Eine vierköpfige Abordnung des FCK-Fanclubs „Kölnteufel“ hat am Dienstag Mittelfeldspieler Pierre de Wit im Krankenhaus besucht. Der gebürtige Kölner wurde am Tag zuvor in der Mediapark Klinik am Kreuzband im rechten Knie operiert, das er sich beim Auswärtsspiel in Aachen gerissen hatte (siehe ältere Meldungen auf „Der Betze brennt“).
Neben ehemaligen Mitspielern von Bayer Leverkusen sowie natürlich Freunden und Verwandten besuchten somit auch Fans seines neuen Vereins den 22-jährigen, der heute aus dem Krankenhaus entlassen wurde. „Er war schon wieder guter Dinge, die Operation ist gut verlaufen“, erzählt der Fanclubvorsitzende Jürgen Kind.
Vor Pierre de Wit liegt nun eine langwierige Reha-Phase, die er zunächst bei seinem Physiotherapeuten Jesko Reinfandt absolvieren wird. Inklusive Pflege und Massage stehen demnächst täglich fünf bis sechs Stunden Arbeiten an der Rückkehr auf dem Programm. Und dieses Comeback hat „Piero“ trotz seines bereits dritten Kreuzbandrisses fest im Visier: „In der Vorbereitung auf die kommende Saison will ich wieder auf dem Platz stehen, dann hoffentlich in der Bundesliga!“
Die Nummer 21 des FCK erzählte den „Kölnteufeln“ auch, dass er sich die Verletzung nicht bei der Vorbereitung des Führungstreffers durch Sidney Sam in Aachen zugezogen habe, sondern wenige Minuten später bei einem Befreiungsschlag aus der Abwehr heraus. Er habe zwar einen leichten Schmerz im Knie gespürt, aber nicht mit einem erneuten Kreuzbandriss gerechnet und demzufolge auch zunächst noch weiter gespielt. In der Halbzeitpause wurde er nach einer kurzen Untersuchung durch den Mannschaftsarzt dann ausgewechselt, obwohl er eigentlich weiter machen wollte, wenig später folgte die bittere Diagnose.
Trotz der anstrengenden Reha kündigte de Wit an, auch demnächst zu sämtlichen FCK-Spielen anzureisen, etwa am kommenden Rosenmontag beim MSV Duisburg. Obwohl er erst seit wenigen Wochen beim Traditionsverein in der Pfalz unter Vertrag steht, hat sich schnell ein gutes Verhältnis zum Klub und seinen Fans entwickelt. „Piero ist einer von uns! Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und freuen uns darauf, ihn wieder im FCK-Trikot spielen zu sehen“, sagt Mathias von den „Kölnteufeln“.

Foto: http://www.koelnteufel.de
Quelle: Der Betze brennt / Kölnteufel
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Gestern am frühen Abend, also einen Tag nach seiner erneuten Kreuzband-Operation, besuchten wir mit einigen Mitgliedern unserer "Kölnteufel" Pierre de Wit in der Mediapark-Klinik in Köln.
Er war schon wieder guter Dinge, die Operation ist gut verlaufen.
Bereits heute wird er aus der Klinik entlassen und nimmt die Reha bei seinem "Haus- und Hof"-Physiotherapeuten in Köln auf, wo er auch wohnt. Diese Reha bedeutet 3 - 4 Stunden harte Maloche pro Tag, zusätzlich noch Pflege und Massage, also 5 - 6 Stunden täglich richtig Arbeit. Immerhin weiß er, was auf ihn zukommt. Auch, dass man mal in ein psychisches Loch fallen kann im Laufe der Zeit.
Er ist aber optimistisch, dass er zur Saisonvorbereitung für die neue Spielzeit wieder auf dem Platz stehen wird. "Dann hoffentlich in der Bundesliga". Die Verletzung hat er sich übrigens nicht bei der Vorbereitung zum 1:0 in Aachen zugezogen, sondern wenige Minuten später bei einem Befreiungsschlag aus der Abwehr heraus.
Er spürte zwar einen leichten Schmerz im Knie, dachte aber nicht im Traum daran, dass es schon wieder ein Kreuzbandriss sein könnte, sonst hätte er auch nicht bis zur Pause weiter gespielt. Eigentlich wollte er sogar zu Ende spielen, nachdem sich der Doc aber in der Pause das Knie anschaute, war die schlimme Diagnose leider schnell klar. Pierre sagte, der Schmerz sei völlig anders gewesen als bei den anderen Kreuzbandverletzungen.
Pierre erhielt in den letzten Tagen viel Zuspruch: vom FCK, natürlich auch aus der Mannschaft, aber auch von ehemaligen Weggefährten aus Leverkusen und Osnabrück. Darüber freute er sich sehr.
Zu sämtlichen FCK-Spielen demnächst wird er anreisen, so auch am Rosenmontag nach Duisburg, um sich der Mannschaft nahe zu fühlen.
Man merkte ihm an, dass er froh ist, für den FCK spielen zu dürfen und meinte, dass das ein richtig toller Verein mit tollen Fans sei. Außerdem war er ziemlich optimistisch, was demnächst einen Heimsieg gegen St. Pauli angeht.
Also, Pierre ist einer von uns, auch wenn er nach nur wenigen Wochen in der Pfalz diesen Rückschlag erlitt. Er hat aber richtig Lust, mit dem FCK noch einiges zu erreichen. Da er noch jung ist, besteht Hoffnung, dass er zurück kommt. Meinen offensichtlich auch die Ärzte. Wir von den Kölnteufeln drücken ihm dafür die Daumen. Und mit Sicherheit nicht nur wir.



