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FCK goes Facebook (Pressemeldung FCK)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
RedGlory
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Beitrag von RedGlory »

Da hätten wir doch das Wort des Jahres 2010: "Zusurfen"...

Hot-News des 22.04.2010:

Ein Kaiserslautern Fan starb heute Mittag an dem "Zusurfsyndrom". Dies ist der erste Todesfall der dieser Krankheit zuzuordnen ist. Nach Informationen der örtlichen Polizei, verschlang der Fan jegliche Informationen über seinen Lieblingsclub die über Facebook, Twitter, Foren und mittlerweile fast unendlich weitere Platformen verbreitet werden. Die Nervenbahnen im Gehirn des Betroffenen kollabierten aufgrund der unmenschlichen Informationsmenge, was schließlich mit Hirntod endete. (...)
"Kaiserslautern gehört zur ersten Liga der
deutschen Fußballklubs." Mehmet Scholl
:schal: :doppelhalter:
Devils-Supporter
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Beitrag von Devils-Supporter »

Hab vorhin gerade einen Artikel gefunden, der auch irgendwie zum Thema soziale Netzwerke passt:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,15 ... 14,00.html

Da sieht man doch mal wieder, dass es wirklich darauf ankommt, was man draus macht!
Und wenn es dazu führt, dass anstatt irgendeinem weichgepülten Casting-Müll so was wie RATM an der Chart-Spitze steht, ist das auf jeden Fall was gewonnen :D

Schöne Sache für die, die das Portal nutzen. Für alle anderen vielleicht egal aber auf jeden Fall unerlässlich für die Außendarstellung heute.
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Paul hat geschrieben:
derhonkel hat geschrieben: Nachwachsende Generation mit neumodernen Handy-Apps?
Was soll das denn heissen?
Geht dir das nicht auf den Sack? Diese ständige Apps-Werbung? Vor lauter Apps wissen die Leute bald nicht mehr, wie sie eigentlich was mit Hand und Fuß machen. Letztens sind bei mir in der Gegend ein paar Leute mit dem Auto in den Main gefahren, weil ihr Navi das so wollte...kein Scherz!

Ich find es furchtbar. 50 % der "User" wissen wahrscheinlich gar nicht, wo das Kürzel "Apps" herkommt :o
Hab mir letztens sogar mal zeigen lassen, was es alles gibt an Apps usw. und wie einer meiner Freunde das auch wirklich sinnvoll nutzt. "Alla hopp" dachte ich, aber ehrlich gesagt war da genau NICHTS dabei, was ich gebraucht hätte. Manches ganz nett, aber wirklich brauchen/nutzen?

So gibt es halt verschiedene Anwender oder Nutzer des ganzen "Krams". Ich brauch's net alles, aber es macht sicher dennoch Sinn, dass der FCK das nicht verschläft. ICh bin ja nicht der zukünftigen Entwicklung abgeneigt, aber man muss auch nicht jeden "Scheiß" mitmachen :D
Das Ausprobieren, Sammeln (Kaufen) und Tauschen von Apps, ist wie die Manie der Klingeltöne, Sammelkarten, Sounds, Video's. Tamagotchis ... eine temporäre Modeerscheinung innerhalb kommerzieller Zielgruppen, denen von sehr kommerziellen Anbietern Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Ansonsten soll facebooken und twittern wer will. Solange man mich nicht zwingt, die digitale Unterhose herunterzulassen, soll der FCK doch diese Zielgruppe von Usern bedienen, aber ohne mich.
Hasta la Victoria - siempre!
kepptn
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Beitrag von kepptn »

Devils-Supporter hat geschrieben:Hab vorhin gerade einen Artikel gefunden, der auch irgendwie zum Thema soziale Netzwerke passt:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,15 ... 14,00.html

Da sieht man doch mal wieder, dass es wirklich darauf ankommt, was man draus macht! ...
Richtig. Das ist genau der springende Punkt, es kommt darauf an, was man damit macht. Schau Dir mal MySpace an, was heute eine wichtige Plattform für kleinere Künstler ist die dort ihre Fans fernab von Casting und Mulitlabels finden. Schau Dir wkw an wo man reihenweise verschollen geglaubte Bekannte aus der Vergangenheit wiederfindet. Sogar meine Mutter nutzt es und hat dadurch Menschen getroffen, die sie vor 30 JAhren zum letzten Mal gesehen hatte. Wer sowas nicht braucht, schön. Ist ja nur neumodischer Rotz.

