wald ausreichend Natur direkt vor der Haustür.
Sie haben kürzlich Ihren Vertrag beim FCK bis 2014 verlängert. Was wollen Sie in dieser Zeit mit den Lauterern noch erreichen und warum fühlen Sie sich bei den Roten Teufeln so wohl?
Martin Amedick: Natürlich möchte ich in der Laufzeit meines Vertrages den Verbleib in der Bundesliga für den FCK sichern und den Verein stabilisieren, damit er sich wieder langfristig dort festsetzen kann wo er hingehört. Ich fühle mich hier einfach rundum wohl. Die Trainingsbedingungen, das Stadion, die Fans, das Umfeld, alles passt hier. Und in den entscheidenden Positionen sitzen Leute mit dem richtigen Charakter, das ist wichtig. (...)
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NEWS: 29.10.2010
Rückblick: Heynckes-Doppelpack am Betzenberg
Vor jeder Bundesligapartie beleuchten wir ein Spiel aus der Historie gegen den aktuellen Gegner. Heute ist Borussias 4:2-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern vom 30. März 1974 an der Reihe.
„Jetzt bleiben wir dran und werden die Meisterschaft bis zum letzten Spieltag spannend machen“, versprach der damalige VfL-Trainer Hennes Weisweiler nach dem überzeugend herausgespielten Sieg am Betzenberg. Die 32.000 Zuschauer sparten nicht mit Beifall für die Borussen, die bereits in der neunten Minute durch Dietmar Danner1:0 in Führung gingen. Jupp Heynckes legte in der elften und 19. Minute innerhalb von acht Minuten einen Doppelpack nach und sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Im Anschluss agierten die Gladbacher in der Abwehr etwas nachlässig, doch Torwart Wolfgang Kleff war gegen Benno Magnusson, Dietmar Schwager und Roland Sandberg auf seinem Posten.
Kurz nach der Pause erhöhten die Fohlen durch Hans-Jürgen Wittkamp auf 4:0. Erst als Borussia im Gefühl des sicheren Sieges das Tempo drosselte, kamen die Hausherren durch Ernst Diehl (86./Handelfmeter) und Reinhard Meier (89.) zur Ergebnisverbesserung. Berti Vogts, „Hacki“ Wimmer und Jupp Heynckes waren die stärksten Gladbacher, die sich in ihrem zehnten Auswärtssieg der Saison wahrlich Glanznoten verdienten. (...)
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Handschlag verweigert!
Frontzeck schmeißt Bobadilla raus
28.10.2010 - 23:12 UHR
Um 14.35 Uhr rollte Gladbachs Teambus gestern zum Kurztrainingslager nach Westerburg am Wiesensee ab. Sechs Minuten später kam Problem-Profi Raul Bobadilla (22) aus der Kabine...
Nach dem Ego-Anfall im Pokal wurde er von Michael Frontzeck aus dem Kader für das Lautern-Spiel am Samstag gestrichen!
Auslöser: Als „Boba“ in der 71. Minute gegen Leverkusen ausgewechselt wurde, stürmte er wie ein Irrer an Ersatzmann Igor de Camargo vorbei in die Kabine, verweigerte auch dem auch dem Trainer den üblichen Handschlag. (...)
zur BLÖD
Fette Extra-Einnahme
Fohlen: 585.250 Euro Pokal-Prämie
Gladbach – „Viele hatten nicht mehr die Kraft zum Elfmeterschießen anzutreten!“ Michael Frontzeck überließ seinen Spielern Einteilung und Reihenfolge der Schützen. Thorben Marx und Igor de Camargo glichen die Rückstände durch Vidal und Rolfes aus.
„Entscheidend war, dass Heimi den Elfmeter von Helmes gehalten hat und wir alle gut geschossen haben“, sagte Filip Daems, der nach Mo Idrissou und Michael Bradley sicher verwandelte. (...)
zum Express
Heimeroth genießt „schönsten Moment der Karriere“
von Achim Müller
Von Genugtuung mag Mönchengladbachs Torhüter und neuer Fan-Liebling jedoch nicht reden.
Mönchengladbach. Das Drehbuch zu diesem Fußball-Krimi hätte Hauptdarsteller Christofer Heimeroth selber nicht besser entwerfen können. 120 packende Spiel-Minuten, dazu ein dramatisches Elfmeterschießen haben aus dem einst belächelten Schlussmann der Gladbacher Borussia Knall auf Fall einen Pokal-Helden und neuen Fan-Liebling gemacht.
Leverkusen mit 6:5 niedergerungen, der VfL erstmals seit sechs Jahren wieder im Achtelfinale des DFB-Pokals, Heimeroth dank mehrerer starker Paraden und als kühler Elfmeterkiller gegen Patrick Helmes in aller Munde. „Ich freue mich unheimlich. Schön, dass ich meinen Teil zum Erfolg beitragen konnte“, sagte der 29 Jahre alte Schlussmann in der für ihn so typischen Art: ruhig, unaufgeregt, sachlich. (...)
zur Westdeutsche Zeitung
Foto: AP
Borussia Mönchengladbach
Verlierer Bobadilla
VON KARSTEN KELLERMANN - zuletzt aktualisiert: 29.10.2010
(RP) Filip Daems, Christofer Heimeroth und Mo Idrissou waren die Helden bei Borussias Pokalerfolg gegen Leverkusen. Der Argentinier leistete sich eine disziplinarische Verfehlung. Strafe: Er ist nicht im Kader für Kaiserslautern.
Was denkt der Schütze auf dem Weg von der Mittellinie zum Elfmeterpunkt? Der letzte Schuss, der den Sieg bringen kann, steht bevor. Vier Kollegen haben zuvor ihren Job gemacht und ihre Bälle im Tor untergebracht; der eigene Torwart, Christofer Heimeroth, hat einen Schuss gehalten und damit den Weg geebnet.
Der letzte Schütze kann der Held werden, ja, aber eigentlich kann er nur verlieren. So ist das nun mal im Elfmeterschießen, das im Pokal die letzte Entscheidungsinstanz ist, wenn 120 Minuten wie beim Duell der Borussen mit Leverkusen ein 1:1 gebracht haben. (...)
zur Rheinischen Post