Sport: 1. FCK
Konkurrenzkampf belebt Kollektiv
FCK-Trainer freut sich über die Qual der Wahl
Mandjeck springt mit Lamey beim Hinspiel über Torwart Eilhoff. (Fotot: Kunz)
Der Trainer genießt die Qual der Wahl - und die wunderbare Perspektive, die sich Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern nach 30 Spieltagen eröffnet: Am Montag (20. 15 Uhr) gastieren die Roten Teufel, begleitet von mindestens 2000 Anhängern, bei Arminia Bielefeld.
"Wieder 2000 Zuschauer von uns bei einem Montagsspiel. Und das so weit entfernt Wir sehen das schon als Verpflichtung unseren Fans gegenüber", bekundet Martin Amedick seinen Respekt. Der FCK-Kapitän hat insgesamt sechs Jahre für Arminia gespielt, er hat viele Freunde und Verwandte in der Stadt und in der Nachbarschaft, mit Dennis Eilhoff einen alten Kumpel im Arminen-Tor.
"Meine Frau hat schon 30 Karten besorgt", verrät der Blondschopf, der gerade auch in den Auswärtsspielen meist der ruhende Pol der Lauterer Mannschaft gewesen ist. Vier Tore hat Amedick erzielt, am fünften Saisontreffer schrammte er beim 1:1 gegen Union Berlin knapp vorbei. "Es wäre an der Zeit ", sinniert das Ass. (...)
zur Rheinpfalz
Trotz Finanzkrise: Stimmung im Team ist gut 16.04.2010
Eulberg benötigt gegen Lautern fitte Spieler
Bielefeld (blue). Frank Eulberg zieht den Hut vor Marco Kurz. Arminias Coach schätzt die Arbeit des Trainers des 1. FC Kaiserslautern, am Montag jedoch will er ihn mit einer Niederlage wieder nach Hause schicken. Die Taktik für die Partie gegen den Tabellenführer der Zweiten Bundesliga hat Eulberg noch nicht festgelegt, eines ist für ihn aber sicher: "Das Team muss als Ganzes funktionieren, dafür benötige ich Spieler, die zu 100 Prozent fit sind."
"Trotz der schwierigen finanziellen Situation ist die Stimmung in der Mannschaft gut", erklärt der 47-jährige Eulberg. (...)
zur Neuen Westfälischen
16.04.2010
"Der FCK ist des Pfälzers großer Stolz"
... konstatiert Spitzenkoch und Lautern-Fan Johann Lafer, im Übrigen selbst ein Aushängeschild der Region. Aber auch auf Arminia hat Lafer ein Auge.
Nehmen wir mal an, es spielen am selben Tag Sturm Graz, der Karlsruher SC, Mainz 05 und der 1. FC Kaiserslautern, jeweils um den Auf- oder Abstieg. Zu welchem Spiel gehen Sie?
Ich möchte es diplomatisch formulieren: Fußball ist ein ganz toller Sport, den ich sehr liebe. Ich habe neulich mit großer Begeisterung Bayern München gegen Manchester United gesehen und für den Sommer habe ich die Fußball-WM in Südafrika auf dem Plan. Es gibt nichts, was die Massen so sehr bewegt wie Fußball. Ob jung oder alt, ob klein oder groß, ob Frau oder Mann: alle sind begeistert, weshalb Fußball imstande ist, die Menschen zusammenzuschweißen. Oder bei welchem gesellschaftlichen Ereignis sitzen sonst 60.000 Leute am Samstagnachmittag zusammen im Stadion?
Woher kommt ihre Sympathie für den 1. FC Kaiserslautern?
René Jäggi, den ehemaligen Präsidenten des 1. FC Kaiserslautern, und auch Stefan Kuntz kenne ich sehr gut, außerdem sind meine Familie und ich hier in Rheinland-Pfalz zu Hause. Und sicherlich ist der FCK des Pfälzers großer Stolz. Es ist eben ein Verein, der sehr von einem "ländlichem Umfeld" geprägt wird, was nichts Negatives bedeuten soll. Im Gegenteil: die Leute sind mit sehr viel Euphorie und mit einem riesigen Engagement dabei. Für viele ist der Ausflug am Samstag ins Stadion so etwas wie für die Katholiken der große Pilgerzug nach Rom. Allerdings ist meine Sympathie für Mainz 05 ebenso groß wie für den 1. FCK. (...)
Hier gehts auf die Alm
„Das Kollektiv funktioniert“
Am Freitag, 16. April 2010, fand im FCK-Medienzentrum im Fritz-Walter-Stadion die Pressekonferenz zum Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld statt. Dieses wird am Montag, 19. April 2010, um 20.15 Uhr in der Schüco Arena in Bielefeld angepfiffen. Als Gesprächspartner standen dabei Cheftrainer Marco Kurz und Bastian Schulz den zahlreichen Journalisten Rede und Antwort.
Die Verantwortlichen des FCK rechnen damit, dass rund 2.000 Anhänger die Roten Teufel am Montagabend nach Ostwestfalen begleiten werden. Für das Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock am Freitag, 23. April 2010, auf dem Betzenberg sind bereits 42.500 Tickets verkauft. Personell wird FCK-Cheftrainer Marco Kurz beim Auswärtsspiel in Bielefeld wohl auf alle Profis zurückgreifen können, auch Alexander Bugera, der wegen ein Erkältung zwei Tage lang nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, wird aller Voraussicht nach rechtzeitig fit werden. Fit ist auch Bastian Schulz, der vor Wochenfrist gegen Union Berlin sein Comeback gefeiert hat. „Ich fühle mich sehr gut, das Knie macht keinerlei Probleme und zeigt keine Reaktion auf Belastung“, ist der Mittelfeldspeiler froh. Ob er am Montag in Bielefeld in der Anfangsformation der Roten Teufel stehen wird oder ob Georges Mandjeck nach abgesessener Gelbsperre wieder in die Mannschaft rückt ist allerdings noch nicht sicher. „Es ist schön, dass ich einige Alternativen habe. Jeder Spieler muss sich im Training beweisen und präsent sein. Letztendlich entscheiden allein die Trainingseindrücke, wer spielt“, sieht Marco Kurz den Konkurrenzkampf auf einigen Positionen durchaus positiv. (...)
zu fck.de Reloaded
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