Noch sieben Etappen bis zum Ziel
FCK am Montag gegen 1860 München - Trainer Kurz zeigt Respekt - 32 500 Karten abgesetzt
Abräumer: Jiri Bilek in seinem Element. Der FCK gewann das Hinspiel mit 1:0. Foto. Kunz.
Die Roten Teufel sind im Gelben Trikot unterwegs. Aber sie haben noch sieben Etappen bis zum großen Ziel, ihrem Traumziel: Bundesliga! Am Montag (20.15 Uhr) erwartet Zweitliga-Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern den in den letzten drei Spielen siegreichen TSV 1860 München.
32.500 Karten sind bisher verkauft, 35.000 Besucher werden erwartet. „Die Zuschauer sind wichtig. Ich sauge ihre Energie auf", sagt Rodnei, der Abwehr-Riese. „Unsere Fans sind eine große Motivation", betont Mittelfeld-Rackerer Georges Mandjeck.
„Die Mannschaft der Löwen wirkt sehr gefestigt. Sie hat ein sehr gutes Format", anerkennt FCK-Trainer Marco Kurz die Qualität seines ehemaligen Vereins. Und lobt: „Sehr aggressiv, laufstark mit einer gewissen Qualität in der Offensive." (...)
zur Rheinpfalz
Erlöst von Defensivqualen
27.03.10
München – Alexander Ludwig, das fällt auf dieser Tage, hat sich arrangiert mit seinem „Schicksal“, Profifußballer in München zu sein. Der Frühling hat Einzug gehalten in der Stadt, die der Thüringer in seiner Anfangszeit beim TSV 1860 als wenig gastfreundlich empfand („Die Münchner sind schon ein besonderes Völkchen“).
Frühlingsgefühle: Als Joker erzielte Alexander Ludwig ein Tor gegen Frankfurt, das seine Hormone zumindest kurzzeitig „springen“ ließ. © dpa
Vieles, das Ludwig vorher missfiel, erscheint ihm plötzlich in einem viel freundlicheren Licht. Zum Beispiel die Tatsache, dass er seinen Stammplatz an den 21-jährigen Dominik Stahl verloren hat. Nach seinem Jokertor gegen Frankfurt fühlte Ludwig (26), Originalzitat, „wie die Hormone springen“ – und dieses Hochgefühl hielt die ganze Woche an. Aufgetaut durch den Föhn und die wärmende Sonne („Die tut mir richtig gut“) hat der frühere St. Paulianer inzwischen sogar Münchner Gepflogenheiten adaptiert. Den Freitag, an dem Ewald Lienen erst nachmittags zum Training bat, nutzte er zu einem ausgedehnten Frühstück – zur Studenten- und Langschläferzeit um 11 Uhr. (...)
zum Münchner Merkur
26. Mär 2010, 15:40 Uhr
Lautern-Trainer Marco Kurz: Respekt vor den Löwen
Marco Kurz: erfolgreich in Kaiserslautern Foto: dpa
„Die Münchner haben in der Rückrunde 19 Punkte geholt. Das sagt alles.“ - Lautern-Trainer Marco Kurz streut seinem ehemaligen Arbeitgeber Blumen. Am Montag spielen die wiedererstarkten Löwen auf dem Betzenberg.
KAISERSLAUTERN - Für Zweitliga-Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern ist und bleibt der Bundesliga-Aufstieg auch vor dem Montag-Spiel gegen 1860 München ein Tabu. „Wir denken von Spiel zu Spielen, dürfen 1860 aber auf gar keinen Fall unterschätzen“, betonte am Freitag Coach Marco Kurz. Der Trainer war selbst bis zum 24. Februar 2009 Chef bei den „Löwen“ und warnt: „Die Münchner haben in der Rückrunde 19 Punkte geholt. Das sagt alles.“ Immerhin hat Lautern vor dem 28. Spieltag einen Vorsprung von fünf Zählern auf Verfolger FC Augsburg und sechs auf den 3. Relegationsplatz des FC St. Pauli. (...)
zur Abendzeitung München
26. Mär 2010, 17:19 Uhr
„Mit 1860 aufsteigen – in der nächsten Saison“
Will bald wieder für 1860 spielen: Florin Lovin, der nach seinem Kreuzbandriss wieder im Training ist. Foto: sampics/Augenklick
Fürs Gastspiel in Lautern reicht es noch nicht, doch Florin Lovin steht nach einem halben Jahr Pause vor seinem Comeback. Der Rumäne spricht über Ängste, Ziele – und träumt von Arsenal London.