@Paul: Ja, die Apps. Wie oft gebe ich ein "Wie? Gibts da kein App für?" von mir wenn mir irgendwo jemand sein Leid klagt. App ist ein neumodischer Begriff, der ebenso wie Twitter durch reizüberflutung und an Misbrauch grenzender Nutzung im Übermaß, ausgeleiert ist. Aber es gibt auch richtig nette Apps. Klar, ob man was braucht oder nicht. Es gibt ja mittlerweile schon richtiggehende Evangelisten gegen alles was neu ist. Gerade gestern habe ich eine nette Kolumne darüber gelesen, was man braucht. Ausser Wasser, Brot und Kleidung brauchen wir nix. Alles andere ist dann mehr oder weniger hilfreich und mehr oder weniger Zierde.
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Sebastian
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Beitrag von Sebastian »

Paul und Mac, ganz genau meine Meinung!
Bunt ist das Dasein und granatenstark!
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Beitrag von sascha1989 »

Paul hat geschrieben: Das Ausprobieren, Sammeln (Kaufen) und Tauschen von Apps, ist wie die Manie der Klingeltöne, Sammelkarten, Sounds, Video's. Tamagotchis ... eine temporäre Modeerscheinung innerhalb kommerzieller Zielgruppen, denen von sehr kommerziellen Anbietern Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Ansonsten soll facebooken und twittern wer will. Solange man mich nicht zwingt, die digitale Unterhose herunterzulassen, soll der FCK doch diese Zielgruppe von Usern bedienen, aber ohne mich.
Sorry, aber diese Aussage basiert echt auf Halbwissen. Informier dich mal vorher, Apps sind großteils NICHT kostenpflichtig, es hat nichts mit Klingelton-Abos zu tun - das ist ne Stammtisch-Aussage.

Ich kann verstehen, wenn man diese Netzwerke nicht nutzt, ich tu das auch nur bedingt. Aber von einem Hype zu sprechen der vorbeigeht, das ist gefährlich. Wenn du Unternehmer wärst und diese Haltung hast, wärst du in 5-7 Jahren Pleite. Diese Netzwerke werden die Mediennutzung komplett verändern. Als FCK-Fan heisst dann nicht mehr wie "früher" Sportschau zur festen Sendezeit und einen Tag später die Rheinpfalz. Heute ist, das man Sendungen und Spiele in YouTube oder den Medietheken schaut und sich eben proaktiv über News informieren lässt. Das ist kein Hype, sonder eine Evolution der Kommunikationsgesellschaft. Du informierst dich nur noch über das, was dich interessiert.

Und es ist absolut richtig, das der FCK das macht. Man kann diese Entwicklung kritisieren, denn sie birgt freilich Risiken. Aber bitte immer auf faktischen Wissen und nicht mit an den Haaren herbeigeholten Vergleichen.

Auf gehts nach Fürth - real ;-)
kepptn
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Beitrag von kepptn »

@Mac41: Sorry, aber das ist stark verallgemeinert. Weder sind Apps per se Spielereien, noch sind sie kostenpflichtig oder gar einer Kommerzialisierung unterworfen. Gerade aber was die Kostenpflichtigen angeht ergibt sich ein interessantes Geschäftsfeld. Kleine Programmierer können unkompliziert endlich für ihre Arbeit bezahlt werden, die sonst auf die Zahlbereitschaft der User angewiesen waren (Wenn ihnen meine Arbeit gefallen hat überweisen sie doch nen Fünfer.) oder in der Schattenwelt der Freeware rumdümpelten (Wenn es was taugen würde, müsste er es net verschenken. Wer weiß was da an Trojanern drinn steckt.).

Richtig nett finde ich hier auch die Entwicklung der Pressearbeit. Wo das Internet noch am Pranger der Kostenlosmentalität stand sind Zeitungsapps eine wundervolle Möglichkeit endlich fair und unkompliziert für die Pressearbeit zu zahlen, BILD und Süddeutsche sind da zwei aktuelle Beispiele. Ich für meinen Teil kaufe keine Zeitung mehr die erstens schon keine wirklichen News mehr bietet bis sie endlich bei mir ankommt und am nächsten Tag schon Altpapier sind. Eine App für die ich dann 5€ im Monat zahle ist mir da wesentlich lieber und der Journalist hat ein gesicherteres Einkommen als wenn sein Verlag seine Arbeit für ein paar Werbecents im Internet verhurt.

Es gibt Telefonbuch Apps, die für mich erst wieder die Idee aufkommen liesen ein Telefonbuch nutzen zu wollen, inkl. direkter Verbindung zum Telefon.

Einkaufszettel! Seit ich ein App dafür hab nutze ich überhaupt erst Einkaufszettel, das war mir vorher schlicht zu umständlich.

