@Mathias
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Und glaubt mir: Stefan Kuntz hat sicher nicht alles richtig gemacht! Und mir geht das ehrlich gesagt sowas von auf den Sack, daß man nicht mal ein Sterbenswörtchen sagen darf. Daß man sich nicht einbringen darf!
Wenn ich Kritik loswerden möchte, dann werde ich sie auch los. Und da finde ich Westkurvenveterans Standpunkt klasse: Der poltert zwar kräftig rum, aber er tut immerhin seine Meinung kund!
Auch wenn sie manchem nicht passt!
Es läuft eben da oben am Berg NICHT alles rund.
Aber das ist auch verdammt nochmal gut so.......
Mathias, was konkret hat Kuntz nicht richtig gemacht? Die Bierpreise? Natürlich, die sind immer zu hoch. Aber sonst?
In allem, was Kuntz tut und sagt, merkt jeder, daß er die richtige Einstellung hat, zum FCK, zu den Fans, zu Kaiserslautern. Das ist entscheidend.
Aber Du kannst auch an dem Bericht der "Welt" wie an dem Gedächtnisprotokoll von JochenG in einem anderen Thread erkennen, daß Kuntz sehr wohl darauf achtet, was über ihn und seine Arbeit geschrieben und gesagt wird, für meinen Geschmack vielleicht sogar etwas zu dünnhäutig. Auf Grund dieser Tatsache befürchtet er sogar wieder Schlimmes, wenn es einmal sportlich nicht so gut läuft. Deshalb muß natürlich kritisiert werden, am besten konkret, aber wir sollten ihn auch vor Heckenschützen und "Untoten" schützen, vor überzogenen und ungerechten Angriffen. Natürlich macht jeder Fehler. Wo Kuntz Fehler gemacht hat, muß kritisiert werden. Ich sehe keine. Aber andere vielleicht. Dann benennen. Wenn alles perfekt wäre, hätten wir hier ja nichts zu diskutieren. Und das wäre langweilig.
Über eines sind wir uns bei aller Kritik hoffentlich einig: Einen wie Kuntz bekommt der FCK in den nächsten 20 Jahren nicht mehr. Deshalb müssen wir auch darauf achten, daß wir mit unserer Kritik nicht den Falschen Leuten Zucker geben.
@Salamander
Sehr guter Beitrag. Aber leider hat die Internet-Demokratie wie alles Gute auch einen Haken. Es kann, wie schon angedeutet hast, auch zu Demagogie und Fehlinformation mißbraucht werde. Deshalb kommt es für jeden Nutzer, auch hier im Forum, auf die Einstellung an. Zum Glück ist Sprache oft sehr etlarvend.
Aber zu Kuntzens Aussage konkret: Es ist schon störend, daß er sich so allgemein geäußert hat. So kann nur vermutet werden, was ihm tatsächlich gegen den Strich geht. War es die Diskussion um Grünewaldt? Oder doch eher die ablehnende Haltung des Forums gegen eine Ausgliederung der Profiabteilung? Wer weiß.
Es würde ihm oder seinem "Germanisten" jedenfalls kein Zacken aus der Krone fallen, wenn er an der Diskussion teilnehmen würde, jedenfalls bei Dingen, die ohnehin auf dem offenen Markt gehandelt werden. Es ist schon so wie Wiederzurück schreibt, im Kommunikationsprozeß mit seinen Anhängern, und um solche handelt es sich im Forum ausschließlich, kann beim FCK noch vieles verbessert werden. Eine verbesserte Kommunikation würde auch den Heckenschützen ihr dreckiges Handwerk erschweren, wobei ich glaube, daß die gefährlichsten Heckenschützen sich außerhalb des Forums betätigen. Sie lassen allenfalls schreiben.
Das Internet erzwingt Offenheit und Transparenz, vor allem von den Handelnden und Verantwortlichen. Wenn sie dem nicht gerecht werden, wenn sie nicht reagieren, bleiben sie Objekte der Vermutung und müssen sich darauf aufbauende Kritik oder Verleumdung gefallen lassen. Die Zeit der Verlautbarungen unergründliche Ratschlüsse eines abgehobenen Gremiums oder "Machtmenschen" sind vorbei, auch beim FCK. Wenigstens für dieses Positivum haben die letzten 10 Jahre gesorgt. Und Ressentiment, die Distanz zu allem, was von den "Oberen" so gemacht oder gesagt wird, ist bei vielen Usern von DBB sehr klar ausgeprägt.