AZ:Herr Lovin, Sie trainieren wieder mit der Mannschaft. Sind Sie, sechs Monate nach Ihrem Kreuzbandriss, bereit fürs Gastspiel der Löwen bei Spitzenreiter Kaiserslautern am Montag?
FLORIN LOVIN: Das wird wohl nicht möglich sein, ich bin körperlich noch nicht ganz auf dem Level wie vor meiner Verletzung. Das größere Problem ist allerdings eine mentale Sache: Man hat nach einer so langen Pause doch noch etwas Angst vor den Zweikämpfen, da muss ich mich noch verbessern. Aber in einigen Tagen sollte auch das wieder passen. (...)
zur Abendzeitung München
Löwen-Cheffe Lovin
Dickes Lob für „Greenhorn“ Stahl
Florin Lovin spielte mit Steaua Bukarest schon in der Champions League Foto: dpa Picture-Alliance
Von MAX VON HARSDORF 26.03.2010 - 23:51 UHR
Drei Löwen-Siege in Folge: Da ist die Stimmung an der Grünwalder Straße bestens.
Ganz besondere Frühlingsgefühle hat 1860-„Glücksbringer“ Dominik Stahl (21). Mit dem „Greenhorn“ (erst acht Spiele bei den Profis) in der Startformation gewannen die Löwen immerhin vier von sechs Mal. Der Lohn: Ein Profivertrag bis 2012 für den Defensiv-Abräumer. „Es läuft gut und ich bin rundum zufrieden“, strahlt Stahl. „Bei zuletzt drei Siegen in drei Spielen kann ich ja auch nicht soviel falsch gemacht haben...“ (...)
zur BLÖD
Beda: „Wir fahren nach Kaiserslautern, um zu gewinnen.“
Mathieu Beda freut sich auf das Spiel bei seinem Ex-Klub Kaiserslautern.
Spiele zwischen den beiden Bundesliga-Gründungsmitgliedern 1. FC Kaiserslautern und dem TSV 1860 München sind immer etwas besonderes. Am Montag, 29. März, 20:15 Uhr, kommt es im Topspiel der Zweiten Liga zum Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine, deren Fans seit Jahrzehnten eine innige Freundschaft pflegen.
Während die Pfälzer unbeirrt in Richtung Erste Liga marschieren und mit 58 Punkten die Tabelle souverän anführen, ist dieses Unterfangen für die Löwen nach dem schlechten Saisonstart mit 41 Punkten nur noch theoretisch möglich, auch wenn das Team von Trainer Ewald Lienen in der Rückrunde mit 19 Punkten aus zehn Spielen nur den 1. FC Kaiserslautern vor sich hat (25). Allein schon das zeigt, dass die momentan vielleicht stärksten Teams der Liga auf dem Betzenberg aufeinandertreffen. (...)
zum Löwenkäfig
25.03.2010 | 16:00 Uhr
Sechzig & der FCK: Die Statistik
Zahlen & Fakten: 2 SIege, 2 Remis & 3 Niederlagen stehen in der Zweitliga-Bilanz gegen den FCK zu Buche.Ergebnis der Hinrundenbegegnung: 0:1
Tore: Erik Jendrisek (32.)
Weitere Zahlen und Daten zum Duell mit den Pfälzern:
Das Duell der Traditionsklubs ist ein Dauerbrenner an Montagen. Zum 4. Mal sind die Löwen in der 2. Liga zu Gast auf dem Betzenberg, zum 3. Mal an einem Montag. Die letzte Partie endete mit einem 0:0 im November 2008, im März 2007 verlor 1860 mit 1:2. Das Tor für die Löwen erzielte Berkant Göktan gegen seinen ehemaligen Verein.
Die Gastgeber konnten nur eins der letzten 6 Heimspiele (1. & 2. Liga) gegen die Sechzger gewinnen. Zweimal gab es ein Remis, dreimal gewannen die Löwen (2:1 im Februar 2008: 1.Liga: 1:0 im August 2003, 3:1 im Dezember 2001)
Das 3:1 am 19.12.2001 war der höchste Löwensieg auf dem Betzenberg. Die Löwentore schossen Thomas „Icke" Hässler, Martin Max und Michael Wiesinger. Den Ehrentreffer für den FCK erzielte Miroslav Klose, der heute für die „Roten" aus München kickt. (...)
zum Löwenkäfig
Edith: Rheinpfalzartikel direkt verlinkt.