Das sind jetzt drei Beispiele dafür wie man Apps sinnvoll und gewinnbringend nutzt um seinen Alltag zu verbessern. Ob das nun Quatsch ist und die Oldschool Alternativen wirklich besser sind muss jeder selbst wissen.
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Beitrag von Der alter FCKler »

Welche Rückennummern erhalten "Twitter" bzw. "Facebook" - haben wir die ablösefrei erhalten, wie lange ist die Vertragslaufzeit und weiss jemand ob die eine Ausstiegsklausel haben?
Und noch wichtiger bzw. die entscheidende Frage: Bei welcher Spielervermittlungsagentur sind "Twitter", "Facebook", "Apps" und "Bäbbs" bzw. die Fraa Babbisch unter Vertrag?

Wahrscheinlich "twittert" Ihr auch mit euern Frauen auch auf einem Facebook rum und schickt ihr evtl. alle drei Jahre eine E-Mail: "Äbbs, hast Du Lust auf ein Bäbbs?"

:kotz:
Ich habe im Museum bisher keine Megaphonanlage der Walter-Elf gesehen, ebenso keine von unseren Meisterschaften/Pokalsiegen 1951-1953-1990-1991-1996-1998!
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Beitrag von Gandalf446 »

Also ich finds klasse.
Macht den FCK wieder ein Stück moderner und offener was er einige Zeit lang einfach nicht war. Außerdem wird unser Verein noch mehr Menschen öffentlich zugänglich, vor allem wird er vielen jungen zugänglich, die sich vielleicht bisher nicht wirklich für Fußball geschweigedenn den FCK interessiert haben. Auch im Internet lässt sich der ein oder andere Fan gewinnen
1. FC Kaiserslautern - Wenn Fußball zur Religion wird

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Peter Gedöns
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Beitrag von Peter Gedöns »

Gandalf446 hat geschrieben: Auch im Internet lässt sich der ein oder andere Fan gewinnen
Fußball findet immer noch im Stadion statt.
When you're feeling too close to the bottom. You know who it is you can count on. Someone will pick you up again!
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Beitrag von Gandalf446 »

Peter Gedöns hat geschrieben:
Gandalf446 hat geschrieben: Auch im Internet lässt sich der ein oder andere Fan gewinnen
Fußball findet immer noch im Stadion statt.
Klar, aber einen Fan kann man auch im Netz gewinnen, wenn der dann ins Stadion geht passt die Sache, egal wo er gewonnen wird
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Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Nur so nebebei
In der FCK-Grupp bei wer kennt wen sin schun mä wie 19000 Leut.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
erwinkostedde
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Beitrag von erwinkostedde »

Der FCK geht mittlerweile genau den richtigen Weg. Ich bin seit Jahren in Facebook angemeldet und benutze es täglich... aber das bleibt jedem selbst überlassen.

Für alle die Facebook nicht nutzen hier mal eine kleine Statistik:

Seit ca 5 Monaten gibts eine FCK Fangruppe unter der App "MeinKlub" auf Facebook. Diese hat mittlerweile 2577 Mitglieder und belegt Platz 12 in der Gesamtliste aller Deutscher Vereine.

Die erst heute gegründete, offizielle FCK Fan Seite auf Facebook hat bereits 1695(!!) Mitglieder gewonnen - in nicht mal einem Tag!

Ich denke die Zahlen sprechen für sich und soziale Netzwerke sind ein sehr wichtiges Medium in der heutigen Welt - wers verschläft sieht in ein paar Jahren "alt" aus ;)

Hier mal das "MeinKlub" Ranking samt Fanzahlen auf Facebook:

1 FC Bayern München 1. Bundesliga 19322
2 VfB Stuttgart 1. Bundesliga 9476
3 Hamburger SV 1. Bundesliga 9005
4 Borussia Dortmund 1. Bundesliga 8382
5 Eintracht Frankfurt 1. Bundesliga 6159
6 Werder Bremen 1. Bundesliga 6067
7 1. FC Köln 1. Bundesliga 5695
8 FC Schalke 04 1. Bundesliga 3715
9 Fortuna Düsseldorf 2. Bundesliga 3110
10 Hertha BSC 1. Bundesliga 2818
11 Borussia Mönchengladbach 1. Bundesliga 2589
12 1. FC Kaiserslautern 2. Bundesliga 2577
13 FC St. Pauli 2. Bundesliga 2398
14 1. FC Nürnberg 1. Bundesliga 2125
15 TSV 1860 München 2. Bundesliga 1803
16 Bayer 04 Leverkusen 1. Bundesliga 1644
17 1. FSV Mainz 05 1. Bundesliga 1633
18 Hannover 96 1. Bundesliga 1613
19 1899 Hoffenheim 1. Bundesliga 1577
20 Karlsruher SC 2. Bundesliga 1308
kadlec
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Beitrag von kadlec »

Dustin hat geschrieben:SEHR GUT!!!!!

