Die Premier League – Wiege des Fußballs, eine Liga voller Stars, aber auch eine Liga voller Schulden. Die Champions-League-Pleiten von ManU, Arsenal und Chelsea haben der englischen Fußball-Seele zu denken gegeben. Neidisch blickt das Inselvolk über den Kanal Richtung Deutschland, wo gesunde Vereine auch international wieder erfolgreich sind – und das sogar wieder in der Königsklasse. Das Geheimnis der Deutschen sind die soliden Finanzmodelle und das Lizenzierungsverfahren – doch was oder wer hat dem englischen Fußball sein vermeintliches Grab geschaufelt?
Wenn Vereine zu Spielzeugen werden
Der FC Liverpool steht zum Verkauf. Die amerikanischen Millionäre Tom Hicks und George Gillett haben die Lust an ihrem Spielzeug verloren. Jetzt, da sie umgerechnet ca. 270 Millionen Euro Schulden angehäuft haben, wollen sie nicht mehr. Die Investmentbank Barclays Capital sucht bereits Investoren, die entweder das Schuldenloch stopfen oder direkt alles aufkaufen wollen. Liverpool-Coach Rafael Benitez ist entzückt. Seine logische Forderung: „Wir brauchen drei oder vier Top-Spieler. Die Kosten für einen solchen Top-Spieler belaufen sich auf ca. 15-20 Millionen Pfund. Alles weitere können Sie sich selbst ausrechnen.“ (...)
Nennt mich gehässig, aber mein Grinsen wurde breiter und breiter, je länger ich den Artikel las.
Der geht runter wie warme Butter auf nem Pfannkuchen.
Sehr geil. Danke fürs Einstellen.
Sehr schön auch der Seitenhieb in Richtung Martin Kind.
Pro 50+1!
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)
@ FCK-Ralle
Nicht nur dein Grinsen.
Ich glaube aber ein Kind lässt sich davon nicht beeindrucken.
Ja hier stand mal eine Signatur.
Diese wurde nach über 3,5 Jahren von den Moderatoren gelöscht (aufgrund einer Beschwerde) weil sie nicht den Forumsregeln entsprechen soll. Das zu sage ich jetzt besser nichts.
wie gut das wir in deutschland nur vereine haben, die von keinem geldgeber in form einer einzelnen person abhängig sind...
ach moment... da war doch was...
Lestat hat geschrieben:@ FCK-Ralle
Nicht nur dein Grinsen.
Ich glaube aber ein Kind lässt sich davon nicht beeindrucken.
Ich weiß ja nicht, wessen Strohmann der Kind(skopf) eigentlich ist, aber zur Lektüre sei das Buch " The People`s Game?" von Matthew Bazell empfohlen. Ist, wie das Gros der Fußballbücher, im Trolsen-Verlag erschienen. Sollte sich jeder mal zu Gemüte führen, insbesondere die, die die Premierleague als gelungenes Beispiel für Investorenpolitik nennen.
Lestat hat geschrieben:@ FCK-Ralle
Nicht nur dein Grinsen.
Ich glaube aber ein Kind lässt sich davon nicht beeindrucken.
Ne das sicher nicht. Der blickts halt einfach nicht.
Ich finds einfach nur gut, wenn ich in der deutschen Medien-Öffentlichkeit lese, was wir Fans eigentlisch schon alle wissen.
Nämlich, dass seine Idee einfach nur saublöd ist!
England ist ein tolles Beispiel.
Da rappelt es bald gewaltig, wartet es ab. Portsmouth war nur der Anfang.
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)
Neben der Anspielung auf Kind ist auch der Absatz zur Auswirkung voller Stadien vs. hohe TV-Einnahmen interessant.
Da sollten die hohen Herren von DFB und DFL mal nachrechnen, ob fangerechtere Anstoßzeiten eventuell doch sinnvoller sind als bis zu 5 Anstoßzeiten für 9 Spiele pro Spieltag um vom Bezahl-TV noch abhängiger zu sein.
Sehr gute Bericht. Wie schon erwähnt wurde, ist auch die Anspielung auf Kind sehr gut. Der Typ hat se nämlich echt nicht mehr alle.
Abgesehen von den beschissenen Anstoßzeiten bin ich sehr zufrieden mit den Lizensierungsverfahren und den Bestimmungen, die die Bundesliga regeln.
Die Inselaffen werden das auch bald schon einsehen .