Skandal beim Afrika-Cup – Togo gesperrt
Weil Togos Nationalelf nach einem Anschlag mit drei Toten vom Africa-Cup für eine Trauerfeier abreiste, wurde das Team vom Afrikanischen Fußballverband gesperrt. Jetzt soll der Weltverband helfen.
Die Entscheidung gehört zweifellos zu den größten Skandalen in der internationalen Sportpolitik: Der afrikanische Fußballverband CAF hat das Team aus Togo für die kommenden beiden Kontinentalmeisterschaften gesperrt, nachdem die Mannschaft beim Afrika-Cup in Angola Opfer eines Anschlags wurde – und angesichts von drei Todesopfern zu einer Staatstrauer zurück nach Hause reiste. Die CAF belegte diese „Einmischung der Politik“, die zur Abreise der Mannschaft führte, zudem mit einer Geldstrafe von 50.000 Dollar (umgerechnet 36.000 Euro). Damit ist klar, wer für die Attacke von Unabhängigkeitskämpfern in Angolas Provinz Cabinda zahlen soll: der Sport. (...)
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http://debatte.welt.de/kommentare/18802 ... o+gesperrt
Togos Spieler empört – Hayatou-Rücktritt gefordert
Mit Empörung haben Togos Fußball-Nationalspieler auf die Verbannung von den nächsten beiden Afrika-Cup-Turnieren reagiert. „Wir sind Fußballer, auf die geschossen wurde, und nun dürfen wir keinen Fußball mehr spielen. Als wir nach Hause gefahren sind, um drei Tage zu trauern, haben sie gesagt, sie sind in Gedanken bei uns. Nun bestrafen sie uns“, kritisierte Stürmer Thomas Dossevi die Entscheidung des Afrika-Verbandes CAF. (...)
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