WIR LEBEN NICHT MEHR IM 16. JAHRHUNDERT!!!

Man man seit ihr eine ganz ganz schlimme Generation! Schreiben bei DBB!!! ins Forum das sie ein Facebook account nicht interessiert und ach alles so uninteressant...Tradtition hin oder her nur damit bringen wir unseren fck in allen bereichen nicht voran!
Im 16. Jahrhundert gab es auch schon soziale Netzwerke, nur nannte man sie damals Korporationen. Die bestimmten fast minutiös das Leben der Bürger in den Gemeinden und Städten, und das in fast allen Bereichen. Erst im Zuge des Rationalismus und der frühen Aufklärung begann allmählich die Erosion und der Niedergang dieser Vergemeinschaftungsmodelle und das wurde in der westlichen liberalen Welt lange Zeit als großer Sieg und bedeutender Fortschritt gefeiert.

Heute gehen wir wieder den umgekehrten Weg, zurück in die offenen Arme der Rattenfänger und Fallensteller, die ein fast unsichtbares Netz aus Daten und Informationen um uns herum weben, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Und es ist effizient, viel effizienter als Big Brother es jemals hinbekommen hätte, denn es geschieht alles freiwillig, fast unmerklich und ohne Gewalt.
Die Frage, die sich heute stellt, ist doch die: Wer beherrscht eigentlich wen, wir den Computer oder der Computer uns? Das Informationszeitalter wird im Endstadium schlimmer als das Mittelalter sein. Big Social Network is watching you.
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Beitrag von NebuLa_KC »

Nörgler ...
sascha1989
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Beitrag von sascha1989 »

kepptn hat geschrieben:@Mac41: Sorry, aber das ist stark verallgemeinert. Weder sind Apps per se Spielereien, noch sind sie kostenpflichtig oder gar einer Kommerzialisierung unterworfen. Gerade aber was die Kostenpflichtigen angeht ergibt sich ein interessantes Geschäftsfeld.

...

Richtig nett finde ich hier auch die Entwicklung der Pressearbeit. Wo das Internet noch am Pranger der Kostenlosmentalität stand sind Zeitungsapps eine wundervolle Möglichkeit endlich fair und unkompliziert für die Pressearbeit zu zahlen, BILD und Süddeutsche sind da zwei aktuelle Beispiele. Ich für meinen Teil kaufe keine Zeitung mehr die erstens schon keine wirklichen News mehr bietet bis sie endlich bei mir ankommt und am nächsten Tag schon Altpapier sind. Eine App für die ich dann 5€ im Monat zahle ist mir da wesentlich lieber und der Journalist hat ein gesicherteres Einkommen als wenn sein Verlag seine Arbeit für ein paar Werbecents im Internet verhurt.

Es gibt Telefonbuch Apps, die für mich erst wieder die Idee aufkommen liesen ein Telefonbuch nutzen zu wollen, inkl. direkter Verbindung zum Telefon.

Einkaufszettel! Seit ich ein App dafür hab nutze ich überhaupt erst Einkaufszettel, das war mir vorher schlicht zu umständlich.

Das sind jetzt drei Beispiele dafür wie man Apps sinnvoll und gewinnbringend nutzt um seinen Alltag zu verbessern. Ob das nun Quatsch ist und die Oldschool Alternativen wirklich besser sind muss jeder selbst wissen.
Danke kepptn für diesen Post. Es werden immer Neuerungen im Verein gefordert und wenn sie dann kommen ists net recht. Diese Einstellung hat den Verein fast an den Rand der Existenz gebracht. Der Wandel in der Gesellschaft geht so schnell wie nie, Leute verhalten sich anders und junge Fans wollen anders angesprochen werden.

