Harte Kritik
Bierhoff: Zu viel Partylaune in den Stadien
Von THOMAS GASSMANN
Berlin – Plötzlich ist Oliver Bierhoff wieder everbodys Darling.
Vor wenigen Monaten sollte der Europameister von 1996, dem das Scheitern der Vertragsverhandlungen vor der WM angelastet wurde, noch still und heimlich aus seinem Amt gedrängt werden. Jetzt ist der 43-Jährige stärker denn je.
Im EXPRESS-Interview fordert Bierhoff endlich wieder einen Titel und tritt weiter für ein Leistungszentrum ein.
Herr Bierhoff, Sie haben für Ihre WM-Präsentation viel Lob auch von Ihren Kritikern im DFB-Präsidium erhalten. Hat Sie das überrascht?
Bierhoff: Ich habe mich über die ausschließlich positive Resonanz gefreut. Tatsächlich können wir zufrieden sein. Es gab während der WM keine Skandale, die Sympathiewerte der Nationalmannschaft liegen bei über 90 Prozent. Unsere Werte sind seit 2004 ständig gestiegen - das ist beeindruckend. (...) zum Express