Bundesliga-Countdown (12): Kaiserslautern Das Märchen aus der Pfalz
Nach trostlosen Jahren will sich der 1. FC Kaiserslautern wieder in der Bundesliga etablieren - trotz wenig Geld und vieler Abgänge. Vielleicht taugt ein Sieg in Osnabrück als Gründungsmythos für den Klassenerhalt des Traditionsklubs. Teil 12 des FAZ.NET-Bundesliga-Countdowns.
Von Daniel Meuren, Kaiserslautern
14. August 2010
Der Freitagabend ist so recht nach dem Geschmack von Marco Kurz verlaufen. Der Trainer des 1. FC Kaiserslautern hatte sich einen schwierigen Saisonauftakt im DFB-Pokal wie den hart erkämpften 3:2-Sieg nach Verlängerung beim Zweitligaaufsteiger VfL Osnabrück fast schon herbeigesehnt. Im Vorjahr hatte sich sein Team in der ersten Runde des Vereinspokals ähnlich quälen müssen, um schließlich bei Eintracht Braunschweig (1:0) das Weiterkommen zu schaffen. Der Sieg wird noch heute als Geburtsstunde der Lauterer Aufstiegsmannschaft glorifiziert.
faz-net hat geschrieben:Mit dieser realistischen Einstellung passt der 41 Jahre alte ehemalige Bundesligaprofi derzeit nahezu perfekt in die Pfalz, wo nicht mal der kühnste Optimist von einer Wiederholung des Coups von 1998 träumt.
Ha!!!
Ich bin nicht der kühnste Optimist.
Aber von der Wiederholung des Coups von 1998 träume ich jede Nacht.
Dann heißt es morgens regelmäßig: "Hast du eine andere? Du lächelst im Schlaf immer so glücklich!"
emWaltersoiFritz hat geschrieben:
so so jetzt hilft also die Namensgleichheit um unsere Finanzen in den Griff zu bekommen. Da müßte es ja bei meinem Nick Name auch bei mir klappen ...
Angeblich ist er aus der Südpfalz nur weg, weil die Winzer ihm ans Leder wollten. Immerhin kann er Wasser zu Wein zu machen, der kleine Fritz.
When you're feeling too close to the bottom. You know who it is you can count on. Someone will pick you up again!
emWaltersoiFritz hat geschrieben:
so so jetzt hilft also die Namensgleichheit um unsere Finanzen in den Griff zu bekommen. Da müßte es ja bei meinem Nick Name auch bei mir klappen ...
Angeblich ist er aus der Südpfalz nur weg, weil die Winzer ihm ans Leder wollten. Immerhin kann er Wasser zu Wein zu machen, der kleine Fritz.
Dann ist er ja hier richtig, aus Holz wird ja Papiergeld gemacht.
Jetzt hat die Saison begonnen und der Kerl wärmt die allseits kolportierten Klischees nochmal auf. Wenn er dafür Geld bekommt, kann ich´s verstehen; denn in Kaiserslautern pfeifen viele aus dem letzten Loch. Sollte er aber aus Spaß an der Freud arbeiten, dann gehört einmal richtig "unterwiesen", damit er erkennt, wie er anderen die Zeit stiehlt.
Dess iss nimmi de Glatz, dess geheert schunn länger em Ridder von de Torpedo-Garaasch. Do kannsche der ausreschne, dass der schunn länger so ebbes drugge duut.