playball hat geschrieben:
A propos skandaloes. Was ist denn das fuer ein Vergleich mit einer Anwaltskanzlei, den der FCK da geschlossen hat, der heute in der Rheinpfalz steht? Wer hat das zu verantworten? Wer wird hier in Regress genommen? Wozu hat man einen Aufsichtsrat mit juristischem Sachverstand gewaehlt? Schon wieder ne Baustelle beim FCK, die aber vermutlich im Trubel um den neuen Trainer untergehen wird...
Meinst Du das? Ist in der Tat eine interessante Frage, wer dafür haftet. Der Verein ja wohl nicht
Vergleich akzeptiert
FCK zahlt 12 500 Euro
Mit einem Vergleich ist vor der 2.
Zivilkammer des Landgerichts das Verfahren um eine Geldforderung in Höhe von 46.000 Euro geendet, die von einer Anwaltsgesellschaft gegen den 1. FC Kaiserslautern erhoben wurde.
Die Juristen begründeten ihr Verlangen mit dem Hinweis, dass sie im Oktober 2005 mit dem 1. FCK eine Vereinbarung getroffen hätten, die zum Ziel hatte, ein schriftliches Konzept für den Erwerb und die Finanzierung des Trainingsgeländes Fröhnerhof zu erstellen. Strittig war zunächst, ob ein solcher Auftrag tatsächlich vorgelegen hat; der 1. FCK bestritt dies. Ex-Clubchef René C. Jäggi war als Zeuge persönlich geladen.
Offenbar nicht eindeutig vereinbart war auch die Höhe des Honorars, falls es überhaupt einen Kontrakt gegeben haben sollte. Die Anwaltsgesellschaft berief sich auf eine Honorarvereinbarung vom März 2003 und berechnete danach einen Stundensatz von 300 Euro.
Vor Gericht wurde deutlich, dass die Beweislast zur Klärung, ob tatsächlich eine Auftragserteilung erfolgt war, auf der Seite der Anwälte lag. Der 1. FC Kaiserslautern hatte sich zunächst bereit erklärt, einen Betrag von 7500 Euro zu bezahlen, um die Sache endgültig aus der Welt zu schaffen. Dieses Angebot war den Klägern allerdings zu dürftig.
Das Verfahren endete mit dem vom Vorsitzenden der 2. Zivilkammer, Michael Stiefenhöfer, vorgeschlagenen Vergleich, den die streitenden Parteien in modifizierter Form akzeptierten: Der 1. FCK war damit einverstanden, eine Zahlung von 12.500 Euro zu leisten.
Übrigens: Das geplante Konzept, um das es ging, ist bislang noch nicht umgesetzt. (tpr)
REDZIMH
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.107
Datum: Mittwoch, den 09. Mai 2007
Seite: Nr.15
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