Schön auch deine Anspielung auf die Zeitungen. DIe Auflagen der Zeitungen gehen teilweise zweistellig zurück, während digitale Medien wachsen ohne Ende. Eine neue Zeit. Ob gut oder schlecht.
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Beitrag von LauternFan85 »

Social-Network - die Krankheit der "moderne" - Generation X

seit WKW, Facebook etc. soll's Nachbarn geben die sich seit Jahren nicht mehr sehen :shock:

ich bin raus....bevorzuge "Homebanking" :wink:
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Beitrag von Mathias »

LauternFan85 hat geschrieben:Social-Network - die Krankheit der "moderne" - Generation X

seit WKW, Facebook etc. soll's Nachbarn geben die sich seit Jahren nicht mehr sehen :shock:

ich bin raus....bevorzuge "Homebanking" :wink:
Das hat das Fernsehen schon in den 80ern und 90ern erledigt.... heute ist es "das Internet".... who cares?
Weil Depressionen echt scheiße sind, schau Dir das Video an. (Quelle: br.de)
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Beitrag von Calvados »

Und wen speziell das Gebaren von Facebook interessiert: http://www.chip.de/news/Facebook-Gruend ... 27778.html
appropo jeder der schon mal in einem Forum was geschrieben hat ist auffindbar.Nur mal Googlen! Das Internet vergisst nichts nur mal so wegen Datenschutz!
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„ Solange dir der Riesling schmeckt, bist du auch nicht angesteckt „ :D
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Beitrag von Mathias »

man muss schon den Link kopieren und nicht die Punkte, die in einer gekürzten URL stehen.... hmm
Weil Depressionen echt scheiße sind, schau Dir das Video an. (Quelle: br.de)
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Beitrag von kepptn »

Mathias hat geschrieben:man muss schon den Link kopieren und nicht die Punkte, die in einer gekürzten URL stehen.... hmm
Ja, so kommt man nicht weit. Was beweist, dass es noch ne Weile dauert bis sich jeder mit dem Internet und so auskennt.

@Calvados, gehts da um die Nummer, dass Zuckerberg der Auffassung ist, dass die Menschen im Grunde keine Privaatsphäre wollen? Check mal den von mir verlinkten Artikel oben mit dem Interview, DAS ist wirklich mal ein Interessanter Einblick.
Es gibt immer was zu lachen.
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Beitrag von Peter Gedöns »

Calvados hat geschrieben: appropo jeder der schon mal in einem Forum was geschrieben hat ist auffindbar.Nur mal Googlen! Das Internet vergisst nichts nur mal so wegen Datenschutz!
Deswegen sollte immer noch jeder Mensch selbst entscheiden dürfen, wieviel er über sich im Internet preisgibt und was andere nichts angeht. Und wenn ich in einem Forum schreibe, dann kann ich mit der Wahl meiner Worte immer noch Einfluß darauf nehmen. Oder meint hier ernsthaft jemand, mein Vorname sei Peter und ich würde in einem Bonner Vorort wohnen? Durch das Aufgreifen einer Kunstfigur (an dieser Stelle mein Dank an Michael Wirbitzky) drehe ich dem Internet in gewisser Weise eine Nase.
Wenn aber ein "Social Network"-Vorreiter wie der Facebookgründer der Meinung ist, dass Privatsphäre und Datenschutz veralterte Prinzipien seien, dann ist das - für mich - ein Grund, dieses Netzwerk zu meiden. Dazu folgende lustige Geschichte: Ich habe eine Spamadresse, die ich nicht für den privaten Mailverkehr nutze. Jetzt hat es doch tatsächlich jemand geschafft, sich bei Facebook anzumelden und den Account auf meine Adresse zu ändern. Verwundert, warum ich plötzlich Facebookmails bekommen habe, habe ich es mal bei Facebook versucht und ein neues Passwort angefordert. Und siehe da: Ich konnte mich einloggen und die privatesten Details dieses Menschen einsehen. Weil er sich wohl vertippt hatte. Ein kleines, gleichwohl abschreckendes Beispiel, wie man seiner virtuellen Identität verlustig gehen kann.
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Beitrag von kepptn »

DAnke Peter (ja, "Peter"), die Datenhygiene ist ein großes Problem, mit dem jedes soziale Netzwerk steht oder fällt. Allerdings würde ich auf Zuckerbergs Gedankenmodell nicht viel geben, Facebook ist sicher. Sicherer jedenfalls als seine deutschen Plagiate. Ebenso wie bei Google ist hier der Kommerz der größte Schutz der Verbraucher. Da man mit dem usergenerierten Kontent und den Daten und Infos der User Geld verdient wird alles dafür getan ihn zu schützen. So traurig es ist, die Geldgeilheit der Amis ist hier ein Segen.
Es gibt immer was zu lachen.
schweizteufel
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Beitrag von schweizteufel »

Gegen den modernen Fussball!

Aber sowas ist schon in Ordnung...?!?
Fluchtwagenfahrer2007
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Beitrag von Fluchtwagenfahrer2007 »

was der bauer nicht kennt mag er nicht
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