OWL-Teufel hat geschrieben:Wir nähern uns dem 20.000. Beitrag hier,als diesen wünsche ich mir etwas Besinnliches
Von draus vom Karstadt komm ich her,
ich muss euch sagen, der WKV wehklagt gar sehr.
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich kleine Kepptns sitzen.
Und droben vom Betzetor
schaut mit großen Augen der Steini hervor.
Und wie ich so strolcht durch die finsteren Gassen
flohen vor mir die Frankfurter Massen.
"Knecht Gedönsrecht", riefen sie, "alter Chaot,
bitte schlag uns nicht alle gleich tot."
When you're feeling too close to the bottom. You know who it is you can count on. Someone will pick you up again!
Advent
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis' herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muss es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh'
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm' und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muss die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt's von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist's, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger Mann,
's ist alles, was ich geben kann."
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!
Das Meer ist weit, das Meer ist blau,
im Wasser schwimmt ein Kabeljau.
Da kömmt ein Hai von ungefähr,
ich glaub’ von links, ich weiß nicht mehr,
verschluckt den Fisch mit Haut und Haar,
das ist zwar traurig, aber wahr. ---
Das Meer ist weit, das Meer ist blau,
im Wasser schwimmt kein Kabeljau.
Mit dem FCK ist es wie mit der Großen Liebe sie kann dir manchmal tierisch auf den Sack gehen.
Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Sie ist Witwe, denn der Gatte,
den sie hatte, fiel vom Blatte.
Diente so auf diese Weise
einer Ameise als Speise.
Eines Morgens sprach die Made:
Liebes Kind, ich sehe grade,
drüben gibt es frischen Kohl,
den ich hol. So leb denn wohl.
Halt! Noch eins, denk, was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa!
Also sprach sie und entwich -
Made junior jedoch schlich
hinterdrein, und das war schlecht,
denn schon kam ein bunter Specht
und verschlang die kleine fade
Made ohne Gnade. - Schade.
Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde.
Der Stürmer sagt zum Trainer: Trainer
ich treff' dat Tor nicht.
Der Trainer sagt zum Stürmer: Stürmer
du triffst den Ball nicht.
Nee? Nee! Dat muß aber unter uns bleiben.
Der Trainer sagt: Dat is'n Ball!
Und der Stürmer sagt: Kann ich denn nochmal seh'n?
Und der Trainer sagt: Als erstes anlaufen
Augen schließen
Hymne singen
abzieh'n und dann? Gucken
wat der Ball macht!
Rollt er nach links
ist alles in Ordnung
rollt er nach rechts
ist auch nicht schlimm
nur wenn er ganz ruhig liegen bleibt
dann ist der Wurm drin
Die Schwester sagt zum Doktor: Doktor
der Patient
der sagt nix.
Der Doktor sagt zur Schwester: Schwester
dat macht nix.
Nee? Nee! Dat muß aber unter uns bleiben.
Dann sagt der Doktor: Dat is 'n Spritz'.
Und die Schwester sagt: Kann ich die nochmal seh'n?
Und der Doktor sagt: Als erstes Hose runter
seitlich lagern
desinfizier'n und dann? Hinein!
Rollt er nach links
ist alles in Ordnung
rollt er nach rechts
ist auch nicht schlimm
nur wenn er ganz ruhig liegen bleibt
dann ist der Wurm drin
Der Geselle sagt zum Meister: Meister
ist da Strom drin?
Der Meister sagt zu dem Gesellen: Weiß ich nicht.
Nee? Nee! Dat muß aber unter uns bleiben.
Dann sagt der Meister: Dat is 'n Draht.
Und der Geselle sagt: Kann ich den mal anfassen?
Nein! Als erstes Lehrling rufen
und dann gibst du dem dat in die
Hand.
Und dann? Einschalten!
Leute, nehmt eure Wäsche weg, schließt die Gartentür zu:
Musikanten sind in der Stadt!
Bringt die Katz‘ ins Versteck, die Wäscheleine dazu:
Musikanten sind in der Stadt!
Und was da nicht ganz niet- und nagelfest ist,
Und was keinen Riegel vor hat,
Das wird sofort geklaut und bleibt ewig vermißt:
Musikanten sind in der Stadt!
Erbarmen, Musikanten sind in der Stadt!
Wirte, macht den Bierhahn dicht:
Sichert dreifach das Tor:
Musikanten sind in der Stadt!
Löscht im Fenster das Licht,
Nagelt Balken davor,
Musikanten sind in der Stadt!
Die singen und gröhl‘n bis der Morgen anbricht,
Die würfeln und fressen sich satt,
Die raufen und saufen und zahlen dann nicht:
Musikanten sind in der Stadt!
Erbarmen, Musikanten sind in der Stadt!
An den Gasthof schreibt Ruhetag,
Alle Betten belegt:
Musikanten sind in der Stadt!
Bevor es wie ein Schicksalsschlag
Durch die Herberge fegt:
Musikanten sind in der Stadt!
Die kneifen eure Mägde mit frevelnder Hand,
Verwüsten die Stuben euch glatt.
Wer Lieder singt, steckt auch die Herberg‘ in Brand:
Musikanten sind in der Stadt!
Erbarmen, Musikanten sind in der Stadt!
Krämer, holt eure Habe rein,
Die Budiken schließt ab:
Musikanten sind in der Stadt!
Zählt die Flaschen Bier und Wein,
Laßt die Gitter herab:
Musikanten sind in der Stadt!
Die plündern den Keller, das Lager zerfällt,
Die feilschen und fordern Rabatt
Und zu guter Letzt samt der Kasse das Geld:
Musikanten sind in der Stadt!
Erbarmen, Musikanten sind in der Stadt!
Bürger, bringt euch in Sicherheit,
Legt die Schrotflinten an:
Musikanten sind in der Stadt!
Macht Schwefel und Pech bereit,
Und dann rette sich wer kann:
Musikanten sind in der Stadt!
Die schänden eure Frauen und Töchter alsbald,
Doch nicht nur, was Röcke an hat,
Die machen auch vor Greis und Haustier nicht halt!
Musikanten sind in der Stadt!
Erbarmen, Musikanten sind in der Stadt!
Oh, Heiliger Barnabas,
Schutzpatron dieser Stadt,
Musikanten sind vor dem Tor!
Zerschlag‘ Geige und Kontrabaß,
Die Trompeten walz‘ platt:
Musikanten sind vor dem Tor!
Oh, schütz‘ uns vor Sturmesflut, Feuer und Wind,
Vor Pest und vor Epidemien
Und vor Musikanten, die auf Reisen sind,
Oder laß‘ mich mit ihnen zieh‘n!
Erbarmen, oder laß mich mit ihnen zieh‘n!
Der König Erl
(Frei nach Johann Wolfgang von Frankfurt)
Wer reitet so spät durch Wind und Nacht?
Es ist der Vater. Es ist gleich acht.
Im Arm den Knaben er wohl hält,
er hält ihn warm, denn er ist erkält’.
Halb drei, halb fünf. Es wird schon hell.
Noch immer reitet der Vater schnell.
Erreicht den Hof mit Müh und Not ---
der Knabe lebt, das Pferd ist tot!
Mit dem FCK ist es wie mit der Großen Liebe sie kann dir manchmal tierisch auf den Sack gehen.